Angebote der Gruppe PET BK-Sprachsensibilis. im BG

Bezirk: BRK

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Differenzierung am Berufskolleg: Unterricht differenziert planen und digitial unterstützen

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Anspruchsniveaus gestalten, Lernprozesse fördern und Bildungsgänge weiterentwickeln

Die Förderung beruflicher Handlungskompetenz der Schülerinnen und Schüler am Berufskolleg setzt eine Unterrichtsgestaltung voraus, die den unterschiedlichen...

Differenzierung am Berufskolleg: Unterricht differenziert planen und digitial unterstützen

ANR: 109474 Schulform: Berufskollegs Bereich/Teilbereich: Weitere Angebote der Lehrkräftefortbildung / Sonstige Angebote
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Anspruchsniveaus gestalten, Lernprozesse fördern und Bildungsgänge weiterentwickeln

Die Förderung beruflicher Handlungskompetenz der Schülerinnen und Schüler am Berufskolleg setzt eine Unterrichtsgestaltung voraus, die den unterschiedlichen Voraussetzungen, Lernwegen und Anspruchsniveaus gerecht wird. Differenzierung ist daher ein zentrales Qualitätsmerkmal guten Unterrichts. Sie ermöglicht Teilhabe, Leistungsgerechtigkeit und individuelle Förderung – im Sinne des Referenzrahmens Schulqualität NRW (QB 2, insbesondere 2.2, 2.6 und 2.7).

Die systematische Berücksichtigung von Differenzierung erfordert fachliche und didaktische Unterstützung durch die Lehrkräfte. Ziel ist es, Methoden, Strukturen und Konzepte zu entwickeln, die sowohl im Unterricht einzelner Fächer als auch in der Bildungsgangarbeit nachhaltig verankert werden können.

Ziele der Fortbildung
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
  • erhalten fachlichen Input zu grundlegenden Prinzipien und Methoden der inneren und äußeren Differenzierung, eventuell auch im Kontext von Inklusion und Nachteilsausgleich.
  • entwickeln und erproben differenzierende Lernarrangements auf verschiedenen Anspruchsniveaus. Digitale Medien werden gezielt zur Unterstützung genutzt.
  • reflektieren die Voraussetzungen erfolgreicher Differenzierung
  • planen Unterrichtsorganisation und didaktische Jahresplanung mit Blick auf Differenzierung.
  • erarbeiten Formen des selbstgesteuerten Lernens und Möglichkeiten der Dokumentation.
  • vereinbaren gemeinsame Strategien für ein Bildungsgangkonzept „Differenzierung“.

Angestrebte Kompetenzen
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
  • unterscheiden zentrale Formen der Differenzierung (nach Inhalt, Methode, Anspruchsniveau, Lernzeit, Material).
  • Gestalten digital unterstützt differenzierte Lernsituationen und Aufgabenstellungen.
  • setzen Methoden zur Förderung selbstgesteuerten Lernens gezielt ein.
  • integrieren differenzierende Maßnahmen verbindlich in die didaktische Jahresplanung.
  • entwickeln fach- und bildungsgangspezifische Vereinbarungen, die langfristig im Kollegium getragen werden können.
  • erkennen, dass individuelle Kompetenzentwicklung der Schülerinnen und Schüler im Zentrum der Planung und Gestaltung der Lehr- und Lernprozesse stehen.


Mögliche Bausteine / Schwerpunkte der Fortbildung
  • Theorie der Differenzierung – Sensibilisierung, Begriffsklärung, Inklusion und Nachteilsausgleich
  • Methoden zur Differenzierung – Lerntheke, Stationenlernen, kooperative Lernformen, digitale Medien, differenzierte Aufgabenstellungen, Reflexion des Lernprozesses
  • Niveau- und Aufgabendifferenzierung – Entwicklung und Gestaltung von Lernarrangements auf verschiedenen Kompetenzstufen gegebenenfalls mit digitaler Unterstützung
  • Unterrichtsorganisation und Jahresplanung – Dokumentation differenzierter Arrangements (z. B. didaktischer Wizard)
  • Selbstgesteuertes Lernen – Organisationsformen, Förderung von Eigenverantwortung der Lernenden


Umfang
Die Fortbildung umfasst zwei ganztägige Veranstaltungen mit jeweils 8 Fortbildungsstunden. Sie beinhaltet gemeinsame Planung, praktische Umsetzung an eigenen Materialien sowie nachfolgende Reflexion.
In einem obligatorischen Vorgespräch werden je nach Bildungsgang und Ausgangssituation spezifische Absprachen für die Fortbildung getroffen.
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Mitzubringen sind
  • Digitale Endgeräte (möglichst mit Internetzugang)
  • Eigene Lernsituationen, Unterrichtsmaterialien und Aufgabenstellungen (ggf. mit Schülerbeispielen), die zwischen den Fortbildungstagen erprobt und weiterentwickelt werden können.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Fachkolleginnen und -kollegen eines (Teilzeit- oder Vollzeit-)Bildungsgangs sowie deren Bildungsgangkoordinatorinnen und -koordinatoren.

Fachberatung Fortbildung

Daniel Toubartz

E-Mail: daniel.toubartz@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-3414

Sachbearbeitung

Merve Nur Cekinmez

E-Mail: merve.cekinmez@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2595

Sprache und Sprachsensibilität fördern am BK: bildungsgangspezifisch, fachbezogen und unter besonderer Berücksichtigung moderner digitaler Tools

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Berufliche Handlungskompetenz der Schülerinnen und Schüler am Berufskolleg ist – in jedem Bildungsgang – eng verbunden mit der souveränen Nutzung sprachlicher Kompetenzen. Die gemeinsame Verantwortung in der unterrichtlichen Umsetzung liegt...

Sprache und Sprachsensibilität fördern am BK: bildungsgangspezifisch, fachbezogen und unter besonderer Berücksichtigung moderner digitaler Tools

ANR: 107796 Schulform: Berufskollegs Bereich/Teilbereich: Fachbereichsübergreifende Fortbildungen / Unterrichtsentwicklung am Berufskolleg
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Berufliche Handlungskompetenz der Schülerinnen und Schüler am Berufskolleg ist – in jedem Bildungsgang – eng verbunden mit der souveränen Nutzung sprachlicher Kompetenzen. Die gemeinsame Verantwortung in der unterrichtlichen Umsetzung liegt bei allen Fächern. Je nach Anspruchsniveau des Bildungsgangs und den Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler ist entsprechend adressatengerecht die jeweilige Unterstützung bereitzustellen. Der „bewusste und förderliche Umgang mit Sprache in allen Fächern und schulischen Handlungsbereichen“ wird ausdrücklich im Referenzrahmen Schulqualität NRW gefordert (QB 2, insbesondere 2.7. – in Verbindung mit 2.2 und 2.6).

Der Schulerfolg von Schülerinnen und Schüler hängt maßgeblich vom Erwerb der Bildungssprache (auf mündlicher und schriftlicher Ebene) ab. Nur mit diesem Sprachregister ist es möglich am Unterrichtsgespräch teilzunehmen sowie schulisches Arbeitsmaterial und Prüfungsunterlagen zu verstehen. Sprachliches und fachliches Lernen sind nicht voneinander zu trennen. Viele Schülerinnen und Schüler am Berufskolleg verstehen Schulbuch- bzw. Fachtexte allerdings nur unzureichend und scheitern an korrekter und präziser Textproduktion, mündlich und schriftlich.

Für eine systematische Unterrichtsentwicklung benötigen Fachlehrkräfte daher eine fachliche und didaktische Unterstützung und Orientierung mit Blick auf die bildungssprachlichen Anforderungen ihres jeweiligen Faches und Ihres Bildungsgangs. Sie müssen anstreben, die Sprachförderung in alle Unterrichtsfächer zu integrieren und in ihrem Bildungsgang sinnvolle und angemessene Verabredungen zu treffen.

Ziele der Fortbildung:
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
  • erhalten fachlichen Input zu grundlegenden Prinzipien und Methoden sowie (digitalen) Hilfsmitteln in einem sprachsensiblen Fachunterricht und nutzen dies zur praktischen Anwendung an eigenen Unterrichtsmaterialien (vorliegenden Lernsituationen oder anderen Unterrichtssequenzen).
  • entwickeln Ansätze für ein sprachsensibles Konzept im Bildungsgang und vereinbaren gemeinsam Ziele für ein sprachsensibles Unterrichten.
  • evaluieren in einer Folgeveranstaltung die in der Zwischenzeit optimierten und im Unterricht erprobten Unterrichtsmaterialien.

Angestrebte Kompetenzen:
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
  • unterscheiden Bildungssprache, Alltagssprache und Fachsprache und werden in Bezug auf sprachliche Stolpersteine sensibilisiert.
  • orientieren ihr eigenes sprachliches Verhalten an den Bedürfnissen der Lerngruppen.
  • erkennen bildungssprachliche Merkmale im eigenen Fach.
  • entwickeln Materialien für den eigenen Unterricht nach sprachsensiblen Kriterien
  • entwickeln fächerübergreifende sprachfördernde Strukturen für den Bildungsgang, die langfristig in die didaktische Jahresplanung implementiert werden können.

Mögliche Bausteine /Schwerpunkte der Fortbildung:
  • sprachliche Sensibilisierung
  • pragmatische und valide Diagnoseansätze im Fachunterricht
  • Analyse von Arbeitsblättern, Klausuren und Prüfungen im Hinblick auf sprachliche Stolpersteine
  • Differenzierungsansätze für heterogene Lerngruppen
  • Differenzierte und mit KI-Unterstützung geeignet modifizierte Fachtexte im Unterricht
  • exemplarische Bearbeitung von Lernsituationen (auch fächerübergreifend)

Über die Einleitung hinausgehende Bezüge zum Referenzrahmen Schulqualität NRW:

  • 2.9.1 Die Schule fördert den Erwerb der Bildungssprache systematisch und koordiniert
  • 2.9.2. Sprachliche Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern anderer Herkunftssprachen werden nach Möglichkeit aufgegriffen und berücksichtigt.
  • 2.10.2 Die Potenziale digitaler Medien zur Unterstützung von Lehr- und Lernprozessen werden reflektiert eingesetzt und lernförderlich genutzt.
  • 2.10.3 Die Schule unterstützt die Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken des digitalen Wandels.

Bezüge zum Medienkompetenzrahmen NRW:
  • Einleger Förderung digitaler Schlüsselkompetenzen https://www.berufsbildung.nrw.de/cms/upload/fachklassen/djp-einleger.pdf
  • Handlungsleitfaden zum Umgang mit KI: https://www.schulministerium.nrw/textgenerierende-ki

Umfang:
Die Fortbildung kann schulintern bis zu 3 Tagen/Schuljahr dauern, mindestens aber 2 Tage. Sie umfasst gemeinsame Planung, praktische Umsetzung und nachfolgende Reflexion.
In einem obligatorischen Vorgespräch werden je nach Bildungsgang und der Ausgangssituation spezifische Absprachen für die Fortbildung getroffen.

Mitzubringen sind:
  • digitale Endgeräte möglichst mit Zugang zum Internet
  • Lernsituationen und/oder Unterrichtsmaterialien sowie Aufgabenformulierungen und Beispiele von schriftlichen Schülerleistungen. Das Unterrichtsmaterial sollte sich auf die Zeit zwischen der ersten Fortbildungstag und dem zweiten Termin beziehen, sodass es in der Zwischenzeit in überarbeiteter Form im Unterricht erprobt werden kann.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Fachkolleginnen und -kollegen eines (Teilzeit)-Bildungsgangs und deren Bildungsgangkoordinatoren /-in

Fachberatung Fortbildung

Daniel Toubartz

E-Mail: daniel.toubartz@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-3414

Sachbearbeitung

Merve Nur Cekinmez

E-Mail: merve.cekinmez@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2595