Angebote der Gruppe PET-KT Deutsch S I/II

Bezirk: BRK

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„In virtuellen Welten“ – Literarisches Lernen mit Computerspielen?

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Bei den Computerspielen, die seit 2008 vom Deutschen Kulturrat als allgemeines Kulturgut anerkannt und seit 2019 vom Literaturarchiv Marbach gesammelt werden, haben die sogenannten narrativen Computerspiele eine besondere Bedeutung inne. Si...

„In virtuellen Welten“ – Literarisches Lernen mit Computerspielen?

ANR: 102115 Schulform: Allgemeine Schulformen außer Grundschulen Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Deutsch
Angebotsdetails
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Bei den Computerspielen, die seit 2008 vom Deutschen Kulturrat als allgemeines Kulturgut anerkannt und seit 2019 vom Literaturarchiv Marbach gesammelt werden, haben die sogenannten narrativen Computerspiele eine besondere Bedeutung inne. Sie erzählen in Form interaktiver Spiele Geschichten, die sich, ähnlich wie literarische Werke oder Filme, künstlerischer Mittel wie Narration, dramatischem Aufbau und ästhetischer Gestaltung bedienen. Gerade darin liegt der Reiz narrativer Computerspiele für einen thematisch vernetzenden attraktiven Literaturunterricht. Unterschiedliche Medien (Computerspiel, Literatur) können hinsichtlich Handlung, Struktur und Gestaltungsmittel verglichen werden. In der Fortbildung sollen diese Möglichkeiten der Vernetzung von Computerspielen mit literarischen Werken aufgezeigt und die daraus resultierenden didaktischen Potenziale für den Literaturunterricht reflektiert werden. Der neue Kernlehrplan Deutsch für die Sekundarstufe I erwartet die Kompetenz, die Darstellung virtueller Welten als Merkmal literaler und audiovisueller Texte identifizieren und unterscheiden zu können. Dabei gehen die Kernlehrpläne der Sekundarstufe I und II gleichermaßen von einem erweiterten Textbegriff aus, sodass narrative Computerspiele als Gegenstand im Literaturunterricht lehrplankonform eingesetzt werden können. Die Inhaltsfelder Texte und Medien können so miteinander vernetzt werden, dass sowohl literarische als auch mediale Kompetenzen gefördert werden. Die Fortbildung möchte klären, inwiefern literarisches Lernen mit narrativen Computerspielen nachhaltig und (zeit-) effektiv möglich ist und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Lage versetzen, literarische und mediale Kompetenzen auf einfache und anschauliche Weise zu vermitteln.

Termin 1

Der erste Teil der Fortbildung führt in die gattungsspezifischen Besonderheiten von Computerspielen ein. Anhand praxistauglicher Beispiele werden Anknüpfungspunkte zu literarischen Werken im Hinblick auf narrative und dramatische Handlungsstrukturen dargelegt und der didaktische Mehrwert narrativer Computerspiele für den Literaturunterricht reflektiert. Mögliche thematische Verknüpfungen der Inhaltsfelder Texte und Medien werden aufgezeigt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sichten anhand von Spielsequenzen in Let’s-Play-Technik und anhand ausgewählter literarischer Textauszüge spezifische Aufgaben, erproben diese wahlweise und überprüfen ihr didaktisches Potenzial für das literarische Lernen.

Termin 2

Der zweite Teil der Fortbildung reflektiert, inwiefern eine Erweiterung ästhetischer Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern durch anspruchsvoll gestaltete Computerspiele möglich sein kann. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erproben bzw. sichten dabei vergleichend zu ausgewählten literarischen Texten entsprechende Spielsequenzen hinsichtlich ihrer (syn-) ästhetischen Gestaltungsmittel, und reflektieren Aufgabenformate für ihren Deutschunterricht.

Transferphase

In der Transferphase zwischen den beiden Fortbildungsteilen werden die vermittelten Verfahren und Unterrichtsvorschläge in der Praxis erprobt. Die zweite Veranstaltung greift die Unterrichtserfahrungen auf. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten u.a. online bereitgestellte Materialien aus exemplarischen Spielen, die sich im Unterricht einsetzen lassen.

Bezug zum RRSQ:

  • 2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
  • 2.2 Kompetenzorientierung
  • 2.5 Kognitive Aktivierung
  • 2.10 Lernen und Lehren im digitalen Wandel
Fächer
Deutsch
Zielgruppe und Voraussetzungen
Jeweils mindestens zwei Kolleginnen/Kollegen einer Schule sollen als Tandempartner an der Veranstaltung teilnehmen und dienstliche digitale Endgeräte (Notebook, Tablet) mitbringen.

Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

E-Mail: claudia.mueller@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2596

Sachbearbeitung

Simone Eberwein

E-Mail: simone.eberwein@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2638

„Träumen von einer anderen Welt?“ Literatur um 1800 vernetzt unterrichten (ab Abitur 2027, Deutsch Sek.II)

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Das Ziel dieser Fortbildung ist die Vermittlung von Kompetenzen, wie der Vergleich und das In-Beziehung-Setzen im Deutschunterricht durch vernetzende Lern- und Leistungsaufgaben am Beispiel des neuen Abiturthemas „Literatur um 1800“ bei Sch...
Pilotierung

„Träumen von einer anderen Welt?“ Literatur um 1800 vernetzt unterrichten (ab Abitur 2027, Deutsch Sek.II)

ANR: 109768 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. II Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Deutsch
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Angebotsdetails
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Das Ziel dieser Fortbildung ist die Vermittlung von Kompetenzen, wie der Vergleich und das In-Beziehung-Setzen im Deutschunterricht durch vernetzende Lern- und Leistungsaufgaben am Beispiel des neuen Abiturthemas „Literatur um 1800“ bei Schülerinnen und Schülern der Oberstufe angebahnt und gefördert werden können.

Der Vergleich und das In-Beziehung-Setzen unterschiedlicher Texte ist im Kernlehrplan der gymnasialen Oberstufe fest verankert und stellt für Schülerinnen und Schüler wie auch für Lehrerinnen und Lehrer immer wieder eine Herausforderung dar. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn Texte unterschiedlicher Gattungen und/oder Texte aus unterschiedlichen Entstehungsepochen miteinander verglichen bzw. in Beziehung zueinander gesetzt werden. Gerade dann ist es von zentraler Bedeutung, im Unterricht gezielt vernetzende Aufgaben und Lernarrangements zur Erarbeitung einzusetzen, die der Komplexität der Zielsetzung Rechnung tragen.

Die Fortbildung findet an zwei Terminen statt. Zu Beginn der Fortbildung werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die besonderen Herausforderungen beim Unterrichten des neues Abiturthemas sensibilisert sowie der Epochenbegriff und die Konsequenzen dessen für das Unterrichten des Themas „Literatur um 1800“ in den Blick genommen.
Verschiedene Möglichkeiten des Vergleichs werden an Beispielen mit Bezug auf die Arbeit in der Oberstufe und das neue Abiturthema „Literatur um 1800“ veranschaulicht.
Die Moderierenden stellen vernetzende Beispielaufgaben zu Texten verschiedener Gattungen aus unterschiedlichen Entstehungskontexten vor, erläutern diese und regen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an, selbst vernetzende Lernaufgaben zu entwickeln und zu erproben. In einem abschließenden Exkurs wird die Vernetzung von Texten und Bildern sowie Musikstücken exemplarisch aufgezeigt.

Im zweiten Teil der Veranstaltung werden dann nach einem Austausch über die Erfahrungen und Ergebnisse aus der Transferphase Leistungsaufgaben und deren Erstellung in den Blick genommen. Es werden Hinweise zur Konzeption von Klausuren gegeben und fachliche Methoden und Strategien vermittelt, wie mit Hilfe der komplexen Operatoren „vergleichen“ und „in Beziehung setzen“ Leistungsaufgaben erstellen werden und diese zunehmend selbständig von Schülerinnen und Schülern bewältigt werden können.

Zeitrahmen:
1. Teil: 9:00 bis 16:00 h
2. Teil: 13:00 bis 16:30 h
Die Teilnahme an beiden Terminen wird vorausgesetzt.


Alle in der Fortbildung verwendeten Materialien werden in digitaler Form als Reader zur Verfügung gestellt.
Bitte achten Sie in der Ausschreibung darauf, ob die Fortbildung analog, digital oder hybrid (1. Tag in Präsenz, 2. Tag digital) angeboten wird. Bitte halten Sie für die als ‚online‘ ausgewiesenen Termine ein entsprechendes Endgerät mit Kamera und Mikrofon bereit.


Bezug zum RRSQ:
• 2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
• 2.2 Kompetenzorientierung
• 2.5 Kognitive Aktivierung
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Fortbildung richtet sich in erster Linie an Lehrerinnen und Lehrer, die das Fach Deutsch in der Sekundarstufe II unterrichten. Um die Fortbildungsstandards der Prozessorientierung und Nachhaltigkeit zu realisieren und die Anregungen der Fortbildung einfacher und nachhaltiger umzusetzen, ist es...

Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

E-Mail: claudia.mueller@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2596

Sachbearbeitung

Simone Eberwein

E-Mail: simone.eberwein@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2638

„unterwegs sein“ – Lyrik kumulativ ‚meistern‘ (Deutschunterricht, Abiturthema bis 2026)

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(Deutschunterricht, Abiturthema bis 2026), KI-generiertes Bild
Der kumulative Kompetenzaufbau ist im Kernlehrplan der gymnasialen Oberstufe fest verankert und stellt für Schülerinnen und Schüler wie auch für Lehrerinnen und Lehrer immer wieder eine Herausforderung dar. Das Ziel dieser Fortbildung ist d...

„unterwegs sein“ – Lyrik kumulativ ‚meistern‘ (Deutschunterricht, Abiturthema bis 2026)

ANR: 102119 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. II Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Deutsch
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(Deutschunterricht, Abiturthema bis 2026), KI-generiertes Bild
Der kumulative Kompetenzaufbau ist im Kernlehrplan der gymnasialen Oberstufe fest verankert und stellt für Schülerinnen und Schüler wie auch für Lehrerinnen und Lehrer immer wieder eine Herausforderung dar. Das Ziel dieser Fortbildung ist die Vermittlung von Kompetenzen, wie der kumulative Kompetenzaufbau im Deutschunterricht nachhaltig gefördert werden kann. Der Fokus dieser Veranstaltung ist auf die Erschließung lyrischer Texte gerichtet.

Die Fortbildung findet an drei unterschiedlichen Terminen statt. Zu Beginn der Fortbildung werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die besonderen Herausforderungen, denen sich die Schülerinnen und Schüler bei der Analyse von Gedichten stellen müssen, sensibilisiert. Die kumulative Kompetenzentwicklung wird an Beispielen mit Bezug auf die Arbeit in der Oberstufe veranschaulicht.

Anschließend wird im ersten Teil der Fortbildung auf die basale und integrative Kompetenz der globalen Kohärenzbildung („Worum geht es in diesem Gedicht überhaupt?“) eingegangen. Dabei steht die theoretische und praktische Vorstellung des Konzepts des Meisterlesers im Zentrum. In der anschließenden praxisorientierten Transferphase (4-6 Schulwochen) wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit gegeben, das Konzept des Meisterlesers in ihrem eigenen Unterricht zu erproben.

Im zweiten Teil der Veranstaltung wird dann nach einem Austausch über die unterrichtlichen Erfahrungen aus der Transferphase der kumulative Kompetenzaufbau mittels intelligenter Lernaufgaben in den Blick genommen. Die Moderierenden stellen Beispielaufgaben zu lyrischen Texten vor, erläutern diese und regen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an, selbst Lernaufgaben zu entwickeln und zu erproben.

Nach einer weiteren Transferphase (4-6 Schulwochen), die der Erprobung selbstentwickelter Lernaufgaben dient, findet der dritte Teil der Fortbildung statt, bei dem der Gedichtvergleich als ‚Klausurtyp 1b‘ thematisiert wird. Es werden Hinweise zur Konzeption von Klausuren gegeben und fachliche Methoden und Strategien vermittelt, wie der komplexe Operator „vergleichen“ zunehmend selbständig von Schülerinnen und Schülern bewältigt werden kann.

In allen Teilen der Veranstaltung veranschaulichen die Moderierenden das jeweilige Konzept und die vermittelten Methoden an Gedichten aus unterschiedlichen Epochen zum Thema „unterwegs sein“ (Abiturthema 2024).

Alle in der Fortbildung verwendeten Materialien werden in gedruckter (Reader) und digitaler Form zur Verfügung gestellt.
Zeitrahmen:
1. Teil: 13:00 bis 16:30 h
2. Teil: 13:00 bis 16:30 h
3. Teil: 13:00 bis 16:30 h

Bezug zum RRSQ:

  • 2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
  • 2.2 Kompetenzorientierung
  • 2.5 Kognitive Aktivierung
Fächer
Deutsch
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Fortbildung richtet sich in erster Linie an Kolleginnen und Kollegen, die in der Sek II unterrichten. Um die Fortbildungsstandards der Prozessorientierung und Nachhaltigkeit zu realisieren und die Anregungen der Fortbildung einfacher und nachhaltiger umzusetzen, ist es sehr wünschenswert, dass m...

Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

E-Mail: claudia.mueller@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2596

Sachbearbeitung

Simone Eberwein

E-Mail: simone.eberwein@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2638

Kleist vernetzt gedacht - Vernetzung als didaktisches Prinzip am Beispiel von Kleists Drama „Der zerbrochne Krug“ (ab Abitur 2026)

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Ziel ist es, Vernetzung als didaktisches Prinzip für einen kompetenzaufbauenden Literaturunterricht in der GyOSt zu nutzen, um die Lernenden beim systematischen Vernetzen und Vergleichen dramatischer und multimodaler Texte mit Hilfe textübe...

Termine

Kleist vernetzt gedacht - Vernetzung als didaktisches Prinzip am Beispiel von Kleists Drama „Der zerbrochne Krug“ (ab Abitur 2026)

ANR: 102099 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. II Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Deutsch
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Ziel ist es, Vernetzung als didaktisches Prinzip für einen kompetenzaufbauenden Literaturunterricht in der GyOSt zu nutzen, um die Lernenden beim systematischen Vernetzen und Vergleichen dramatischer und multimodaler Texte mit Hilfe textübergreifender Verfahren und Strategien am Beispiel der Pflichtlektüre „Der zerbrochne Krug“ (H. v. Kleist) zu begleiten.


Ein wichtiger Bestandteil der Fortbildung ist die Auseinandersetzung mit den Abiturvorgaben (ab dem Jahr 2026) und deren Konkretisierungen im Kernlehrplan. Insbesondere geht die Fortbildung auf die Anforderungen ein, die durch die neuen Vorgaben in Bezug auf multimodale Texte, vernetzendes Arbeiten, die spezifischen Operatoren und die neue Pflichtlektüre (Drama) gestellt werden. Es wird aufgezeigt, wie diese Vorgaben konkret in den Unterricht integriert werden können, um den Schülerinnen und Schülern ein vertieftes Verständnis von Dramentexten und multimodalen Inhalten zu ermöglichen.

Die Fortbildung umfasst zwei Termine sowie eine Transferphase. Im ersten Teil steht dabei die Verknüpfung eines mulitmodalen Produktes in Form einer beispielhaften Inszenierung mit dem Primärtext im Fokus. Dabei sollen rezeptionsästhetische Zugänge im Spannungsfeld zwischen Bühneninszenierung und Dramentext erprobt sowie der didaktische Mehrwert der Verknüpfung für den Einsatz im Unterricht reflektiert werden.

In der anschließenden praxisorientierten Transferphase (4-6 Schulwochen) wird Ihnen die Möglichkeit gegeben, das Prinzip der Vernetzung von mulitmodalem Produkt und Dramentext in Ihrem eigenen Unterricht zu erproben. Dies ist nicht nur in der Qualifikationsphase zum Abiturtext möglich, sondern auch in anderen Jahrgangsstufen und mit anderen dramatischen, aber auch epischen Texten und deren multimodaler Gestaltung. So können Sie die Transferphasen in jedem Fall sinnvoll gestalten. Die Veranstaltungen greifen später jeweils Ihre entsprechenden Unterrichtserfahrungen auf. Die von Ihnen erstellten Materialien werden auf einer digitalen Pinnwand gesammelt und somit allen zur Verfügung gestellt, sodass Sie diese in Ihrem Unterricht nutzen können.

Im zweiten Teil der Veranstaltung erhalten Sie die Möglichkeit zu einem Austausch über die unterrichtlichen Erfahrungen aus der Transferphase. Im Anschluss werden Lernaufgaben im GK und LK der GyOSt in den Blick genommen, die das Prinzip der Vernetzung bzw. des ver-netzenden Lernens/Denkens beinhalten. Dies können Sie sowohl an den selbstmitgebrachten Dramentexten oder an zur Verfügung gestellten Dramenauszügen erproben. Hierbei werden die Operatoren „vergleichen“ und „in Beziehung setzen“ für vernetzende Interpretationen näher betrachtet.

In allen Teilen der Veranstaltung veranschaulichen die Moderierenden das jeweilige Konzept und die jeweiligen Methoden anhand verschiedener Beispiele (Inszenierung, Primärtext, Vergleichstexte) zum Thema „Der zerbrochene Krug“ von Heinrich v. Kleist (Abiturthema ab 2026).

Alle in der Fortbildung verwendeten und erstellten Materialien, inklusive Reader, werden in digitaler Form auf einer Edumap allen Teilnehmenden zur Verfügung gestellt.
Bitte achten Sie in der Ausschreibung darauf, ob die Fortbildung analog, digital oder hybrid (1. Tag digital, 2. Tag Präsenz) angeboten wird.
Bitte halten Sie für die als ‚online‘ ausgewiesenen Termine ein entsprechendes dienstliches Endgerät mit Kamera und Mikrofon bereit.


Zeitrahmen:

1. Teil: 13:00 bis 16:30 Uhr
2. Teil: 09:00 bis 16:00 Uhr


Bezug zum Referenzrahmen Schulqualität:

  • 2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
  • 2.2 Kompetenzorientierung
  • 2.5 Kognitive Aktivierung
Fächer
Deutsch
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Fortbildung richtet sich in erster Linie an Kolleginnen und Kollegen, die in der Sek II unterrichten. Um die Fortbildungsstandards der Prozessorientierung und Nachhaltigkeit zu realisieren und die Anregungen der Fortbildung einfacher und nachhaltiger umzusetzen, ist es sehr wünschenswert, dass m...

Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

E-Mail: claudia.mueller@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2596

Sachbearbeitung

Simone Eberwein

E-Mail: simone.eberwein@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2638

Termine

Kumulative Förderung der Schreibkompetenz – Materialgestütztes informierendes Schreiben in der Sekundarstufe I (G9)

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Im neuen Kernlehrplan für das Fach Deutsch für die Sekundarstufe I ist das materialgestützte informierende Schreiben erstmalig in jeder Stufe als Kompetenzerwartung kumulativ verankert.
So wird der Aufgabentyp 2 (Informierendes Schreiben – a...

Kumulative Förderung der Schreibkompetenz – Materialgestütztes informierendes Schreiben in der Sekundarstufe I (G9)

ANR: 102096 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Deutsch
Angebotsdetails
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Im neuen Kernlehrplan für das Fach Deutsch für die Sekundarstufe I ist das materialgestützte informierende Schreiben erstmalig in jeder Stufe als Kompetenzerwartung kumulativ verankert.
So wird der Aufgabentyp 2 (Informierendes Schreiben – auf der Basis von Materialien einen informativen Text verfassen) für alle Stufen der Sekundarstufe I zum verpflichtenden schriftlichen Überprüfungsformat. Dies bedeutet, dass bereits ab der Erprobungsstufe das materialgestützte informierende Schreiben im Unterricht gelernt, eingeübt und als Klassenarbeit schriftlich überprüft werden muss, so dass Schülerinnen und Schüler nachhaltig ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten hinsichtlich des materialgestützten informierenden Schreibens ausbauen können, bis sie dann in der gymnasialen Oberstufe mit dem Aufgabentyp 4 (materialgestütztes Schreiben) nochmals ihre Kompetenzen erweitern.
Die Veranstaltung versetzt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Lage, den kumulativen Aufbau des neuen Kernlehrplans in Hinsicht auf den Aufgabentyp 2 nachzuvollziehen und daraus stufengerechte Lern- und Leistungsaufgaben zu entwickeln.
Die Fortbildung besteht aus zwei Teilen (zwei Nachmittagen) und einer Transferphase zwischen den beiden Terminen.

Teil 1

Der erste Teil der Fortbildung befasst sich mit den fachlichen Anforderungen dieses Aufgabentyps, die vor allem im Bereich des Schreibens Schülerinnen und Schüler vor eine Herausforderung stellen. So müssen bestimmte Zieltextformate eingeübt und erprobt werden. Weiterhin erfordert der Aufgabentyp 2 besondere Kenntnisse in der Textplanung und –strukturierung, die Schülerinnen und Schüler zunächst mittels geeigneter Hilfen, später zunehmend selbständig bewältigen sollen. Daran anknüpfend werden fachmethodische Strategien vorgestellt, die einen nachhaltigen Kompetenzerwerb im Sinne eines kumulativen Lernens fördern. Abschließend werden Gelingensbedingungen zur Formulierung geeigneter Lernaufgaben dieses Typs thematisiert, darunter die Konzeption sinnvoller Teilaufgaben und Schrittigkeiten in der Vorgehensweise. Ziel ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu befähigen eigenständig geeignete Lernaufgaben zu konzipieren.

Teil 2

Der zweite Teil der Fortbildung widmet sich vornehmlich der Entwicklung und Beurteilung von Leistungsaufgaben. Hier sollen die besonderen Bedingungen der Aufgabenkonstruktion am Beispiel der Zentralen Abschlussprüfungen 10 NRW erläutert werden. Weiterhin wird ein „Basiskatalog“ mit Beurteilungskriterien materialgestützten Schreibens, der sowohl inhaltliche als auch sprachlich-darstellende Leistungsanforderungen beinhaltet, vorgestellt und erprobt. Mithilfe des Lehrplannavigators wird auch ein Ausblick gegeben, wie sich der kumulative Aufbau des Aufgabentyps 2 in den schulinternen Lehrplan abbilden ließe.

Transferphase

Zwischen den beiden Fortbildungsteilen liegt eine Transferphase, in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigene Lernaufgaben mit entsprechendem Material zum materialgestützten Schreiben entwickeln, so dass sie in der zweiten Veranstaltung untereinander ausgetauscht werden können. Weitere Materialien der Veranstaltung werden zur Verfügung gestellt.

Bezug zum RRSQ:

  • 2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
  • 2.2 Kompetenzorientierung
  • 2.5 Kognitive Aktivierung
  • 2.7 Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung
Fächer
Deutsch
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Fortbildung richtet sich vorwiegend an Kolleginnen und Kollegen der Sekundarstufe I. Jeweils mindestens zwei Kolleginnen bzw. Kollegen einer Schule sollen als Tandempartner an der Veranstaltung teilnehmen.

Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

E-Mail: claudia.mueller@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2596

Sachbearbeitung

Simone Eberwein

E-Mail: simone.eberwein@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2638

Leserlenkung in Sachtexten und Kurzvideos – Strategien im Deutschunterricht der Jahrgangsstufen 9-11 (Deutsch SI/II)

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Ziele der Veranstaltung

Wie gelingt es, Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 11 zu befähigen, Sachtexte nicht nur inhaltlich zu erfassen, sondern auch deren Machart im Sinne der Leserlenkung wahrzunehmen und zu beurteilen? Und...
Pilotierung

Leserlenkung in Sachtexten und Kurzvideos – Strategien im Deutschunterricht der Jahrgangsstufen 9-11 (Deutsch SI/II)

ANR: 110401 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), BK, Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Deutsch
Pilotierung
Angebotsdetails
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Ziele der Veranstaltung

Wie gelingt es, Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 11 zu befähigen, Sachtexte nicht nur inhaltlich zu erfassen, sondern auch deren Machart im Sinne der Leserlenkung wahrzunehmen und zu beurteilen? Und wie kann es gelingen, vergleichbare Mechanismen der Aufmerksamkeitslenkung in Kurzvideos in all ihren Dimensionen zu erfassen, um versteckte Botschaften und Intentionen zielsicherer zu erkennen?

Inhalt

  • Im ersten Teil der Fortbildung, „Leserlenkung in pragmatischen Texten erkennen“, steht die Entwicklung eines „epistemisch wachsamen Lesens“ im Mittelpunkt – einer kritisch-prüfenden Leserhaltung. Das gelingt mit dem Einsatz verschiedener Strategien vor, während und nach dem Lesen – etwa von der Aktivierung des Vorwissens über die Prüfung von (Schein-)Argumenten, Besonderheiten der Wortwahl und der sprachlichen Mittel sowie manipulativer Tricks in diskontinuierlichen Texten bis zur Erschließung der Gesamtintention eines Textes.

  • Der zweite Teil der Fortbildung, „Aufmerksamkeitslenkung in multimodalen Texten (Kurzvideos)“, widmet sich Kurzvideos (wie Reels, TikToks oder Shorts) als zentraler Medienform und Informationsquelle im Alltag Jugendlicher. Diese Videos verfolgen – ähnlich wie Sachtexte – klare Intentionen und nutzen sowohl rhetorische als auch multimodale Mittel der Manipulation.
    Anhand konkreter Videobeispiele zeigen wir typische Mechanismen der Aufmerksamkeitslenkung auf. Klassische Verfahren der Filmanalyse erweitern wir gezielt um formatspezifische Analyseinstrumente für Kurzvideos, um sowohl inhaltliche Aussagen als auch deren mediale Inszenierung differenziert zu erfassen.

  • In beiden Fortbildungsteilen erproben Sie anhand ausgewählter Texte und Kurzvideos verschiedene Strategien für Schülerhand. Gemeinsam reflektieren wir die Umsetzung im Unterricht, die es Ihren Lerngruppen ermöglicht, Strategien selbstständig auszuwählen, anzuwenden und zu reflektieren.

  • Zwischen den beiden Terminen haben Sie die Möglichkeit, die vorgestellten Ansätze in einer Transferphase im eigenen Unterricht zu erproben und Ihre Erfahrungen im zweiten Teil gezielt einzubringen und zu reflektieren.

Bezug zum RRSQ:

  • 2.2 Kompetenzorientierung
  • 2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
  • 2.5 Kognitive Aktivierung
  • 2.9 Bildungssprache und sprachsensibler (Fach-)Unterricht
  • 2.10 Lernen und Lehren im digitalen Wandel

Medienkompetenzrahmen:

  • 2.4 Informationsbewertung
  • 4.2 Gestaltungsmittel
  • 5.2 Meinungsbildung
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Fortbildung richtet sich insbesondere an Lehrkräfte der zweiten Stufe der Sekundarstufe I (Jgst. 9 und 10) und der Einführungsphase. Die vorgestellten Verfahren sind darüber hinaus auch in der Qualifikationsphase gewinnbringend einsetzbar. Die Teilnahme erfolgt möglichst im Tandem (mindestens zw...

Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

E-Mail: claudia.mueller@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2596

Sachbearbeitung

Simone Eberwein

E-Mail: simone.eberwein@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2638

Literarische Verstehenskompetenz und ästhetische Bildung im Deutschunterricht der Einführungsstufe (Sek II)

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Die heterogene Zusammensetzung der Lerngruppen in der Einführungsstufe ist für die Lehrkräfte eine besondere Herausforderung. Die Fortbildung zeigt Ihnen am Beispiel von verschlüsselten Kurzprosa¬texten, wie Ihr Unterricht Schülerinnen und...

Literarische Verstehenskompetenz und ästhetische Bildung im Deutschunterricht der Einführungsstufe (Sek II)

ANR: 108370 Schulform: Alle Schulformen außer Grundschulen (Allgemeine und BK) Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Deutsch
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Die heterogene Zusammensetzung der Lerngruppen in der Einführungsstufe ist für die Lehrkräfte eine besondere Herausforderung. Die Fortbildung zeigt Ihnen am Beispiel von verschlüsselten Kurzprosa¬texten, wie Ihr Unterricht Schülerinnen und Schüler bei der Interpretation von fiktionalen Texten unterstützen kann und wie sie mit bestimmten Strategien literarische Texte leichter verstehen. Dabei stehen verschie¬dene Textverstehensstrategien im Mittelpunkt, die von den Schülerinnen und Schülern im Unterricht individuell eingesetzt werden können, um literarische Texte selbstständig zu erschließen. Sie lernen auch Methoden kennen, die ihnen helfen, ein globales Textverständnis zu erlangen und Texte in ihrer Tiefe zu verstehen.
Die Fortbildung besteht aus zwei Teilen (zwei Nachmittage) und einer Transferphase zwischen den jeweiligen Terminen:
• Der erste Teil der Fortbildung, „Textverstehensstrategien“, widmet sich den unter¬schiedlichen Herausforderungen der literarischen Textinterpretation, angefangen von einem Verständnis von Fiktionalität über die Funktion der ästhetischen Gestaltung literarischer Texte bis zum vertieften Verständnis zunehmend verschlüsselter Texte. Dabei geht es auch um die Frage, welche Strategien die Schülerinnen und Schüler benötigen, um ihr Textverstehen zu fördern. Aufgaben zur Metareflexion runden den Verstehensprozess ab.
In der Fortbildung erproben Sie verschiedene Unterrichtsideen und Lesestrategien, mit denen Sie Ihre Lerngruppen unterstützen können, Verständnis¬schwierigkeiten zu bewältigen.

• Der zweite Teil der Fortbildung, „Methoden zur Förderung globaler Text-verstehens¬kompetenz“, zeigt ein Unterrichtsmodell, das den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, die gelernten Strategien selbstständig auszuwählen, anzuwenden und zu reflektieren, um zu einem vertieften globalen Textverständnis zu gelangen. Verschiedene Methoden der Textveränderung schaffen dabei ein Bewusstsein für die komplexe Gestaltung literarischer Texte. Dazu erproben Sie geeignete Methoden insbesondere zur produktiv-gestaltenden Auseinandersetzung mit literarischen Texten.

• Zwischen den zwei Fortbildungsteilen liegt die Transferphase, in der Sie die vermittelten Verfahren und Unterrichtsvorschläge in der Praxis erproben und reflektieren können.

Die Fortbildung wendet sich vorwiegend an Lehrerinnen und Lehrer, die in der Einführungsstufe unterrichten. Selbstverständlich lassen sich die Verfahren aber auch in der Jahrgangsstufe 9/10 und in der Qualifikationsphase gewinnbringend einsetzen.
Jeweils mindestens zwei Kolleginnen/Kollegen einer Schule sollen als Tandempartner an der Veranstaltung teilnehmen.
Zur Unterstützung für Ihren Unterricht erhalten Sie zwei Reader in digitaler Form mit Materialen, die Sie direkt im Unterricht einsetzen können. Die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erstellten Materialien werden auf einer digitalen Pinwand gesammelt und somit allen zur Verfügung gestellt.

Bezug zum Referenzrahmen Schulqualität:
2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
2.2 Kompetenzorientierung
2.5 Kognitive Aktivierung
Fächer
Deutsch
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrerinnen und Lehrer, die das Fach Deutsch in der Einführungsphase (EF Sek II) unterrichten.

Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

E-Mail: claudia.mueller@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2596

Sachbearbeitung

Simone Eberwein

E-Mail: simone.eberwein@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2638

Materialgestütztes Schreiben zum neuen Abiturthema „Sprache in politisch-gesellschaftlichen Verwendungszusammenhängen“

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Das materialgestützte Verfassen eines Textes mit fachspezifischem Bezug (Aufgabenart IV im Kernlehrplan für die Sekundarstufe II) sowie die mit der Aufgabenart verbundenen Neuerungen ab dem Abitur 2023 stellen Lehrkräfte vor neue Herausford...

Termine

Derzeit sind keine Anmeldungen als schulexterne Lehrkräftefortbildung möglich. Neue Termine werden ausschließlich online veröffentlicht.

Materialgestütztes Schreiben zum neuen Abiturthema „Sprache in politisch-gesellschaftlichen Verwendungszusammenhängen“

ANR: 104528 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. II Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Deutsch
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Das materialgestützte Verfassen eines Textes mit fachspezifischem Bezug (Aufgabenart IV im Kernlehrplan für die Sekundarstufe II) sowie die mit der Aufgabenart verbundenen Neuerungen ab dem Abitur 2023 stellen Lehrkräfte vor neue Herausforderungen: Zum einen müssen sie für die Klausur geeignete Materialien zusammenstellen und einen passenden Schreibauftrag formulieren. Zum anderen sind sie gefordert, ihre Schülerinnen und Schüler mit Hilfe geeigneter Lernaufgaben auf das Schreiben dieser Klausuren vorzubereiten. Geschult werden sollten dafür Kompetenzen wie das Anwenden besonderer Lesestrategien, das Verarbeiten und Ordnen der Informationen, das Erstellen einer gedanklichen Struktur für den eigenen Text und schließlich das adressatenbezogene Schreiben.

Die Fortbildung besteht aus zwei Modulen (zwei Nachmittage) und einer Transferphase zwischen den beiden Terminen.
Im ersten Modul der Fortbildung geht es um die Frage, welche Besonderheiten bezüglich der Aufgabenformulierung und Materialauswahl beim materialgestützten Schreiben zu berücksichtigen sind. Dabei wird auch thematisiert, welche Neuerungen und Kontinuitäten für diesen Aufgabentypen ab dem Abitur 2023 relevant sind. Während der Veranstaltung erstellen die Teilnehmenden eine Klausuraufgabe für die Qualifikationsphase aus vorgegebenen Materialpools zum neuen Abiturthema.
In der Transferphase recherchieren sie selbst Materialien und konzipieren eine Klausuraufgabe zu einem selbst gewählten Thema.
Das zweite Modul der Fortbildung greift die Erfahrungen der Teilnehmenden beim Erstellen eigener Klausuren auf. Darüber hinaus werden Möglichkeiten aufgezeigt, Schülerinnen und Schüler mit Hilfe geeigneter Lernaufgaben auf das materialgestützte Schreiben vorzubereiten. Während der Veranstaltung erstellen die Teilnehmenden direkt im Unterricht einsetzbare Lernaufgaben, mit denen sie ihre Schülerinnen und Schüler auf das materialgestützte Schreiben vorbereiten können.

In beiden Modulen wird inhaltlich mit Texten und Materialien zu dem neuen Abiturthema „Sprache in politisch-gesellschaftlichen Verwendungszusammenhängen“ (ab 2024) gearbeitet.

Die von den Teilnehmenden erstellten Materialien werden auf einer digitalen Pinwand gesammelt und somit allen zur Verfügung gestellt.

Die Fortbildung richtet sich vorwiegend an Lehrerinnen und Lehrer, die in der Sekundarstufe II unterrichten. Jeweils zwei Kolleginnen/Kollegen einer Schule sollen als Tandempartner an der Veranstaltung teilnehmen.

Bezug zum RRSQ:
2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
2.2 Kompetenzorientierung
2.5 Kognitive Aktivierung
2.7 Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung
Fächer
Deutsch
Zielgruppe und Voraussetzungen
-

Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

E-Mail: claudia.mueller@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2596

Sachbearbeitung

Simone Eberwein

E-Mail: simone.eberwein@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2638

Termine

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Mit klugen Aufgaben und Materialien kognitiv aktivieren und vernetzen: Literarisches Lernen mit Jenny Erpenbecks „Heimsuchung“ (Sek.II)

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Für das Abitur ab 2026 ist Jenny Erpenbecks Roman „Heimsuchung“ vorgegeben. Viele Kolleginnen und Kollegen sehen dem Unterricht zu diesem herausfordernden Text mit Anspannung entgegen. Unser Anliegen besteht darin, Ihnen mögliche Sorgen zu...

Termine

Mit klugen Aufgaben und Materialien kognitiv aktivieren und vernetzen: Literarisches Lernen mit Jenny Erpenbecks „Heimsuchung“ (Sek.II)

ANR: 106351 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. II Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Deutsch
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Für das Abitur ab 2026 ist Jenny Erpenbecks Roman „Heimsuchung“ vorgegeben. Viele Kolleginnen und Kollegen sehen dem Unterricht zu diesem herausfordernden Text mit Anspannung entgegen. Unser Anliegen besteht darin, Ihnen mögliche Sorgen zu nehmen und stattdessen Freude an der Auseinandersetzung mit dem Roman zu vermitteln, damit Sie diese an Ihre Schülerinnen und Schüler weitergeben können.
In der Vorbereitung, Durchführung und Evaluation des Unterrichts ergeben sich für Lehrkräfte verschiedene Anforderungen, etwa im Hinblick auf die Komplexität der Lektüre, die Förderung des Textverständnisses, die Entwicklung literarischer Kompetenzen, die Auswahl sinnvoller Vergleichstexte und die Gestaltung geeigneter Klausuraufgaben mit zielführenden Materialien.
Unsere Fortbildung widmet sich daher folgenden Fragen:
• Wie unterstütze ich meine Schülerinnen und Schüler beim Erschließen komplexer literarischer Texte?
• Welche Aspekte literarischen Verstehens müssen meine Schülerinnen und Schüler beherrschen? Wie stoße ich dabei kognitive Verstehensprozesse an und wie sensibilisiere ich für ästhetische Zugänge zum Text?
• Wie führe ich einen kompetenzorientierten Literaturunterricht durch, der den vorgegebenen Roman sinnvoll mit einem weiteren strukturell unterschiedlichen Erzähltext aus einem anderen historischen Kontext verknüpft?
• Welche unterschiedlichen Möglichkeiten habe ich, den Stand der Kompetenz-entwicklung in Klausuren zu prüfen? Nach welchen Kriterien kann ich hierfür sinnvolle Materialien auswählen?
Die Fortbildung gliedert sich in drei Teile, die jeweils an Nachmittagen stattfinden, sowie zwei Transferphasen zwischen den Terminen.
1. Professionelle Lesehaltung und Lesestrategien:
Im ersten Modul stehen die Herausforderungen im Fokus, Schüler und Schülerinnen für die Lektüre zu motivieren und sie während des Leseprozesses zu begleiten. Der Roman "Heimsuchung" von Jenny Erpenbeck stellt durch fehlende Identifikationsfiguren, den ständigen Wechsel der Figuren, das Spiel mit verschiedenen Stilen, die Fragmentierung des Erzählten sowie das vorausgesetzte historische Hintergrundwissen eine komplexe Leseaufgabe dar, die anfangs das Testverständnis erschweren kann. Gleichzeitig birgt der Roman erhellende Inhalte und die Möglichkeit ästhetischen Genusses, die es zu entdecken gilt. In diesem Modul erproben Sie verschiedene Materialien und Methoden, um Ihre Lerngruppen zu motivieren, sich aktiv und zielgerichtet mit der Lektüre auseinanderzusetzen.
2. Literarische Kompetenz vermitteln und für ästhetische Zugänge sensibilisieren – Lernaufgaben, Metareflexion und Vernetzung:
Im zweiten Modul steht ein zentrales Anliegen des Deutschunterrichts im Fokus: die Vermittlung wesentlicher Aspekte literarischen Lernens und ästhetischer Bildung. Hierbei greifen kognitive Verstehensprozesse und ästhetische Zugänge ineinander. Sie lernen, den Roman „Heimsuchung“ durch eine problemorientierte Herangehensweise über thematische und stilistische Vergleiche sinnvoll mit einem strukturell unterschiedlichen epischen Text aus einer anderen Epoche zu verknüpfen. Auf diese Weise können Ihre Schülerinnen und Schüler das Gelernte auf neue Texte übertragen. Als Beispiel dienen dazu Auszüge aus Thomas Manns „Buddenbrooks“. Anhand ausgewählter Textauszüge aus beiden Romanen sowie pragmatischen Texten zu Vergleichsthemen entwickeln Sie geeignete Lernaufgaben und Aufgaben zur Metareflexion für Ihren Unterricht.
3. Literarische Kompetenz prüfen – Klausuren entwickeln:
Im abschließenden Modul machen wir Sie anhand des Romans mit den Herausforderungen der Neugestaltung verschiedener Aufgabenarten seit dem Abitur 2023 vertraut und reflektieren deren Auswirkungen auf den Unterricht. Mit klug ausgewählten Klausurmaterialien lernen Sie Auswahlkriterien für geeignete Texte kennen. Auf dieser Grundlage erstellen Sie Klausuren zur „Heimsuchung“, die den ministeriellen Beispielklausuren und dem neuen Kernlehrplan entsprechen. Dabei greifen Sie auf einen Pool geeigneter literarischer Vergleichstexte und pragmatischer Texte zurück.
Transferphasen:
Zwischen den drei Fortbildungsmodulen liegen Phasen, in denen Sie die vermittelten Verfahren und Unterrichtsvorschläge in der Praxis erproben und reflektieren. Diese lassen sich nicht nur in der Qualifikationsphase zur „Heimsuchung“ einsetzen, sondern auch in anderen Jahrgangsstufen und in der Auseinandersetzung mit anderen epischen oder dramatischen Texten sinnvoll nutzen. So können Sie die Transferphasen in jedem Fall sinnvoll gestalten. Die Veranstaltungen greifen später jeweils Ihre entsprechenden Unterrichtserfahrungen auf.
Zur Unterstützung für Ihren Unterricht erhalten Sie drei Reader in digitaler Form mit Materialen, die Sie direkt einsetzen können. Die von den Teilnehmenden erstellten Materialien werden auf einer digitalen Pinwand gesammelt und somit allen zur Verfügung gestellt.
Hinweis:
Bitte planen Sie ein, dass die Fortbildung einige vorbereitende Lesearbeit verlangt:
Sie sollten den Roman bis zum Beginn der Fortbildungsreihe gelesen haben und er sollte Ihnen zur Veranstaltung vorliegen.
Zwischen den Fortbildungsmodulen sollen weitere Materialien gelesen werden.
Bezug zum RRSQ:
2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
2.2 Kompetenzorientierung
2.5 Kognitive Aktivierung
2.7 Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung
Fächer
Deutsch
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrerinnen und Lehrer des Faches Deutsch der Sekundarstufe II

Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

E-Mail: claudia.mueller@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2596

Sachbearbeitung

Simone Eberwein

E-Mail: simone.eberwein@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2638

Termine

Mündliche Abiturprüfung im Fach Deutsch

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Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte der gymnasialen Oberstufe, die ihre Kompetenzen in der Vorbereitung und Durchführung mündlicher Abiturprüfungen stärken möchten. Mitglieder der Fachprüfungsausschüsse erleben bisweilen Unsicherheit...

Mündliche Abiturprüfung im Fach Deutsch

ANR: 102122 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. II Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Deutsch
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Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte der gymnasialen Oberstufe, die ihre Kompetenzen in der Vorbereitung und Durchführung mündlicher Abiturprüfungen stärken möchten. Mitglieder der Fachprüfungsausschüsse erleben bisweilen Unsicherheiten bzw. Uneinigkeit im Hinblick auf die Gestaltung von Aufgabenstellungen, die Erstellung von Erwartungshorizonten sowie die praktische Durchführung der Prüfung und die Bewertung der Leistungen. Ziel dieser Veranstaltung ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Sicherheit im Umgang mit rechtlichen Vorgaben zu geben, eine Standardisierung von Prüfungsunterlagen zu fördern und konkrete Unterstützung für die Durchführung der Prüfungen zu bieten. Sie erhalten einen digitalen Reader mit Aufgabenbeispielen und wichtigen rechtlichen Grundlagentexten. Die von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen erarbeiteten Inhalte sammeln wir auf einer digitalen Pinnwand, die allen zur Verfügung steht.
Wir empfehlen, dass zwei Lehrkräfte einer Schule an der Fortbildung teilnehmen, um den Transfer in die schulische Praxis zu erleichtern.

Die Fortbildung gliedert sich in zwei Teile, die jeweils an einem Nachmittag stattfinden, sowie einer Transferphase zwischen beiden Terminen:
1. Grundlagen und erster Prüfungsteil
• Einführung in die Rahmenbedingungen des mündlichen Abiturs:
 Prüfungsstruktur
 Rollen und Aufgaben im Fachprüfungsausschuss
• Fachliche Aspekte:
 Überblick über mögliche Aufgabenarten
 Grundlagen der Aufgabenkonstruktion
 Kritische Sichtung von Prüfungsaufgaben
 Erschließung von Kriterien zur Erstellung standardorientierter Erwartungshorizonte anhand von Musterbeispielen
Transferphase
• eigenständige Erstellung von Prüfungsaufgaben mit Erwartungshorizonten
(Auswertung im zweiten Teil der Fortbildung)

2. Zweiter Prüfungsteil, Durchführung und Bewertung
• Aspekte der Durchführung der Prüfung:
 Leitlinien für das Prüfungsgespräch
 Thematische Verknüpfungsmöglichkeiten der Prüfungsinhalte
 Strategien zur Bewältigung prüfungsspezifischer Herausforderungen
 Protokollführung
 Notenfindung und Bewertungskriterien
• Praxisorientierte Arbeit:
 Inhaltliche Strukturierung des Prüfungsgesprächs
 Formulierung zentraler Impulse und Fragen

Bezug zum Referenzrahmen Schulqualität:
2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
2.2 Kompetenzorientierung
2.7 Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung
2.8 Feedback und Beratung
Fächer
Deutsch
Zielgruppe und Voraussetzungen
Jeweils zwei Kolleginnen bzw. Kollegen einer Schule sollten, wenn möglich, als Tandempartner an der Veranstaltung teilnehmen.

Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

E-Mail: claudia.mueller@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2596

Sachbearbeitung

Simone Eberwein

E-Mail: simone.eberwein@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2638

Online lesen – Texte recherchieren und bewerten, Hypertexte erschließen

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Der Kernlehrplan Deutsch für die Sekundarstufe I fordert im Inhaltsfeld Medien erstmalig Kompetenzen in Bezug auf Recherchestrategien und die Lesekompetenz bei Hypertexten. Die Veranstaltung versetzt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in di...

Online lesen – Texte recherchieren und bewerten, Hypertexte erschließen

ANR: 102125 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Deutsch
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Der Kernlehrplan Deutsch für die Sekundarstufe I fordert im Inhaltsfeld Medien erstmalig Kompetenzen in Bezug auf Recherchestrategien und die Lesekompetenz bei Hypertexten. Die Veranstaltung versetzt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Lage, ihren Schülerinnen und Schülern diese geforderten Kompetenzen auf einfache und anschauliche Weise zu vermitteln.
Die Fortbildung widmet sich folgenden Fragen:
  • Wie unterstütze ich meine Schülerinnen und Schüler bei der Recherche im Internet? Welche Suchmaschinen kann ich in welcher Weise einsetzen?
  • Wie befähigte ich meine Schülerinnen und Schüler zu einem kompetenten Umgang mit Wikipedia? Wie bewerte ich die Qualität von Wikipedia-Artikeln?
  • An welche Aspekte der Lesekompetenz kann ich anknüpfen, wenn ich meinen Schülerinnen und Schülern vermittle, Online-Texte zu erschließen?
  • Mit welchen Fachmethoden und welchem technischen Know-how gelingt die nachhaltige Erschließung von Online-Texten?
Die Fortbildung besteht aus zwei Teilen (zwei Nachmittage) und einer Transferphase zwischen den beiden Terminen.

Teil 1

Der erste Teil der Fortbildung, „Medienkompetenz – Texte recherchieren und bewerten“, gibt zunächst einen Überblick über die Mediennutzung und die Medienkompetenz Jugendlicher. In diesem Zusammenhang werden verschiedene Modelle und Vorgaben zur Förderung der Medienkompetenz vorgestellt.
Wikipedia gehört zu den zentralen Anlaufstellen Jugendlicher bei der Recherche im Internet, häufig ohne dass diese die Möglichkeiten der Enzyklopädie richtig verstehen und einsetzen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können die konkreten Kompetenzerwartungen des neuen Kernlehrplans S I zum Recherchieren, Vergleichen und Beurteilen von Quellen am Beispiel der Arbeit mit Wikipedia erproben. Zudem prüfen sie Recherche-Tipps in einer Recherche-Schnitzeljagd. Beide Verfahren lassen sich im Deutschunterricht einsetzen, um die Medienkompetenz zu fördern.

Teil 2

Der zweite Teil der Fortbildung, „Lesekompetenz – Hypertexte erschließen“, widmet sich mit der Vermittlung einer erweiterten Lesekompetenz einem Kernanliegen des Deutschunterrichts. Er zeigt, wie der Leseprozess im Internet auf unterschiedlichen Ebenen mehrdimensional durchschritten werden kann:
Auf fachmethodischer Ebene versetzt er die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Lage, ihren Lerngruppen Lesestrategien bei Hypertexten zu vermitteln. Auf der technischen Ebene lernen sie außerdem ein funktionales Handwerkszeug für den Umgang mit Online-Texten kennen, das sich im Unterricht und bei der privaten Online-Lektüre nutzen lässt. Auf der Ebene der fachlich-inhaltlichen Problematisierung setzen sie sich am Beispiel des Jugendromans „Tschick“ von Wolfgang Herrndorf mit einer zentralen literarischen Fragestellung auseinander, die sich über eine fundierte Internetrecherche bearbeiten lässt.
Dieser Fortbildungsteil stellt mit einer instruktiven Methode ein Lehrmodell vor, das sich auf andere Inhalte des Deutschunterrichts transferieren lässt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erproben, präsentieren und reflektieren anschließend die verschiedenen Ebenen der Texterschließung im Internet.
Die Fortbildung geht vorwiegend von Lerngruppen in der Mittelstufe aus. Die vorgestellten Methoden und Inhalte lassen sich aber auch in anderen Jahrgangsstufen sinnvoll nutzen.

Transferphase

Zwischen den beiden Fortbildungsteilen liegt eine Transferphase, in der die vermittelten Verfahren und Unterrichtsvorschläge in der Praxis erprobt und reflektiert werden sollen. Die zweite Veranstaltung greift die entsprechenden Unterrichts¬erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten zwei Reader mit Materialen, die sich direkt im Unterricht einsetzen lassen.

Bezug zum RRSQ:

  • 2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
  • 2.2 Kompetenzorientierung
  • 2.5 Kognitive Aktivierung
  • 2.8 Feedback und Beratung
  • 2.10 Lernen und Lehren im digitalen Wandel
Fächer
Deutsch
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Veranstaltung beruht wesentlich auf der Arbeit mit Online-Inhalten. Deshalb müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mobile, WLAN-fähige Geräte (Notebook, Tablet) mitbringen. Jeweils mindestens zwei Kolleginnen/Kollegen einer Schule sollen als Tandempartner an der Veranstaltung teilnehmen.

Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

E-Mail: claudia.mueller@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2596

Sachbearbeitung

Simone Eberwein

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Tel: +49 221 147-2638

Sprachsensibles Unterrichten im Fach Deutsch (Sek I)

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„Sprachliches Lernen und fachliches Lernen sind untrennbar miteinander verbunden und finden in jedem Unterricht statt. Jedes Lernen geschieht sprachlich vermittelt und reflektiert.“ (Schulentwicklung NRW)
Sowohl in den neuen Kernlehrplänen...

Sprachsensibles Unterrichten im Fach Deutsch (Sek I)

ANR: 105839 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY) Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Deutsch
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„Sprachliches Lernen und fachliches Lernen sind untrennbar miteinander verbunden und finden in jedem Unterricht statt. Jedes Lernen geschieht sprachlich vermittelt und reflektiert.“ (Schulentwicklung NRW)
Sowohl in den neuen Kernlehrplänen als auch im Referenzrahmen für Schulqualität NRW ist die Relevanz des sprachsensiblen Unterrichtens verankert. Dem Fach Deutsch kommt im Umgang mit dem sprachlichen Lernen eine Schlüsselrolle zu, da Sprache zugleich Medium und Unterrichtsgegenstand ist. Darüber hinaus stellen gerade literarische Texte viele Schüler*innen jeder Jahrgangsstufe vor sprachliche Herausforderungen.

In dieser Fortbildung soll für die sprachlichen Probleme der Schüler*innen sensibilisiert werden und es werden Strategien zur Auflösung dieser vermittelt. Außerdem werden die spezifischen Besonderheiten eines sprachsensiblen Literaturunterrichts - v.a. auf der Ebene der Rezeption - in den Fokus gerückt. Mithilfe konkreter Beispiele aus der Unterrichtspraxis wird den Teilnehmer*innen die Gelegenheit geboten, Vorschläge zu reflektieren und zu erproben, wie sprachsensibles Unterrichten gelingen kann.
Alle in der Fortbildung verwendeten Materialien werden in gedruckter (Reader) und digitaler Form zur Verfügung gestellt.

Die Fortbildung findet an zwei Halbtagen jeweils von 13:00 Uhr - 16:30 Uhr statt.
In ihrem ersten Teil steht Diagnose von sprachlichen Herausforderungen sowohl in Sachtexten als auch in literarischen Texten anhand der Untersuchung konkreter Textbeispiele im Vordergrund. Daran anknüpfend geht es um die Auseinandersetzung mit den daraus resultierenden Konsequenzen für die Unterrichtspraxis.

In der anschließenden praxisorientierten Transferphase (4-6 Schulwochen) wird den Teilnehmer*nnen die Möglichkeit gegeben, verschiedene Methoden des sprachsensiblen Unterrichtens in ihrem eigenen Unterricht einzusetzen.
Der zweite Teil der Fortbildung versetzt die Teilnehmer*innen in die Lage, fachlich-inhaltliche und sprachfördernde Unterrichtsinhalte durch die Konzeption konkreter Lernaufgaben zu verzahnen. Besonders die Möglichkeiten der Integration sprachlicher Kompetenzförderung im Literaturunterricht sollen reflektiert und an konkreten Unterrichts- und Aufgabenbeispielen erprobt werden.

Die Fortbildung richtet sich in erster Linie an Kolleg*innen, die in der Sek I unterrichten. Um die Fortbildungsstandards der Prozessorientierung und Nachhaltigkeit zu realisieren und die Anregungen der Fortbildung einfacher und nachhaltiger umzusetzen, ist es wünschenswert, dass möglichst zwei Kolleg*innen einer Schule als Tandempartner*innen an der Veranstaltung teilnehmen.
Fächer
Deutsch
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrerinnen und Lehrer des Faches Deutsch an Gymnasien und Gesamtschulen

Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

E-Mail: claudia.mueller@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2596

Sachbearbeitung

Simone Eberwein

E-Mail: simone.eberwein@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2638