Sozial-emotionale Basiskompetenzen im Unterricht fördern
Inhalt
Ziele
- Die Teilnehmenden erlangen grundlegende Kenntnisse über sozial-emotionale Basiskompetenzen (CASEL-Modell) und Gelingensbedingungen für deren Förderung.
- Die Teilnehmenden reflektieren ihr eigenes Handeln und ihre Unterrichtskultur und entwickeln sie mit dem Fokus auf die Förderung sozial-emotionaler Basiskompetenzen weiter.
- Die Teilnehmenden üben die Item-gestützte Einschätzung der sozial-emotionalen Basiskompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler anhand spezifischer Diagnostik.
- Die Teilnehmenden entwickeln ein persönliches Leitbild für sich als Lehrkraft in Bezug auf die Förderung emotional-sozialer Basiskompetenzen.
- Die Teilnehmenden fokussieren den sozialkompetenzfördernden Umgang mit Konflikten, lernen die Vier-Schritt-Methode der gewaltfreien Kommunikation und die Friedensbrücke kennen und integrieren sie in ihren Unterricht.
- Die Teilnehmenden erproben verschiedene Entspannungs- und Selbstregulationstechniken und planen ihren Einsatz im Unterricht, sowohl für die ganze Klasse als auch durch einzelne Schülerinnen oder Schüler nach Bedarf.
- Die Teilnehmenden reflektieren ihr Lehrkrafthandeln in Bezug auf das Schaffen einer sicheren Lernumgebung und planen konkrete Veränderungen.
- Die Teilnehmenden reflektieren ihre Unterrichtskultur in Bezug auf das Vorhandensein einer demokratischen Gesprächskultur und den Einsatz kooperativer Lernmethoden und planen konkrete Veränderungen.
- Die Teilnehmenden diskutieren über den Ansatz "Wiedergutmachung statt Strafe" und planen konkrete Einsatzmöglichkeiten.
Inhalte
Grundlagen:- CASEL-Modell
- Gelingensbedingungen für die Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen
- Diagnostik sozial-emotionaler Basiskompetenzen
- Grundlagen des Lernens: Drei-Rahmen-Modell, Neuroplastizität
Praktische Ansätze:
(In der ScheLf-Reihe lernen die Teilnehmenden alle u.g. Inhalte kennen, im SchiLf-Prozess befasst die Schule sich mit von ihr gewählten Schwerpunkten.)
- Schaffen einer sicheren Lernumgebung durch Führung und Classroommanagement
- Achtsamkeit, Entspannungs- und Selbstregulationstechnik
- Vier-Schritt-Methode der Gewaltfreien Kommunikation
- Persönliche Leitbildarbeit
- Streitschlichtung mit der Friedensbrücke
- Demokratische Gesprächskultur
- Kooperatives Lernen
- Wiedergutmachung statt Strafen
Zusätzliche Angebote im SchiLf-Prozess:
- Feedbackkultur
- Mit sich selbst im Gespräch
- Gewaltprävention in der Pause
Bezüge
- 1.1 - Fachliche und überfachliche Kompetenzen
- 2.3 - Klassenführung
- 2.4 - Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
- 2.8 - Feedback und Beratung
- 3.1 - Werte- und Normenreflexion
- 3.2 - Kultur des Umgangs miteinander
- 3.5 - Gesundheitsförderung und Prävention
Organisatorischer Rahmen
ScheLf-Reihe:Die Reihe umfasst insgesamt 24,5 Stunden in fünf Präsenzmodulen und ein Online-Abschlussmodul. Die Präsenzmodule dauern: Modul 1 und 3 ganztägig, Modul 2, 4 und 5 jeweils 3 Stunden. Das Abschlussmodul dauert 90 Minuten.
SchiLf-Prozess:
- Vorgespräch
- Transferphase Bestandsaufnahme: Diagnostik sozoial-emotionaler Basiskompetenzen durch die Schule
- Beratungsgespräch: Auswahl möglicher Schulentwicklungsvorhaben auf der Grundlage der Diagnostikergebnisse und Erstellung eines möglichen Zeitplans
- Pädagogischer Tag: Impulse und Übungen zum gewählten Vorhaben, Formulierung konkreter Ziele, Planung konkreter Maßnahmen
- Transferphase Umsetzung
- Pädagogische Konferenz: Evaluation, Planung weiterer Schritte
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Dieses Angebot richtet sich an Lehrkräfte und ganze Schulen, die ihren Unterricht so verändern wollen, dass sie die Förderung sozial-emotionaler Basiskompetenzen aller Schülerinnen und Schüler in den Fokus stellen.
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