Angebote der Gruppe PET-KT Philosophie SI/II

Bezirk: BRK

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"Vom Umgang mit der Zeit" - Philosophieren in der 5. und 6. Klasse

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Schon im Alter der Eingangsklassen der Sekundarstufe haben Kinder oft keine Zeit mehr, da sie in schulische und gesellschaftliche Zeittakte eingebunden sind oder ihre Zeit (und damit Aufmerksamkeit und Konzentration) durch die Smartphonenut...

"Vom Umgang mit der Zeit" - Philosophieren in der 5. und 6. Klasse

ANR: 102182 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Praktische Philosophie
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Schon im Alter der Eingangsklassen der Sekundarstufe haben Kinder oft keine Zeit mehr, da sie in schulische und gesellschaftliche Zeittakte eingebunden sind oder ihre Zeit (und damit Aufmerksamkeit und Konzentration) durch die Smartphonenutzung in immer kürzere Zeitintervalle unterteilen.

Ein Ziel der Fortbildung ist deshalb, Unterrichtsmodelle vorzustellen, in denen die Kinder für den Umgang mit der Zeit sensibilisiert werden.

Dabei soll - ausgehend von der Beschreibung von Phänomenen oder kleineren Zeitexperimenten - zwischen Zeitempfinden und Zeitmessung unterschieden werden und es sollen erste Begriffsbildungen erfolgen.

Ein weiteres Ziel der Fortbildung ist es, Methoden für das Philosophieren mit Kindern in diesem Alter vorzustellen.

Diese Ziele sollen in der Fortbildung auf drei Ebenen verfolgt werden:
  • Zum einen auf der inhaltlich-fachlichen Ebene der Zeitforschung und –philosophie als Grundlage für ein erstes Philosophieren zu diesem Thema,
  • zum zweiten auf der Ebene der didaktischen Strukturierung des Unterrichts mit Kindern in diesem Alter (mit Hilfe des Bonbonmodells)
  • und zum dritten auf der methodischen Ebene; hier werden altersgerechte Unterrichtsmethoden vorgestellt.

Bezüge zum RRSQ

  • 2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
  • 2.5 Kognitive Aktivierung
Fächer
Religionslehre / Philosophie / Ethik / Praktische Philosophie
Zielgruppe und Voraussetzungen
-

Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

E-Mail: claudia.mueller@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2596

Sachbearbeitung

Georg Junold

E-Mail: georg.junold@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-3261

Empirischer Skeptizismus: Unterrichtliche Impulse zu David Humes Erkenntnistheorie (Sek.II)

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Humes erkenntnistheoretische Überlegungen stellen eine wirkungsmächtige Position dar, die auch in der zeitgenössischen Debatte eine wichtige Rolle spielt. Zudem ist Humes Erkenntnistheorie ab 2023 Abiturthema in NRW (Kernstellen aus David H...

Empirischer Skeptizismus: Unterrichtliche Impulse zu David Humes Erkenntnistheorie (Sek.II)

ANR: 104873 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. II Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Praktische Philosophie
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Humes erkenntnistheoretische Überlegungen stellen eine wirkungsmächtige Position dar, die auch in der zeitgenössischen Debatte eine wichtige Rolle spielt. Zudem ist Humes Erkenntnistheorie ab 2023 Abiturthema in NRW (Kernstellen aus David Humes „Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand“).

Humes provokative Thesen erschüttern grundlegende Gewissheiten des Alltagsverstandes. So lässt seine Skepsis an der Gültigkeit der induktiven Methode sowie am Gedanken der Kausalität kaum ein Gemüt kalt.

Humes Skeptizismus erweist sich als erfrischende Lektüre, weshalb die Beschäftigung mit diesem Philosophen fruchtbare Diskussionsräume im Unterricht der Oberstufe eröffnet.

  • In der Fortbildung erörtern wir Problemstellungen im Geiste Humes, wodurch auch grundlegende Fragen der allgemeinen Erkenntnistheorie berührt werden.

  • Hierbei bietet Humes experimentelle Methode, die sich unterscheidet von der Herangehensweise aus dem philosophischen Lehnstuhl, Anlass zu kontroversen Diskussionen. Anders als die philosophische Tradition verlässt sich Hume als Empirist nicht auf abstrakte Denkgebäude, sondern berücksichtigt ausdrücklich die alltägliche, empirische Welt.

  • Wir erkunden Humes Position anhand ausgewählter Textstellen und erarbeiten gemeinsam die Eckpfeiler seiner Erkenntnistheorie: Die Theorie der Perzeptionen, das Induktionsproblem, die Kausalitätsthematik sowie das Konzept eines moderaten Skeptizismus.

  • Anschließend werden unterrichtliche Möglichkeiten aufgezeigt, wie Humes „experimentelle Methode“ im Unterricht umgesetzt werden kann. Hierzu reflektieren wir Humes empirischen Zugang didaktisch, indem die Rolle von Experimenten im Philosophieunterricht anhand exemplarischer Beispiele anschaulich wird. Sodann entwickeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, unter Einsatz von Experimenten, eigene Ideen der unterrichtlichen Erarbeitung von Humes Thesen.

  • In einem letzten Schritt wird Humes Erkenntnistheorie mit alternativen Positionen konfrontiert, um Vor- und Nachteile des Humeschen Modells aus konkurrierenden Perspektiven zu beleuchten.

  • Die Fortbildung ist so konzipiert, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Materialstücke der Fortbildung weiterentwickeln, in ihrem Unterricht anwenden und ihre diesbezüglichen Erfahrungen im zweiten Teil reflektieren.

  • Da Hume als philosophischer Klassiker nicht ohne genaue Textkenntnis erarbeitet werden kann, werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vorab Kernstellen aus der „Untersuchung des menschlichen Verstandes“ zugesandt. Eine vorbereitende Lektüre dieser Textstellen wird empfohlen, um von der Teilnahme an der Fortbildung ideal zu profitieren.

Bezüge zum RRSQ

  • 2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
  • 2.2 Kompetenzorientierung
  • 2.5 Kognitive Aktivierung
Fächer
Religionslehre / Philosophie / Ethik / Praktische Philosophie
Zielgruppe und Voraussetzungen
-

Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

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Sachbearbeitung

Georg Junold

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Erzählte Philosophie: Literarische Texte und Geschichten im Philosophieunterricht der SEK I und II

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Philosophieren und Erzählen wurden seit Platon oft als Tätigkeiten aufgefasst, die einander ausschließen: Während die Philosophie auf wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn abzielt, wurden die Einsichten der Literatur oft als unwissenschaftlic...

Erzählte Philosophie: Literarische Texte und Geschichten im Philosophieunterricht der SEK I und II

ANR: 106730 Schulform: Alle Schulformen außer Grundschulen (Allgemeine und BK) Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Praktische Philosophie
Angebotsdetails
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Philosophieren und Erzählen wurden seit Platon oft als Tätigkeiten aufgefasst, die einander ausschließen: Während die Philosophie auf wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn abzielt, wurden die Einsichten der Literatur oft als unwissenschaftliche Mythen abgewertet. Schon Aristoteles und mit ihm eine andere Philosophietradition rehabilitiert den Mythos, also die Erzählung, als eine ernstzunehmende Weltaneignung und betrachtet ihn als wichtigen Beitrag zur vertieften Erkenntnis der Wirklichkeit.
Die Fortbildung wird in diesem Sinne das philosophische Potential von Geschichten und literarischen Texten für die Sek I und Sek II systematisch erarbeiten, indem neue Methoden und Materialien zum Einsatz kommen, die von den Teilnehmenden selbstständig erprobt und reflektiert werden.
Die Veranstaltung ist dergestalt konzipiert, dass gemeinsame Wege erkundet werden, wie nicht nur im Ausgang von Geschichten, sondern insbesondere auch mit Geschichten weiterphilosophiert werden kann. Die entsprechenden Methoden und Materialstücke sind mit Blick auf unterschiedliche Jahrgangsstufen so aufgebarbeitet, dass sie sich entweder direkt auf literarische Texte beziehen lassen oder, in einem lebensweltlichen Sinne, als Philosophieren über alltägliche Ereignisse und Erfahrungen zu verstehen sind. So soll deutlich werden, dass narratives Philosophieren im Schulunterricht ein fruchtbares und erkenntnisförderndes Unterfangen ist.
Die Veranstaltung ist auf 1,5 Tage angesetzt. Die Bescheinigungen der Teilnahme werden am Ende des zweiten Halbtages ausgehändigt.
Fächer
Religionslehre / Philosophie / Ethik / Praktische Philosophie
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrerinnen und Lehrer der angegebenen Schulformen für die Fächer Philosophie und Praktische Philosophie

Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

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Sachbearbeitung

Georg Junold

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Tel: +49 221 147-3261

Gerechtigkeit für alle und das gute Leben: Martha Nussbaums Gerechtigkeitstheorie (Philosophie Sek II)

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Nussbaums Gerechtigkeitstheorie, die ab dem Abiturjahrgang 2026 als verbindliches Abiturthema in Nordrhein-Westfalen gilt, wird erarbeitet, kritisch analysiert und in Hinblick auf ihre Tragfähigkeit sowie ihren Alltagsweltbezug reflektiert....

Gerechtigkeit für alle und das gute Leben: Martha Nussbaums Gerechtigkeitstheorie (Philosophie Sek II)

ANR: 107628 Schulform: Alle Schulformen Sek. II (Allgemeine und BK) Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Praktische Philosophie
Angebotsdetails
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Nussbaums Gerechtigkeitstheorie, die ab dem Abiturjahrgang 2026 als verbindliches Abiturthema in Nordrhein-Westfalen gilt, wird erarbeitet, kritisch analysiert und in Hinblick auf ihre Tragfähigkeit sowie ihren Alltagsweltbezug reflektiert. Dabei kommen die didaktischen Ansätze des ‚Philosophischen Parcours‘, der Fallanalyse und des Rollenspiels zum Einsatz.

Im ersten Teil der Fortbildung wird unter anderem die Sachkompetenz der Teilnehmer:innen gefördert, indem sich Nussbaums Theorie in genealogischer Weise genähert wird. Dies bedeutet, dass historische Motivlagen gebündelt und vertieft werden, um so eine adäquate Sichtbarkeit von Nussbaums Theorie zu bewirken. Hierzu wird der allgemeine philosophische Rahmen ihrer Überlegungen nachgezeichnet und die bestimmenden Einflüsse aufgezeigt, was durch gründliche Textarbeit vertieft wird. Im Zentrum steht die Erweiterung der Methodenkompetenz der Teilnehmer:innen. Diese lernen die Methode des ‚Philosophischen Parcours‘ kennen und erarbeiten deren Anwendung. Die Methode dient exemplarisch der schülerorientierten Erarbeitung voraussetzungsreicher Theorien im Philosophieunterricht. Im Anschluss werden Urteils- und Handlungskompetenzen der Teilnehmer:innen erweitert, indem anhand von Fallbeispielen die Tragfähigkeit von Nussbaums Gerechtigkeitstheorie diskutiert wird.

Im zweiten Teil der Fortbildung erweitern die Teilnehmer:innen ihre Urteils- und Handlungskompetenzen, indem sie Nussbaums Konzept im Hinblick auf kontroverse Probleme der globalen Gerechtigkeit vertiefen. Zur Förderung der Methodenkompetenz wird ein Rollenspiel didaktisch erbereitet, analysiert und reflektiert.

Das Moderatorenteam arbeitet zentrale Kernstellen Nussbaums Gerechtigkeitstheorie heraus und stellt didaktisch aufbereitete Materialien für die Unterrichtsentwicklung zur Verfügung.

Bezüge zum RRSQ:
Inhaltbereich 3 Schulkultur: Dimension 3.1 Werte- und Normenreflexion, Inhaltbereich 4 Professionalisierung: Dimension 4.1 Lehrerbildung
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrerinnen und Lehrer, die das Fach Philosophie in der Oberstufe unterrichten

Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

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Tel: +49 221 147-2596

Sachbearbeitung

Georg Junold

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Individuelle Freiheit und Gemeinwohl - Rousseaus Contrat Social heute (Sek.II)

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Rousseaus Vertrags- und Demokratietheorie polarisiert bis heute. So bieten insbesondere das radikale Konzept der Volkssouveränität sowie die Theorie des Gemeinwillens für die Schüler*innen der Oberstufe eine hervorragende Möglichkeit, die e...

Individuelle Freiheit und Gemeinwohl - Rousseaus Contrat Social heute (Sek.II)

ANR: 102196 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. II Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Praktische Philosophie
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Rousseaus Vertrags- und Demokratietheorie polarisiert bis heute. So bieten insbesondere das radikale Konzept der Volkssouveränität sowie die Theorie des Gemeinwillens für die Schüler*innen der Oberstufe eine hervorragende Möglichkeit, die eigenen Konzepte von Demokratie zu hinterfragen und zu erweitern.
Zudem ist der „Gesellschaftsvertrag“ Rousseaus ab 2023 Bestandteil der Obligatorik des Zentralabiturs.

Die Fortbildung verfolgt im Wesentlichen drei Ziele:

Zum einen wollen wir die politische Theorie Rousseaus in den Gesamtzusammenhang seiner Philosophie stellen. Wir lesen gemeinsam auch Textpassagen aus dem „Diskurs über die Ungleichheit“ und dem „Emile“, die verdeutlichen, dass ein enger Zusammenhang zwischen Anthropologie und politischer Philosophie besteht: Die moralische Republik im „Gesellschaftsvertrag“ ist auch als Lösungsvorschlag Rousseaus für die von ihm beklagte depravierte Natur des Menschen in der Gesellschaft des 18. Jahrhunderts zu verstehen: „Der Mensch ist frei geboren und überall liegt er in Ketten“.

Zum zweiten wollen wir an einem aktuellen Fallbeispiel das zentrale Konzept des auf das Gemeinwohl ausgerichteten Gemeinwillens vertiefen und auf seine Tragfähigkeit hin überprüfen.

In einem dritten Schritt werden wir die Spuren Rousseaus in einigen exemplarischen partizipatorischen Demokratietheorien aus dem 20. und 21. Jahrhundert aufspüren und fragen, inwieweit die Grundanliegen Rousseaus heute noch von Bedeutung sind.

Die Fortbildung ist so konzipiert, dass die Teilnehmer*innen die Materialstücke und Methoden der Fortbildung weiterentwickeln, in ihrem Unterricht ausprobieren und ihre Erfahrungen im zweiten Teil der Fortbildung reflektieren.
Ein umfangreicher Reader mit fachlichem und didaktischem Material wird zur Verfügung gestellt.



Bezüge zum RRSQ

  • 2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
  • 2.5 Kognitive Aktivierung
Fächer
Religionslehre / Philosophie / Ethik / Praktische Philosophie
Zielgruppe und Voraussetzungen
-

Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

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Tel: +49 221 147-2596

Sachbearbeitung

Georg Junold

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Jürgen Habermas‘ Diskurstheorie und die Förderung der Gesprächskultur im Philosophieunterricht (Sek II)

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Im Philosophieunterricht wird miteinander gesprochen, diskutiert, ausgehandelt – manchmal geschieht dies vernunftorientiert, manchmal geht es um Macht, manchmal haben Emotionen einen größeren Einfluss, als uns bewusst ist.
Kernbestandteil de...
Pilotierung

Jürgen Habermas‘ Diskurstheorie und die Förderung der Gesprächskultur im Philosophieunterricht (Sek II)

ANR: 108872 Schulform: Alle Schulformen Sek. II (Allgemeine und BK) Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Praktische Philosophie
Pilotierung
Angebotsdetails
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Im Philosophieunterricht wird miteinander gesprochen, diskutiert, ausgehandelt – manchmal geschieht dies vernunftorientiert, manchmal geht es um Macht, manchmal haben Emotionen einen größeren Einfluss, als uns bewusst ist.
Kernbestandteil des Philosophieunterrichtes ist zugleich, mit den Schülerinnen und Schülern verschiedene ethische Positionen zu erarbeiten, die helfen können, moralisch problematische Lebenssituationen reflektiert einzuordnen und diesen praktisch zu begegnen.

Die Diskurstheorie von Jürgen Habermas ist die vielleicht avancierteste ethische Schule des 20. Jahrhunderts, die das Lösen ethischer Fragestellungen als einen gemeinsamen Aushandlungsprozess beschreibt und einfordert.
Anliegen unserer Fortbildung ist die gemeinsame Erarbeitung bzw. Vertiefung des Diskursbegriffs; dabei soll einerseits inhaltlich der Gewinn der Habermas’schen Theorie als ethisches Modell im Philosophieunterricht herausgestellt werden, andererseits soll methodisch-didaktisch die Theorie als Inspiration für eine argumentationsfördernde und diskursive Gesprächskultur fruchtbar gemacht werden.

• Die Veranstaltung erstreckt sich über 1,5 Tage. Die Teilnahmebescheinigungen werden am Ende des zweiten Halbtages ausgehändigt (der zweite Halbtag findet von 13:00 bis 16:00 Uhr statt).
• Die Veranstaltung ist so konzipiert, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Materialien der Fortbildung in ihrem Unterricht ausprobieren bzw. weiterentwickeln und die damit verbundenen Erfahrungen in die Gestaltung des zweiten Termins einbringen.
• Die vom Schulministerium veröffentlichten Abiturvorgaben sehen für den Leitungskurs im Fach Philosophie unter dem Schwerpunkt „Unterschiedliche Grundlagen moralischer Orientierungen" (im Inhaltsfeld 4) die Auseinandersetzung mit Kernstellen des Textes Vorstudien und Ergänzungen zur Theorie des kommunikativen Handelns von Jürgen Habermas vor.
• Zu dieser Fortbildung sind sowohl interessierte Leistungskurs- als auch Grundkurslehrerinnen und -lehrer herzlich eingeladen.

• Bezüge zum RRSQ: 2.1 (Ergebnis- und Standardorientierung); 2.2 (Kompetenzorientierung); 2.4. (Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität)
Fächer
Religionslehre / Philosophie / Ethik / Praktische Philosophie
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrerinnen und Lehrer, die das Fach Philosophie in der Sekundarstufe II unterrichten.

Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

E-Mail: claudia.mueller@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2596

Sachbearbeitung

Georg Junold

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Tel: +49 221 147-3261

Mit Science-Fiction philosophieren (Sek.I))

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Science-Fiction-Geschichten faszinieren nicht nur aufgrund ihrer spannenden Handlungen oder ihres außerirdischen Personals. Darüber hinaus bergen sie vor allem ein reichhaltiges philosophisches Potential.

Wer in die futuristischen Lebenswelt...

Mit Science-Fiction philosophieren (Sek.I))

ANR: 102188 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Praktische Philosophie
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Science-Fiction-Geschichten faszinieren nicht nur aufgrund ihrer spannenden Handlungen oder ihres außerirdischen Personals. Darüber hinaus bergen sie vor allem ein reichhaltiges philosophisches Potential.

Wer in die futuristischen Lebenswelten des Science-Fiction eintaucht, dem eröffnen sich philosophische Fragenhorizonte:
  • Was zeichnet den Menschen im Gegensatz zu intelligenten Maschinen aus?
  • Wo liegen die Grenzen von Raum und Zeit jenseits unserer vertrauten Maßstäbe?
  • Wie kann man sich die Zukunft der Menschheit und des menschlichen Zusammenlebens vorstellen?
  • Wohin führen uns die neuen Technologien?
  • Gibt es nicht auch ganz andere und ungewöhnliche Sichtweisen auf das Gute, Wahre, Schöne?

Indem wir mit den Schülerinnen und Schülern diese und ähnliche philosophische Fragen anhand von Science-Fiction-Filmen diskutieren, verwandeln sich die futuristischen Geschichten zu komplexen Gedankenexperimenten.

Der philosophische Vergleich zwischen der eigenen Lebenswelt und den oft irritierenden Fantasiewelten setzt unsere Gedanken in Bewegung und erzeugt eine philosophische Grundhaltung, die man als das philosophische Staunen über die scheinbaren Selbstverständlichkeiten der Welt bezeichnet.

In diesem Sinne wollen wir unterrichtliche Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie Science-Fiction-Geschichten fruchtbar gemacht werden können für den Philosophieunterricht. Wir wollen erörtern, welche philosophischen Theorien und Thesen dafür besonders geeignet sind und gemeinsam didaktisch-methodische Spielräume mit Blick auf dieses Genre ausloten, die im Philosophieunterricht produktiv gestaltet werden können.

Zunächst wird die unterrichtliche Erarbeitung von Fragestellungen aus den Themenfeldern Metaphysik, Ethik, Staatsphilosophie und Anthropologie in Form eines Best-Practice-Beispiels diskutiert.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entwickeln anhand ausgewählter philosophischer Texte Unterrichtsreihen zu dem Science-Fiction-Film „Blade Runner 2049“. Da dieser Klassiker des Sci-Fi-Genres sehr gut zugänglich ist, würden wir den Teilnehmerinnen und Teilnehmern empfehlen, vor der Fortbildung diesen spannenden Film in ganzer Länge zu sehen.

Die Kenntnis dieses Films ist aber keine Teilnahmebedingung für die Fortbildung, da wir zentrale Szenen gemeinsam schauen und über wesentliche Handlungsschritte informiert wird.

Diese Fortbildung wird ausschließlich in digitaler Form veranstaltet in Form eines Zoom-Meetings und folgt den Anforderungen einer digitalen Veranstaltung in zweifacher Weise: Einerseits werden formale Möglichkeiten und Grenzen des digitalen Philosophieunterrichtes reflektiert, indem wir uns über unsere Erfahrungen mit philosophischen Diskursen im digitalen Raum austauschen.

Anderseits wollen wir der Tatsache gerecht werden, dass digitales Lernen auch Einfluss auf die fachlich-inhaltliche Gestaltung des Unterrichtes nimmt. In einem Reader werden daher passende Texte und Arbeitspapiere zur Verfügung gestellt.

Die Veranstaltung ist auf 1,5 Tage angesetzt. Die Bescheinigungen der Teilnahme werden am Ende des zweiten Halbtages ausgehändigt. Die Fortbildung ist so konzipiert, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Materialstücke der Fortbildung weiterentwickeln, in ihrem Unterricht anwenden und ihre diesbezüglichen Erfahrungen im zweiten Teil reflektieren.

Bezüge zum RRSQ

  • 2.5 Kognitive Aktivierung
  • 2.10 Lernen und Lehren im digitalen Wandel
Fächer
Religionslehre / Philosophie / Ethik / Praktische Philosophie
Zielgruppe und Voraussetzungen
-

Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

E-Mail: claudia.mueller@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2596

Sachbearbeitung

Georg Junold

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Tel: +49 221 147-3261

Philosophie in Szene setzen - Theatrales Philosophieren am Beispiel des Umgangs mit dem Fremden (Sek.I)

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Gerade in der Sekundarstufe 1 wird immer wieder nach Alternativen zu rein text- und sprachgebundenen Unterrichtsmethoden gesucht. Die Fortbildung wählt daher ihren Einstieg über die Frage nach den Möglichkeiten und Zielen szenischer Darstel...

Philosophie in Szene setzen - Theatrales Philosophieren am Beispiel des Umgangs mit dem Fremden (Sek.I)

ANR: 102183 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Praktische Philosophie
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Gerade in der Sekundarstufe 1 wird immer wieder nach Alternativen zu rein text- und sprachgebundenen Unterrichtsmethoden gesucht. Die Fortbildung wählt daher ihren Einstieg über die Frage nach den Möglichkeiten und Zielen szenischer Darstellung im PP-Unterricht.

Teil 1

  • Es erfolgt eine kurze Einführung in die Charakteristika theatralen Philosophierens, verbunden mit Überlegungen zu didaktischen und methodischen Prinzipien in diesem Zusammenhang.

  • Danach wird der Raum der Fortbildung zur Bühne, auf der nun die Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst in die theatrale Auseinandersetzung mit philosophischen und literarischen Texten und/oder Problemstellungen treten.

  • Dazu erhalten sie zunächst eine Einführung in theaterpädagogische Übungen, die ihnen im späteren eigenen Unterricht zur Verfügung stehen und als Handwerkszeug dienen können.

  • Sie werden nach der Fortbildung aus einem reichen Fundus an Übungen schöpfen können. Die Präsentation der Ergebnisse der Arbeitsgruppen bringt alle in einen gemeinsamen Reflexionsprozess, in einer Form, wie dieser auch im Unterricht erfolgen könnte.

  • Ein knapper fachphilosophischer Input bringt eine Pause in die theatrale Auseinandersetzung und liefert einen Überblick zum Thema: „Das Fremde in der Philosophie“.

  • Damit soll die Vielfalt der Thematik aus philosophischer Sicht verdeutlicht werden und ggf. Anregungen für spätere Schwerpunktsetzungen im Unterricht liefern.

  • Daran schließt sich eine zweite Phase der theatralen Auseinandersetzung an, in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder selbst aktiv werden und durch Bewegungsabläufe philosophische Texte erarbeiten, womit der erste Ganztag der Fortbildung endet.

Teil 2

Der zweite (Halb-)Tag steht unter dem Titel „Entfremdung von sich selbst und vom Mitmenschen". Hier geht es darum von den eigenen Erfahrungen (im Unterricht) zu berichten und diese theatral zum Ausdruck zu bringen. Zudem sollen szenische Spiele ausgehend von Aussagen/Redensarten entwickelt, präsentiert und im Plenum diskutiert werden.
Fächer
Religionslehre / Philosophie / Ethik / Praktische Philosophie
Zielgruppe und Voraussetzungen
-

Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

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Georg Junold

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Philosophie in Szene setzen – Erweiterung: Methodenpool (Sek.I)

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Die Arbeit mit theatralen Verfahren im (Praktischen) Philosophieunterricht ist eine chancenreiche Alternative zum rein textbasierten Philosophieren. Philosophische Fragen und Problemstellungen können durch das theatrale Arbeiten „zum Leben...

Philosophie in Szene setzen – Erweiterung: Methodenpool (Sek.I)

ANR: 102184 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Praktische Philosophie
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Die Arbeit mit theatralen Verfahren im (Praktischen) Philosophieunterricht ist eine chancenreiche Alternative zum rein textbasierten Philosophieren. Philosophische Fragen und Problemstellungen können durch das theatrale Arbeiten „zum Leben erweckt werden“ und so ganzheitlich erfahren werden.

  • In den vorausgegangenen Fortbildungen „Philosophie in Szene setzen“ konnten bereits zahlreiche Chancen dieses Arbeitens erprobt werden. Die Nachfrage nach einer Erweiterung des Methodenpools war groß. Diese Erweiterung soll nun in der Vertiefungsveranstaltung ermöglicht werden.

  • Ziel ist es, Sicherheit im theatralen Arbeiten zu gewinnen und durch Methodenvielfalt eine flexible Passung zur jeweiligen Lerngruppe zu ermöglichen.

  • Neben allgemeinen Verfahren des szenischen Spiels steht immer der Bezug zum Philosophieunterricht im Vordergrund.

  • Im Rahmen der halbtägigen Veranstaltung geht es u.a. um philosophische Begriffsarbeit und die Auseinandersetzung mit Gedankenexperimenten. Auch wenn es sich um eine Vertiefung handelt, ist die Teilnahme an den vorherigen Fortbildungen keine Voraussetzung.

  • Die Veranstaltung ermöglicht auch einen Einstieg in das theatrale Philosophieren.

Bezüge zum RRSQ

  • 2.2 Kompetenzorientierung
  • 2.5 Kognitive Aktivierung
Fächer
Religionslehre / Philosophie / Ethik / Praktische Philosophie
Zielgruppe und Voraussetzungen
-

Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

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Sartres Philosophie der Freiheit – Ideen zur Unterrichtsplanung und zur phänomenologischen Methode (Sek II Philosophie/ Zentralabitur)

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Sartres Philosophie der Freiheit ist für Schülerinnen und Schüler immer wieder ein faszinierender Anstoß zur Reflexion über die eigene Freiheit und Verantwortung. Damit bietet sie einen Kontrapunkt gegen derzeitig grassierende Determinismen...

Sartres Philosophie der Freiheit – Ideen zur Unterrichtsplanung und zur phänomenologischen Methode (Sek II Philosophie/ Zentralabitur)

ANR: 102193 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. II Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Praktische Philosophie
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Sartres Philosophie der Freiheit ist für Schülerinnen und Schüler immer wieder ein faszinierender Anstoß zur Reflexion über die eigene Freiheit und Verantwortung. Damit bietet sie einen Kontrapunkt gegen derzeitig grassierende Determinismen (u.a. der Hirnforschung).

Auch die Vorgaben zum Zentralabitur fokussieren den inhaltlichen Schwerpunkt: „Der Mensch als freies und selbstbestimmtes Wesen“ (KLP, Inhaltsfeld 3: „Das Selbstverständnis des Menschen“) auf Kernstellen der Schrift „Der Existenzialismus ist ein Humanismus“ von Jean-Paul Sartre.

Die Fortbildung gibt einen Überblick über wichtige Gedanken der Philosophie Sartres und bietet Vorschläge zu deren didaktischer Umsetzung an. Gleichzeitig soll am Beispiel von Themen dieser Philosophie die Anwendung der phänomenologischen Methode im Philoso-phieunterricht erprobt werden.

Bezüge zum RRSQ

  • 2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
  • 2.5 Kognitive Aktivierung
Fächer
Religionslehre / Philosophie / Ethik / Praktische Philosophie
Zielgruppe und Voraussetzungen
-

Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

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Tel: +49 221 147-3261

Schüler/innen in philosophischen Lernprozessen unterstützen. Potenziale didaktischer Beratung erkennen

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Die Qualitätsentwicklung und -sicherung in Schule ist ein in allen rechtlichen Grundlagentexten verbindlich vermerktes Ziel und Anliegen. Die Komplexität des Systems und die vielschichtigen Anforderungen an die Lehrpersonen führen dazu, das...

Schüler/innen in philosophischen Lernprozessen unterstützen. Potenziale didaktischer Beratung erkennen

ANR: 105793 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY) Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Praktische Philosophie
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Potenziale didaktischer Beratung erkennen, KI-generiertes Bild
Die Qualitätsentwicklung und -sicherung in Schule ist ein in allen rechtlichen Grundlagentexten verbindlich vermerktes Ziel und Anliegen. Die Komplexität des Systems und die vielschichtigen Anforderungen an die Lehrpersonen führen dazu, dass das sogenannte Kerngeschäft – der Unterricht – zur Nebensache zu werden scheint. Dabei formulieren viele Lehrkräfte den Wunsch, für das Nachdenken über Unterricht wieder mehr Zeit zu haben.
Die Möglichkeit sich über den eigenen Unterricht mit anderen Kolleg*innen auszutauschen und dabei auch die Fachlichkeit zu berücksichtigen, soll Leitgedanke des hier vorliegenden Fortbildungsangebots sein, das sich an alle Kolleg*innen des Faches „Praktische Philosophie“ richtet.
Die didaktische Beratung wird zyklisch angelegt und umfasst die Planung des Unterrichts, dessen Durchführung und Reflexion im Nachgang. Dabei stehen die Schüler*innen und der Unterricht im Zentrum und nicht die unterrichtende Person. Der Beratende versteht Wertschätzung und Respekt als Leitlinien seiner Interaktion und der gesamte Prozess ist als ko-konstruktives Problemlösen angelegt. Dadurch, dass die Schüler*innen und der unterrichtlich didaktische Prozess im Fokus stehen, wird der Gefahr begegnet, dass es sich um die Erarbeitung von einzelnen, zerstückelten „Showstunden“ handelt, wodurch dem Anspruch einer holistischen Unterrichtsentwicklung Rechnung getragen wird.
Inhaltlich bestimmen die Teilnehmenden der Fortbildung die Schwerpunkte ihres eigenen Unterrichts. Im Rahmen der Fortbildungssitzungen, die in der gesamten Gruppe abgehalten werden, werden überindividuelle Schwerpunkte gesetzt, die der folgenden Struktur folgen:

Gruppenphase (9 bis 16 Uhr)
Fortbildungseinheit zum Thema „Philosophische Haltung“
- Selbstverständnis des Unterrichtenden
- Relevanz von Präkonzepten für den PPU
- Begriffe: Philosophie und Philosophieren
Gemeinsame Sammlung und Reflexion von Herausforderungen und Problemfeldern des PPU.
Formulierung des individuellen Beratungsbedarfs.

Individualphase:

Jede Kollegin, jeder Kollege vereinbart mit einem Moderierenden ein (online) Planungsgespräch für den bevorstehenden Unterricht, dann wird der Unterricht durchgeführt in Anwesenheit des Moderierenden und im Anschluss (unmittelbar oder online) reflektiert.

Gruppenphase (9 bis 16 Uhr):
Fortbildungseinheit zu den Themen „Inhalte und Methoden“.
- gemeinsame Reflexion des Prozesses
- Verknüpfung der drei didaktischen Perspektiven.
- Welche Philosoph*innen sind für die Sek I interessant? (Ideenperspektive)
- Umgang mit philosophischen Texten in der Sek I und Gesprächsführung
Fächer
Religionslehre / Philosophie / Ethik / Praktische Philosophie
Zielgruppe und Voraussetzungen
Fachlehrerinnen und Lehrer des Faches Philosophie/ praktische Philosophie

Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

E-Mail: claudia.mueller@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2596

Sachbearbeitung

Georg Junold

E-Mail: georg.junold@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-3261

Soll das Volk herrschen? Konzepte von Demokratie – Anregungen zur Unterrichtsgestaltung im Fach Philosophie (Sek.II)

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Angesichts der aktuellen Diskussionen um Volksabstimmungen, der Konsensmüdigkeit und einer verbreiteten Unzufriedenheit mit unserem politischen System, wie sie sich im Rechtspopulismus äußert, ist die Frage, was wir unter Demokratie versteh...

Soll das Volk herrschen? Konzepte von Demokratie – Anregungen zur Unterrichtsgestaltung im Fach Philosophie (Sek.II)

ANR: 102192 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. II Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Praktische Philosophie
Angebotsdetails
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Angesichts der aktuellen Diskussionen um Volksabstimmungen, der Konsensmüdigkeit und einer verbreiteten Unzufriedenheit mit unserem politischen System, wie sie sich im Rechtspopulismus äußert, ist die Frage, was wir unter Demokratie verstehen, noch relevanter geworden.

Gleichzeitig sind „Konzepte von Demokratie“ ein inhaltlicher Schwerpunkt im Inhaltsfeld 5 („Zusammenleben in Staat und Gesellschaft“) im neuen Kernlehrplan.

Es bietet sich daher an, sich mit zentralen Positionen der staatsphilosophischen Diskussion über die Demokratie näher zu befassen, also mit der Frage, inwiefern Demokratie – als direkte oder als repräsentative Demokratie – „Herrschaft des Volkes“ sein kann und soll.

Die Fortbildung bietet die Gelegenheit, unterschiedliche liberale und radikaldemokratische Positionen zu dieser Frage kennen zu lernen und zu diskutieren, welche Antworten diese Ansätze zu Problemen wie dem der Demokratieverdrossenheit bieten und wie sie sich im Unterricht vermitteln lassen.

Darüber hinaus soll es um die didaktische Perspektive gehen, inwiefern die philosophische Beschäftigung mit diesen Fragen die Erziehung zur Demokratie fördern kann.

Fortlaufend aktualisieren wir diese Fortbildung durch Integration von Innovationen sowohl in der Theorie als auch in der Praxis der Demokratie, wie z. B. die sozialen Medien als Gefahr für die Demokratie.

So tritt neben die Säule der repräsentativen Demokratie mit Wahlen und die der direkten-plebiszitären Säule mit Volksentscheiden die dritte Säule, in der Deliberation mit Bürgerversammlungen nach Losverfahren angestrebt wird.

Dazu diskutieren wir die These: „Das Herz der Demokratie sind weder Verfahren noch Methoden, sondern Menschen, die miteinander reden.“ (Verena Friederike Hasel, Wir wollen mehr als nur wählen. Wie wir die Demokratie retten können, München: dtv 2019, S.75)


Bezüge zum RRSQ

  • 2.2 Kompetenzorientierung
  • 2.5 Kognitive Aktivierung
Fächer
Religionslehre / Philosophie / Ethik / Praktische Philosophie
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrerinnen und Lehrer des Faches Philosophie der Sekundarstufe II

Fachberatung Fortbildung

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Sprachsensibler Philosophieunterricht (Sek.I)

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„Erſt indem das Wiſſen ſich aus dem unmittelbaren Seyn erinnert, durch dieſe Vermittlung findet es das Weſen“ (Hegel, Georg Wilhelm Friedrich: Wissenschaft der Logik. Bd. 1,2. Nürnberg, 1813.)

  • Philosophische Sätze haben ihre Tücken, das kenn...

Sprachsensibler Philosophieunterricht (Sek.I)

ANR: 102185 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Praktische Philosophie
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„Erſt indem das Wiſſen ſich aus dem unmittelbaren Seyn erinnert, durch dieſe Vermittlung findet es das Weſen“ (Hegel, Georg Wilhelm Friedrich: Wissenschaft der Logik. Bd. 1,2. Nürnberg, 1813.)

  • Philosophische Sätze haben ihre Tücken, das kennen wir vermutlich alle. Auch Hegels Satz aus der „Wissenschaft der Logik“ werden Sie vermutlich zwei Mal lesen müssen, um diesen zu verstehen.

  • Solche Verständnisschwierigkeiten sind für viele Schülerinnen und Schüler alltäglich. Dabei sind die Gründe dafür vielfältig. Texte sind zentraler Bestandteil unseres philosophischen Arbeitens, werden diese nicht verstanden, erstickt der philosophische Prozess früh – teilweise beginnt er gar nicht.

  • Sprachsensibilität ist somit ein Konzept, das auch für den (Praktischen) Philosophieunterricht von enormer Bedeutung ist. Insbesondere in der Sekundarstufe I ist es uns ein Anliegen, durch sprachsensibles Arbeiten in den Bereichen „Lesen, Schreiben, Sprechen“ dafür zu sensibilisieren, wo Schwierigkeiten für Schülerinnen und Schüler liegen können.

  • Dabei werden Sie zum einen eingeführt in die Grundlagen sprachsensiblen Unterrichtens, haben die Möglichkeit von best practice Beispielen zu profitieren und können eigenständig Materialien sprachsensibel aufbereiten, um diese auf ihre Lerngruppe zuzuschneiden.

Bezüge zum RRSQ

  • 2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
  • 2.9 Bildungssprache und sprachsensibler (Fach)Unterricht
Fächer
Religionslehre / Philosophie / Ethik / Praktische Philosophie
Zielgruppe und Voraussetzungen
-

Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

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Georg Junold

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Tierethik (Sek.I)

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Wie sollen wir mit Tieren umgehen?
Einerseits lieben wir unsere Haustiere und betrachten sie oft genug als Familienmitglieder. Andererseits quälen wir Tiere auf die abscheulichste Weise. Wie passt das zusammen?

Während der gesellschaftspoliti...

Tierethik (Sek.I)

ANR: 102187 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Praktische Philosophie
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Wie sollen wir mit Tieren umgehen?
Einerseits lieben wir unsere Haustiere und betrachten sie oft genug als Familienmitglieder. Andererseits quälen wir Tiere auf die abscheulichste Weise. Wie passt das zusammen?

Während der gesellschaftspolitische Diskurs immer sensibler wird und zunehmend das Wohl der Tiere in den Blick gerät, stehen wir angesichts steigender Massentierhaltung, Tierversuchen und Artensterben vor der epochalen Aufgabe eines wirksamen Tierschutzes.

Nicht zuletzt junge Menschen zeichnet ein gänzlich neues Bewusstsein im Umgang mit Tieren aus, das die herkömmlichen Vorstellungen des Verhältnisses von Mensch und Tier kritisch reflektiert.

Viele fragen sich:
  • Woher nehmen wir das Recht, Tiere auszubeuten und ihnen Leid zuzufügen?
  • Welche Rechte besitzen Tiere und wie kann Tierwohl theoretisch begründet werden?
  • Und zuletzt: Wie können wir Tiere so behandeln, dass wir sie im Sinne ethischer Maßstäbe wertschätzend behandeln?

Teil 1

Wir wollen in dieser Fortbildung zunächst klassische Positionen zur Tierethik vorstellen und von hier aus Möglichkeiten der unterrichtlichen Erarbeitung des Problemzusammenhanges aufzeigen.

Hierzu werden lebensweltliche Haltungen, widersprüchliches Verhalten und scheinbare Selbstverständlichkeiten anhand philosophischer Konzepte kritisch geprüft.

Dabei legen wir die tierethischen Fragestellungen nach „Tiertötung“, „Tiernutzung“ und „Tierleid“ zugrunde. Ohne moralischen Zeigefinger und dogmatische Appelle wollen wir mit kritischer Sensibilität konsensfähige Positionen der Tierethik aufgreifen und Theorien des Tierwohls anhand von Fallbeispielen und Gedankenexperimenten diskutieren.

Die Veranstaltung ist auf 1,5 Tage angesetzt. Die Bescheinigungen der Teilnahme werden am Ende des zweiten Halbtages ausgehändigt.

Die Fortbildung ist so konzipiert, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Materialstücke der Fortbildung weiterentwickeln, in ihrem Unterricht anwenden und ihre diesbezüglichen Erfahrungen reflektieren.

Teil 2

Im zweiten Teil der Fortbildung werden wir den Fokus auf Möglichkeiten des gesellschaftspolitischen Engagements in Form von Online-Petitionen richten.

Bezüge zum RRSQ

  • 2.2 Kompetenzorientierung
  • 2.5 Kognitive Aktivierung
Fächer
Religionslehre / Philosophie / Ethik / Praktische Philosophie
Zielgruppe und Voraussetzungen
-

Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

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Tel: +49 221 147-2596

Sachbearbeitung

Georg Junold

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Tel: +49 221 147-3261

Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Schreiben – Essayistisches Schreiben im Philosophieunterricht (Sek I/II)

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Zum Philosophieren brauchen wir den Dialog, aber auch das Schreiben. Beim Schreiben können wir unsere Gedanken ordnen, Zusammenhänge erschließen, eigene Denkansätze entwickeln und zu vorher ungeahnten Erkenntnissen vorstoßen. Aber nur ein b...

Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Schreiben – Essayistisches Schreiben im Philosophieunterricht (Sek I/II)

ANR: 104878 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Praktische Philosophie
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Zum Philosophieren brauchen wir den Dialog, aber auch das Schreiben. Beim Schreiben können wir unsere Gedanken ordnen, Zusammenhänge erschließen, eigene Denkansätze entwickeln und zu vorher ungeahnten Erkenntnissen vorstoßen. Aber nur ein bestimmtes Schreiben eignet sich dafür:

„Schillernd“ muss ein spielerischer Raum geschaffen werden, der ein Handeln jenseits von Notwendigkeit und Pflicht ermöglicht, damit das freie Spiel der Gedanken beginnen kann.

Diesem Zweck dient auch das essayistische Schreiben. Kreatives Denken, eigenständiges Urteilen sowie die Reflexion über Handlungsmöglichkeiten fördern die Lernenden in der Erweiterung ihrer Selbstreflexion, Autonomie und ihres „Mut[es] [sich ihres] eigenen Verstandes zu bedienen“.

Die Schülerinnen und Schüler üben dadurch das freie, experimentierende Spiel der Gedanken, entwickeln ein Feingefühl im Umgang mit Begriffen sowie mit komplexen Problemstellungen, erkennen ihre reiche und komplexe Innenwelt und werden in der Entwicklung eines selbstgesteuerten Lernens unterstützt.

Dieser Prozess kann sich grundsätzlich in allen jungen Lernenden vollziehen, unabhängig von ihren Vorkenntnissen und Kompetenzen.

In der Fortbildung wird der Einsatz des essayistischen Schreibens in allen Jahrgangsstufen besprochen. Hierbei werden wir uns unter anderem der Frage widmen, wie Lehrende bereits in der fünften Klasse die ersten Grundsteine für essayistisches Schreiben legen können.

Wir werden unser Verständnis des Begriffes Essay sowie dessen Relevanz im Unterricht diskutieren und konkrete Unterrichtsbeispiele einer multiperspektivischen Analyse unter-ziehen, so dass Sie auf dieser Grundlage den Einsatz des essayistischen Schreibens im Unterricht konkret für Ihre Jahrgansstufen gemeinsam planen können.

Sie, liebe Teilnehmerin, lieber Teilnehmer, erhalten einen Fundus an Ideen, Anregungen und Materialien, die Sie in Ihrem eigenen Unterricht einsetzen können.

Eine Besonderheit der Fortbildung ist, dass wir neben der didaktischen Reflexion auch die Erfahrung des eigenen Essayschreibens als Element aufgenommen haben, so dass wir den Gedankenprozess, das Empfinden und die Erfahrung unserer Schülerinnen und Schüler besser nachvollziehen können.

Bezüge zum RRSQ

  • 2.2 Kompetenzorientierung
  • 2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
  • 2.9 Bildungssprache und sprachsensibler Fachunterricht
Fächer
Religionslehre / Philosophie / Ethik / Praktische Philosophie
Zielgruppe und Voraussetzungen
-

Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

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Tel: +49 221 147-2596

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Georg Junold

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Verstehen – wie sieht das aus? - H.G. Gadamers Hermeneutik und Methoden der Veranschaulichung im Philosophieunterricht der Sekundarstufe II

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Verstehen ist einerseits ein selbstverständlich erscheinender, andererseits ein sehr komplexer Prozess.

Der Philosophieunterricht soll das Verstehen – von Texten, Positionen, Theorien – fördern und zugleich den Prozess des Verstehens selbst...

Verstehen – wie sieht das aus? - H.G. Gadamers Hermeneutik und Methoden der Veranschaulichung im Philosophieunterricht der Sekundarstufe II

ANR: 102195 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. II Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Praktische Philosophie
Angebotsdetails
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Verstehen ist einerseits ein selbstverständlich erscheinender, andererseits ein sehr komplexer Prozess.

Der Philosophieunterricht soll das Verstehen – von Texten, Positionen, Theorien – fördern und zugleich den Prozess des Verstehens selbst reflektieren.

Hans Georg Gadamers hermeneutischer Ansatz bildet dafür eine sinnvolle Basis.

Verstehen kann erleichtert werden, wenn wir Formen der Veranschaulichung finden, die es Schülerinnen und Schülern ermöglichen, den abstrakten Gedanken zu konkretisieren, auf Lebenssituationen anzuwenden, auf zentrale Elemente zu reduzieren und von dort aus wieder differenziert zu entfalten. Entsprechend legt auch der Kernlehrplan Philosophie anschauliche Formen des Philosophierens nahe.

  • Anliegen unserer Fortbildung ist einerseits die gemeinsame Erarbeitung bzw. Vertiefung inhaltlicher Eckpfeiler der Hermeneutik Gadamers als Grundvoraussetzung des Unterrichtens, andererseits die Prüfung und Reflexion verschiedener Veranschaulichungsmethoden, die am Beispiel ausgewählter Textstellen aus „Wahrheit und Methode“ erprobt werden.

  • Die Veranstaltung ist so konzipiert, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Materialien der Fortbildung in ihrem Unterricht ausprobieren bzw. weiterentwickeln und die damit verbundenen Erfahrungen in die Gestaltung des zweiten Termins einbringen.

  • Die Veranstaltung erstreckt sich über 1,5 Tage. Die Teilnahmebescheinigungen werden am Ende des zweiten Halbtages ausgehändigt (der zweite Teil findet von 13:30 bis 16:30 Uhr statt).

  • Zu dieser Fortbildung sind sowohl interessierte Leistungskurs- als auch Grundkurslehrerinnen und -lehrer herzlich eingeladen.

Bezüge zum RRSQ

  • 2.2 Kompetenzorientierung
  • 2.5 Kognitive Aktivierung
Fächer
Religionslehre / Philosophie / Ethik / Praktische Philosophie
Zielgruppe und Voraussetzungen
-

Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

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Tel: +49 221 147-2596

Sachbearbeitung

Georg Junold

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Tel: +49 221 147-3261

Wege zum guten Leben: Eine philosophische Wanderung durch deine Stadt. Antike Philosophie in der SEK I

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Philosophieunterricht in der Sekundarstufe I wird oft als Einübung zur „Orientierung im Denken“ aufgefasst. Dies kann bedeuten, dass sich Lernende mit sehr praktischen Fragen ihrer Lebenswelt philosophisch argumentierend auseinandersetzen.
D...
Pilotierung

Wege zum guten Leben: Eine philosophische Wanderung durch deine Stadt. Antike Philosophie in der SEK I

ANR: 109633 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Praktische Philosophie
Pilotierung
Angebotsdetails
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Philosophieunterricht in der Sekundarstufe I wird oft als Einübung zur „Orientierung im Denken“ aufgefasst. Dies kann bedeuten, dass sich Lernende mit sehr praktischen Fragen ihrer Lebenswelt philosophisch argumentierend auseinandersetzen.
Die antike Philosophie bietet eine Reihe von überzeugenden Vorschlägen, wie man sich auf die eigenen Wege zu einem guten Leben begeben kann. Zwar unterscheiden sich dabei die einzelnen Lehren deutlich, im Ziel jedoch stimmen die allermeisten überein: Das Philosophieren wird als Entwicklung einer Lebenshaltung der praktischen Selbstwirksamkeit aufgefasst.
Im Fach Praktische Philosophie werden üblicherweise moralische Vorstellungen diskutiert, die dabei unterstützen können, Lebenssituationen eigenständig zu reflektieren und zu gestalten. In genau diesem praktischen Sinne ist das Ziel unserer Fortbildung die gemeinsame Erarbeitung ausgewählter antiker Lebensweisheiten, wobei die Lehren der einzelnen Philosophen auf konkrete Lebenssituationen angewandt werden.
Die Pointe unserer Herangehensweise besteht darin, die unmittelbare städtische Umgebung der Lernenden insofern zum Schauplatz des gemeinsamen Philosophierens zu machen, als die Fortbildung im Kern die exemplarische Planung einer philosophischen Exkursion in die „Nachbarschaft“ darstellt. In diesem Sinne werden wir im zweiten Teil unserer Veranstaltung gemeinsam eine philosophische Wanderung durch die Kölner Altstadt unternehmen.
Sollte Teilnehmerinnen und Teilnehmer der gut zwei Kilometer lange Gang durch Köln (Start am Hauptbahnhof und Ende am Rhein) nicht möglich sein, bitten wir um frühzeitige Kontaktaufnahme mit dem Moderationsteam, um individuelle Anpassungen mit Blick auf die Route vorzunehmen und alternative Lösungen zu berücksichtigen.
Die Veranstaltung erstreckt sich über 1,5 Tage. Der zweite Tag findet von 13:30 bis 16:30 Uhr als eine philosophische Stadtwanderung zu markanten Orten der Kölner Altstadt statt. Die Veranstaltung ist so konzipiert, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Materialien der Fortbildung in ihrem Unterricht erproben und weiterentwickeln sowie die damit verbundenen Erfahrungen in die Gestaltung des zweiten Termins einbringen.

Bezüge zum RRSQ: 2.1 (Ergebnis- und Standardorientierung); 2.2 (Kompetenzorientierung); 2.4. (Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität)
Zielgruppe und Voraussetzungen
Unterrichtseinsatz im Fach Philosophie in der Sekundarstufe I

Fachberatung Fortbildung

Claudia Müller

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Georg Junold

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