Fortbildungsdetails

Jürgen Habermas‘ Diskurstheorie und Förderung von Gesprächskultur im Philosophieunterricht

ANR: 109103 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. II Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Philosophie Direkter Link: 109103 (öffnet in neuem Fenster) Gruppe: Alle Angebote aus dieser Gruppe
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Inhalt

Ziele
Die Teilnehmenden verstehen Habermas‘ Diskursbegriff und seine ethische Position und vermögen sowohl sein Konzept ihren Schülerinnen und Schülern anschaulich zu vermitteln als auch Diskussionen in ihrem Unterricht im Sinne kommunikativer Rationalität anzuregen.

Inhalt
Im Philosophieunterricht wird miteinander gesprochen, diskutiert, ausgehandelt – manchmal geschieht dies vernunftorientiert, manchmal geht es um Macht, manchmal haben Emotionen einen größeren Einfluss, als uns bewusst ist.
Kernbestandteil des Philosophieunterrichtes ist zugleich, mit den Schülerinnen und Schülern verschiedene ethische Positionen zu erarbeiten, die helfen können, moralisch problematische Lebenssituationen reflektiert einzuordnen und diesen praktisch zu begegnen.
Die Diskurstheorie von Jürgen Habermas ist die vielleicht avancierteste ethische Schule des 20. Jahrhunderts, die das Lösen ethischer Fragestellungen als einen gemeinsamen Aushandlungsprozess beschreibt und einfordert.
Anliegen der Fortbildung ist die gemeinsame Erarbeitung bzw. Vertiefung des Diskursbegriffs; dabei soll einerseits inhaltlich der Gewinn der Habermas’schen Theorie als ethisches Modell im Philosophieunterricht herausgestellt werden, andererseits soll methodisch-didaktisch die Theorie als Inspiration für eine argumentationsfördernde und diskursive Gesprächskultur fruchtbar gemacht werden.
Die Veranstaltung ist so konzipiert, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Materialien der Fortbildung in ihrem Unterricht ausprobieren bzw. weiterentwickeln und die damit verbundenen Erfahrungen in die Gestaltung des zweiten Termins einbringen.

Bezug zum Referenzrahmen Schulqualität NRW
  • Dimension 2.1 "Ergebnis- und Standardorientierung"
  • Dimension 2.2 "Kompetenzorientierung"
  • Dimension 2.4 "Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität"

Bezug zum Zentralabitur
Die vom Schulministerium veröffentlichten Abiturvorgaben sehen für den Leistungskurs im Fach Philosophie unter dem Schwerpunkt „Unterschiedliche Grundlagen moralischer Orientierungen" (im Inhaltsfeld 4) die Auseinandersetzung mit Kernstellen des Textes „Vorstudien und Ergänzungen zur Theorie des kommunikativen Handelns“ von Jürgen Habermas vor.

Organisatorischer Rahmen
Die Fortbildungsmaßnahme umfasst insgesamt 12 Fortbildungsstunden, verteilt auf zwei Termine: 8 Fortbildungsstunden in Präsenz und 4 Fortbildungsstunden als Videokonferenz.

Spezielle Hinweise
Der Link zur Videokonferenz geht den Teilnehmenden vor der Veranstaltung zu. Sie werden gebeten, die Kamera durchgehend und das Mikrofon bei Bedarf einzuschalten.
Fächer
Religionslehre / Philosophie / Ethik / Praktische Philosophie
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte, die das Fach Philosophie in der Sekundarstufe II in einem Leistungs- oder auch Grundkurs unterrichten.

Fachberatung Fortbildung

Beate Fey-Wickert

E-Mail: beate.fey-wickert@bra.nrw.de

Tel: 0172/584-3397

Sachbearbeitung

Petra Stein

E-Mail: petra.stein@bra.nrw.de

Tel: 02931/82-3225

Termine

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    • 09:00–16:00 Uhr Dortmund, Kommende Dortmund Dortmund
    • 13:00–16:00 Uhr Online Fortbildung GE/GY/WBK - BRA Videokonferenz