Urteilsbildung im Geschichtsunterricht – Theorie, Methoden und Praxis“ (Sek I/II)
Inhalt
Ziele:
- Erwerb und Vertiefung von Sachkompetenz zur historischen Urteilsbildung, einschließlich zentraler Begriffe, Modelle und Gütekriterien sowie typischer Herausforderungen im GU
- Analyse und Entwicklung kriterienorientierter Leitfragen, Arbeitsaufträge und Methoden zur Förderung multiperspektivischer Sach- und Werturteile von Schüler*innen
- Konzeption, Erprobung und Bewertung eigener Unterrichtsbausteine zur Urteilsbildung, inklusive Einsatz analoger und digitaler Tools sowie Anwendung von Diagnose- und Gütekriterienrastern auf schriftliche Urteilsleistungen
Inhalt:
Die Fortbildung „Urteilsbildung im Geschichtsunterricht“ vermittelt theoretische Grundlagen, methodische Zugänge und praxisorientierte Werkzeuge zur Förderung historischer Urteilskompetenz. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Schülerinnen und Schüler zu begründeten Sach- und Werturteilen angeleitet werden können, die multiperspektivisch, kriterienorientiert und abwägend sind. Die Teilnehmenden lernen zentrale Begriffe, Modelle und Gütekriterien kennen, reflektieren typische Stolpersteine und entwickeln Strategien für den Unterricht. Ein besonderer Fokus liegt auf Leitfragen und Arbeitsaufträgen als Steuerungsinstrumente.
In Workshops erproben die Teilnehmenden Methoden wie Argumentationswippe, Fischgrätendiagramm und strukturierte Kontroverse sowie digitale Tools wie „Luigi“ und „Kialo“. Darauf aufbauend planen sie eigene Unterrichtssequenzen, stellen Materialien zusammen und formulieren Zielurteile, die Schüler*innen im Unterricht erarbeiten sollen. Schriftliche Urteilsleistungen werden mithilfe von Diagnose- und Gütekriterienrastern analysiert, um Qualitätsunterschiede sichtbar zu machen und Förderung abzuleiten. Die Fortbildung sichert Nachhaltigkeit durch Reflexion und Transfer in die eigene Praxis. Heterogenität, gemeinsames Lernen und sprachbildender Unterricht werden berücksichtigt, digitale Vernetzung wird ermöglicht.
Die zweitägige Fortbildung „Urteilsbildung im Geschichtsunterricht“ (insgesamt 16 Fortbildungsstunden) vermittelt theoretische Grundlagen, methodische Zugänge und alltagstaugliche Werkzeuge zur Förderung
historischer Urteilskompetenz in Sek I und Sek II.
Der erste Tag führt in zentrale Begriffe, Modelle und Gütekriterien ein, zeigt typische Stolpersteine auf und macht sichtbar, wie sich multiperspektivische, kriterienorientierte und abwägende Urteilsprozesse im Unterricht anlegen lassen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Gestaltung starker Leitfragen und passender
Arbeitsaufträge als Steuerungsinstrumente im Unterricht.
Die Teilnehmenden erproben verschiedene Methoden zur Förderung von Sach- und Werturteilen (z. B. Argumentationswippe, Fischgrätendiagramm, strukturierte Kontroverse) und entwickeln auf dieser Basis eigene Unterrichtssequenzen, die auf ein begründetes schriftliches Schülerurteil hinauslaufen.
Am zweiten Tag stehen die Analyse und Diagnose historischer Urteile im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden werten Schülertexte anhand eines Kompetenzrasters aus und lernen, Qualitätsunterschiede sichtbar zu
machen. Zudem werden digitale Tools wie LUIGI und Kialo praktisch erprobt und hinsichtlich ihres Mehrwerts für die Urteilsbildung reflektiert. Ergänzend wird gezeigt, wie sprachbildende Verfahren die Qualität historischer Sach- und Werturteile gezielt unterstützen können. Abschließend erhalten die Teilnehmenden Zeit für Austausch, Transfer und die Anpassung der erarbeiteten Ideen an die eigene Fachschaftsarbeit. Eigene Beispiele oder Schülerprodukte können eingebracht werden.
Bezüge zum RRSQ:
3.1.1: Der Umgang und die Auseinandersetzung mit Werten und Normen regen zur Wertereflexion und zur Auseinandersetzung mit demokratischen, ethischen und sozialen Aspekten an.
Organisatorischer Rahmen:
Das Angebot ist als zweitägige Präsenzveranstaltung mit insgesamt 16 Fortbildungsstunden konzipiert.
Eine verkürzte Durchführung als ein- oder anderthalbtägige SchiLf (8 bzw. 12 Fortbildungsstunden) mit individueller Schwerpunktsetzung ist nach Rücksprache möglich.
Spezifische Hinweise: -
Allgemeine Hinweise: -
- Erwerb und Vertiefung von Sachkompetenz zur historischen Urteilsbildung, einschließlich zentraler Begriffe, Modelle und Gütekriterien sowie typischer Herausforderungen im GU
- Analyse und Entwicklung kriterienorientierter Leitfragen, Arbeitsaufträge und Methoden zur Förderung multiperspektivischer Sach- und Werturteile von Schüler*innen
- Konzeption, Erprobung und Bewertung eigener Unterrichtsbausteine zur Urteilsbildung, inklusive Einsatz analoger und digitaler Tools sowie Anwendung von Diagnose- und Gütekriterienrastern auf schriftliche Urteilsleistungen
Inhalt:
Die Fortbildung „Urteilsbildung im Geschichtsunterricht“ vermittelt theoretische Grundlagen, methodische Zugänge und praxisorientierte Werkzeuge zur Förderung historischer Urteilskompetenz. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Schülerinnen und Schüler zu begründeten Sach- und Werturteilen angeleitet werden können, die multiperspektivisch, kriterienorientiert und abwägend sind. Die Teilnehmenden lernen zentrale Begriffe, Modelle und Gütekriterien kennen, reflektieren typische Stolpersteine und entwickeln Strategien für den Unterricht. Ein besonderer Fokus liegt auf Leitfragen und Arbeitsaufträgen als Steuerungsinstrumente.
In Workshops erproben die Teilnehmenden Methoden wie Argumentationswippe, Fischgrätendiagramm und strukturierte Kontroverse sowie digitale Tools wie „Luigi“ und „Kialo“. Darauf aufbauend planen sie eigene Unterrichtssequenzen, stellen Materialien zusammen und formulieren Zielurteile, die Schüler*innen im Unterricht erarbeiten sollen. Schriftliche Urteilsleistungen werden mithilfe von Diagnose- und Gütekriterienrastern analysiert, um Qualitätsunterschiede sichtbar zu machen und Förderung abzuleiten. Die Fortbildung sichert Nachhaltigkeit durch Reflexion und Transfer in die eigene Praxis. Heterogenität, gemeinsames Lernen und sprachbildender Unterricht werden berücksichtigt, digitale Vernetzung wird ermöglicht.
Die zweitägige Fortbildung „Urteilsbildung im Geschichtsunterricht“ (insgesamt 16 Fortbildungsstunden) vermittelt theoretische Grundlagen, methodische Zugänge und alltagstaugliche Werkzeuge zur Förderung
historischer Urteilskompetenz in Sek I und Sek II.
Der erste Tag führt in zentrale Begriffe, Modelle und Gütekriterien ein, zeigt typische Stolpersteine auf und macht sichtbar, wie sich multiperspektivische, kriterienorientierte und abwägende Urteilsprozesse im Unterricht anlegen lassen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Gestaltung starker Leitfragen und passender
Arbeitsaufträge als Steuerungsinstrumente im Unterricht.
Die Teilnehmenden erproben verschiedene Methoden zur Förderung von Sach- und Werturteilen (z. B. Argumentationswippe, Fischgrätendiagramm, strukturierte Kontroverse) und entwickeln auf dieser Basis eigene Unterrichtssequenzen, die auf ein begründetes schriftliches Schülerurteil hinauslaufen.
Am zweiten Tag stehen die Analyse und Diagnose historischer Urteile im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden werten Schülertexte anhand eines Kompetenzrasters aus und lernen, Qualitätsunterschiede sichtbar zu
machen. Zudem werden digitale Tools wie LUIGI und Kialo praktisch erprobt und hinsichtlich ihres Mehrwerts für die Urteilsbildung reflektiert. Ergänzend wird gezeigt, wie sprachbildende Verfahren die Qualität historischer Sach- und Werturteile gezielt unterstützen können. Abschließend erhalten die Teilnehmenden Zeit für Austausch, Transfer und die Anpassung der erarbeiteten Ideen an die eigene Fachschaftsarbeit. Eigene Beispiele oder Schülerprodukte können eingebracht werden.
Bezüge zum RRSQ:
3.1.1: Der Umgang und die Auseinandersetzung mit Werten und Normen regen zur Wertereflexion und zur Auseinandersetzung mit demokratischen, ethischen und sozialen Aspekten an.
Organisatorischer Rahmen:
Das Angebot ist als zweitägige Präsenzveranstaltung mit insgesamt 16 Fortbildungsstunden konzipiert.
Eine verkürzte Durchführung als ein- oder anderthalbtägige SchiLf (8 bzw. 12 Fortbildungsstunden) mit individueller Schwerpunktsetzung ist nach Rücksprache möglich.
Spezifische Hinweise: -
Allgemeine Hinweise: -
- Fächer
-
Geschichte
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Die Fortbildungsmaßnahme richtet sich an Fachlehrkräfte des Faches Geschichte an den o.g. Schulformen, darüber hinaus bestehen keine besonderen Voraussetzungen.
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