Angebote der Gruppe PET-KT Kunst SI/II

Bezirk: BRK

10 Angebote gefunden

„Farbe im Auge“: Lynette Yiadom-Boakye & friends

Angebotsdetails Details zu „Farbe im Auge“: Lynette Yiadom-Boakye & friends anzeigen
Bild zu „Farbe im Auge“: Lynette Yiadom-Boakye & friends, KI-generiertes Bild
"People are tempted to politicize the fact that I paint black figures, and the complexity of this is an essential part of the work. But my starting point is always the language of painting itself and how that relates to the subject mat...
Pilotierung

„Farbe im Auge“: Lynette Yiadom-Boakye & friends

ANR: 109433 Schulform: Alle Schulformen außer Grundschulen (Allgemeine und BK) Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
Pilotierung
Angebotsdetails
Bild zu „Farbe im Auge“: Lynette Yiadom-Boakye & friends, KI-generiertes Bild
"People are tempted to politicize the fact that I paint black figures, and the complexity of this is an essential part of the work. But my starting point is always the language of painting itself and how that relates to the subject matter."
(Lynette Yiadom-Boakye, Interview Hans U. Obrist, Kaleidoscope, 2012)

(Übersetzt: „Man ist versucht, die Tatsache, dass ich schwarze Figuren male, zu politisieren, und diese Komplexität ist ein wesentlicher Teil meiner Arbeit. Aber mein Ausgangspunkt ist immer die Sprache der Malerei selbst und wie sie sich auf das Thema bezieht.“)

Inhalt der Fortbildung

Jenseits von sozialen Kontexten und historischen Zuschreibungen lässt die ghanaisch-britische Künstlerin, Autorin und Malerin Lynette Yiadom-Boakye (* 1977) fiktive Figuren in abstrahierten Räumen auftreten, die zum Gegenstand unserer Auseinandersetzung am ersten Fortbildungstag werden. Ausgehend von ausgewählten Malereien werden wir uns praktisch und rezeptiv unterschiedlichen Bezugsfeldern ihrer malerischen Arbeiten widmen, bspw. ihrer malerischen Vorgehensweise, den kunsthistorischen Bezügen sowie literarischen und musikalischen Verknüpfungen in ihren Arbeiten. Darauf aufbauend werden praktische und rezeptive Bausteine für den eigenen Unterricht entwickelt.

Der zweite Fortbildungstag knüpft an die Erarbeitungen des ersten Fortbildungstages an und erweitert diese um den Blick auf mögliche Referenzkünstlerinnen und -künstler (‚friends‘). In diesen „Freundeskreisen“ sollen Verbindungen zwischen den malerischen Positionen entstehen, die als Inspirationsquellen für eigene Reihenplanungen dienen.

Ziel ist es, aus der Auseinandersetzung mit den Malereien von Lynette Yiadom-Boakye und möglichen Referenzpositionen individuelle Unterrichts-und Reihenplanungen für den Kunstunterricht zu entwickeln, die gleichermaßen Raum für Offenheit, Vielstimmigkeit und aktuelle Bezüge bieten.

Bezüge zum RRSQ:

  • 2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
  • 2.2 Kompetenzorientierung
  • 2.5 Kognitive Aktivierung
  • 2.8 Feedback und Beratung
  • 2.9 Bildungssprache und sprachsensibler (Fach-)Unterricht
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Teilnahme an allen Terminen wird vorausgesetzt. Bitte bringen Sie folgende Materialien mit zur Veranstaltung: • Digitales Endgerät, um QR-Codes zu scannen • Kopfhörer für das digitale Endgerät • (Aquarell-) Buntstifte • Pinsel • Falls vorhanden: Reste von grundiertem Leinen/ Leinwandstücke • Fal...

Fachberatung Fortbildung

Kirsten Ludewig-Paffrath

E-Mail: kirsten.ludewig-paffrath@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2266

Sachbearbeitung

Merve Nur Cekinmez

E-Mail: merve.cekinmez@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2595

„Schätze heben und Rückmeldung geben“ - Bewertung praktischer Ergebnisse im Kunstunterricht (Sek. I/II)

Angebotsdetails Details zu „Schätze heben und Rückmeldung geben“ - Bewertung praktischer Ergebnisse im Kunstunterricht (Sek. I/II) anzeigen
Bild zu „Schätze heben und Rückmeldung geben“ - Bewertung praktischer Ergebnisse im Kunstunterricht (Sek. I/II), KI-generiertes Bild
Das Thema Leistungsbewertung ist im Fach Kunst ein herausfordernes und besonderes Thema: Die Unterrichtenden und Schülerinnen und Schüler befinden sich immer in einem Spannungsfeld zwischen dem kreativen Öffnen der Zugänge zu Materialien, T...

Termine

Derzeit sind keine Anmeldungen als schulexterne Lehrkräftefortbildung möglich. Neue Termine werden ausschließlich online veröffentlicht.

„Schätze heben und Rückmeldung geben“ - Bewertung praktischer Ergebnisse im Kunstunterricht (Sek. I/II)

ANR: 104008 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
Angebotsdetails
Bild zu „Schätze heben und Rückmeldung geben“ - Bewertung praktischer Ergebnisse im Kunstunterricht (Sek. I/II), KI-generiertes Bild
Das Thema Leistungsbewertung ist im Fach Kunst ein herausfordernes und besonderes Thema: Die Unterrichtenden und Schülerinnen und Schüler befinden sich immer in einem Spannungsfeld zwischen dem kreativen Öffnen der Zugänge zu Materialien, Techniken und Themen und gleichzeitiger Orientierung an Standards und Kompetenzen. Schülerinnen und Schüler identifizieren sich oft sehr persönlich mit den entstandenen Werken, so dass bei der anschließenden Bewertung auch immer die Schülerin bzw. der Schüler als Person mitgesehen werden muss. Eine besondere Herausforderung stellt die Bewertung der kreativen Anteile dar, die sich sowohl im Arbeitsprozess als auch in der entstandenen Arbeit zeigen können.
In der zweitägigen Fortbildung wird diese besondere Herausforderung im Fach Kunst in den Blick genommen. Am ersten Tag steht zunächst die eigene, innere Haltung zum Thema Bewertung im Vordergrund. Welche Haltungen unterstützen den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler besonders? Die Erfahrungen, die jeder Teilnehmende mit Bewertungen in der eigenen Biographie als Schülerin bzw. Schülder oder als Lehrerin bzw. Lehrer gemacht hat, prägen das eigene (professionelle) Handeln in der Schule und dienen als Ausgangspunkt für die Fortbildung.
Das Arbeiten mit Zitaten z.B. zu Leistungsstandards, ästhetischer Urteilsfindung und gesellschaftlichem Leistungsbegriff erweitern den didaktischen Diskurs, bevor konkrete Aufgabenstellungen auf ihre Bewertungskriterien hin überprüft und gemeinsam Bewertungsbögen entwickelt werden. Am Ende des ersten Tages werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam mit den Moderatorinnen die Themen für den zweiten Fortbildungstag festlegen.
An diesem zweiten Fortbildungstag werden zunächst die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mitgebrachten Aufgabenstellungen und Erwartungshorizonte im Mittelpunkt des Austausches stehen. Denkbar ist an diesem Tag eine Vertiefung zum Thema „Kreativität und Bewertung“, „alternative Prüfungsformate“ oder auch „bewusster Einsatz von Körpersprache in Beratungssituationen“. Hier werden die Moderatorinnen bedarfsorientiert auf die formulierten Themenwünsche aus dem ersten Fortbildungstag eingehen. Methodisch ist die Fortbildung abwechslungsreich angelegt, so dass Inputphasen eher kurz gehalten sind und die Inhalte handlungs- und produktionsorientiert erarbeitet und diskutiert werden.

Bezüge zum RRSQ:
2.2 Kompetenzorientierung
2.7 Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung
3.1. Werte- und Normenreflexion
Fächer
Kunst
Zielgruppe und Voraussetzungen
-

Fachberatung Fortbildung

Kirsten Ludewig-Paffrath

E-Mail: kirsten.ludewig-paffrath@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2266

Sachbearbeitung

Merve Nur Cekinmez

E-Mail: merve.cekinmez@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2595

Termine

Derzeit sind keine Anmeldungen als schulexterne Lehrkräftefortbildung möglich. Neue Termine werden ausschließlich online veröffentlicht.

„Von der Faser bis zur Kunst.“ – Papier, ein nachhaltiger und unterschätzter Werkstoff im Kunstunterricht (Sek I/II)

Angebotsdetails Details zu „Von der Faser bis zur Kunst.“ – Papier, ein nachhaltiger und unterschätzter Werkstoff im Kunstunterricht (Sek I/II) anzeigen
Bild zu „Von der Faser bis zur Kunst.“ – Papier, ein nachhaltiger und unterschätzter Werkstoff im Kunstunterricht (Sek I/II), KI-generiertes Bild

Inhalt der Fortbildung[h/]

Die Fortbildung widmet sich dem Werkstoff Papier, einem Alltagsmaterial, das über die Benutzung als Mal- und Zeichenuntergrund hinaus, wertvolles und vor allem nachhaltiges Potential im Kunstunterricht bieten kann.
...

„Von der Faser bis zur Kunst.“ – Papier, ein nachhaltiger und unterschätzter Werkstoff im Kunstunterricht (Sek I/II)

ANR: 104007 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
Angebotsdetails
Bild zu „Von der Faser bis zur Kunst.“ – Papier, ein nachhaltiger und unterschätzter Werkstoff im Kunstunterricht (Sek I/II), KI-generiertes Bild

Inhalt der Fortbildung[h/]

Die Fortbildung widmet sich dem Werkstoff Papier, einem Alltagsmaterial, das über die Benutzung als Mal- und Zeichenuntergrund hinaus, wertvolles und vor allem nachhaltiges Potential im Kunstunterricht bieten kann.
(Alt)-Papier ist in der Schule und im Haushalt der Schülerinnen und Schüler oft in großen Mengen verfügbar, einfach aber vielfältig zu bearbeiten und auch im gebrauchten Zustand sehr gut weiterzuverwerten: Man kann es schöpfen, falten, schneiden, recyclen… und damit in allen Jahrgangsstufen in diversen Gestaltungsbereichen wie: Plastik, Architektur, Design– als kurze Lernimpulse bis hin zu um großen praktische Phasen innerhalb eines Lernvorhabens einsetzen.

Das Erproben technischer Verfahren, die Anwendung in konkreten Gestaltungen, die Auseinandersetzung mit Künstlerinnen und Künstlern und die didaktische Reflexion sind zentrale Bestandteile der Fortbildung, die schwerpunktmäßig auch der Frage nachgeht, wie Kunstunterricht im Sinne der neuen „Leitlinie Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2019) des Landes NRW ressourcenschonend gestaltet werden kann.

Organisation

Die Fortbildung besteht aus zwei ganztägigen Fortbildungstagen (9.00 Uhr – 16.00).
Der erste Teil findet in Distanz, der zweite in Präsenz statt. Wir möchten daher, neben dem eigentlichen Fortbildungsinhalt, zusätzlich auch die Möglichkeiten und Chancen gestaltungspraktischer Arbeit in Distanz, bzw. in Nachcoronazeiten als flipped classroom oder Hybridmöglichkeit ausloten.

Bezüge zum RRSQ:

  • 2.8 Feedback und Beratung
  • 2.10 Lernen und Lehren im digitalen Wandel
  • 3.1. Werte und Normenreflexion
Fächer
Kunst
Zielgruppe und Voraussetzungen
-

Fachberatung Fortbildung

Kirsten Ludewig-Paffrath

E-Mail: kirsten.ludewig-paffrath@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2266

Sachbearbeitung

Merve Nur Cekinmez

E-Mail: merve.cekinmez@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2595

Aufgabenart III im Kunstunterricht

Angebotsdetails Details zu Aufgabenart III im Kunstunterricht anzeigen
Bild zu Aufgabenart III im Kunstunterricht, KI-generiertes Bild
Die Aufgabenart III im Fach Kunst, die fachspezifische Problemerörterung, mag auf den ersten Blick für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte eine Herausforderung darstellen. Doch genau in diesen Herausfor-derungen liegt eine wertvolle Chance...

Termine

Derzeit sind keine Anmeldungen als schulexterne Lehrkräftefortbildung möglich. Neue Termine werden ausschließlich online veröffentlicht.

Aufgabenart III im Kunstunterricht

ANR: 104953 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. II Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
Angebotsdetails
Bild zu Aufgabenart III im Kunstunterricht, KI-generiertes Bild
Die Aufgabenart III im Fach Kunst, die fachspezifische Problemerörterung, mag auf den ersten Blick für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte eine Herausforderung darstellen. Doch genau in diesen Herausfor-derungen liegt eine wertvolle Chance für den Kunstunterricht verborgen - die Möglichkeit, ein tieferes Verständnis für Kunst und kunstwissenschaftliche Texte zu entwickeln. Die Frage, wie Schülerinnen und Schüler an künstlerische Problemstellungen herangeführt werden können, ist von entscheidender Bedeu-tung. Ebenso wichtig ist es, einen motivierenden Unterricht zu gestalten, der die Schülerinnen und Schü-ler befähigt, die fachspezifische Problemerörterung erfolgreich zu meistern. Diese Fragen und viele wei-tere werden im Rahmen unserer Fortbildung ausführlich besprochen.

Die Fortbildung erstreckt sich über 1,5 Tage und bietet eine umfassende Auseinandersetzung mit dem Thema. Am ersten Tag konzentrieren wir uns auf die Entwicklung geeigneter künstlerischer Problemstel-lungen im Kunstunterricht. Dabei werden verschiedene Zugänge erwogen, sei es über Texte, Bilder oder die subjektive Wahrnehmung. Wir werden auch klassische und praktisch-kreative Methoden zur Textre-zeption erproben, die Sie direkt in Ihrem eigenen Unterricht anwenden können. In einer zweiten Phase nutzen wir die gesammelten Erfahrungen als Grundlage für den fachlichen Austausch und die Entwick-lung von Unterrichtsübungen, kleinen Unterrichtssequenzen, einer Unterrichtsreihe oder sogar einer Klausur.

Am zweiten Tag der Fortbildung, der einen Halbtag umfasst, vertiefen wir unsere fachlichen Diskussio-nen. Wir werden die Wahrnehmung von Videokunst und die Methode des Slow Lookings kennenlernen, um offene und weniger schematische Zugänge zur zeitgenössischen Kunst zu entwickeln. Wir werden auch die Bedeutung der subjektiven Wahrnehmung und ihre differenzierte sprachliche Darstellung im Kunstunterricht erkunden.

Wir möchten Sie bitten, einen Text mitzubringen, den Sie in Ihrem Kunstunterricht regelmäßig verwen-den. Außerdem ist die Mitnahme eines digitalen Endgeräts erforderlich, um die Fortbildung optimal nut-zen zu können.

In diesen 1,5 Tagen werden wir gemeinsam neue Wege finden, wie wir Schülerinnen und Schüler für die Welt der Kunst begeistern können und gleichzeitig die fachspezifische Problemerörterung meistern. Wir freuen uns auf einen inspirierenden Austausch und auf die gemeinsame Weiterentwicklung Ihres Kunst-unterrichts.

Bezüge zum RRSQ:
2.1. Ergebnis- und Standardorientierung
2.5 Kognitive Aktivierung
2.7 Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung
2.9 Bildungssprache und sprachsensible (Fach-)Unterricht
Fächer
Kunst
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrkräfte mit dem Fach Kunst

Fachberatung Fortbildung

Kirsten Ludewig-Paffrath

E-Mail: kirsten.ludewig-paffrath@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2266

Sachbearbeitung

Merve Nur Cekinmez

E-Mail: merve.cekinmez@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2595

Termine

Derzeit sind keine Anmeldungen als schulexterne Lehrkräftefortbildung möglich. Neue Termine werden ausschließlich online veröffentlicht.

Being part of time-based art – Assoziativ-interaktive Annäherung an Videokunst im Kunst-/Projektunterricht

Angebotsdetails Details zu Being part of time-based art – Assoziativ-interaktive Annäherung an Videokunst im Kunst-/Projektunterricht anzeigen
Bild zu Being part of time-based art –
Assoziativ-interaktive Annäherung an Videokunst im Kunst-/Projektunterricht, KI-generiertes Bild
Digitale Videografie prägt die Lebenswelt von Jugendlichen maßgeblich und spiegelt sich
insbesondere in Sozialen Netzwerken wider. Der Einbezug videografischer Formate in den
Kunstunterricht erfolgt bislang fragmentarisch und stellt Lehrkräft...

Termine

Derzeit sind keine Anmeldungen als schulexterne Lehrkräftefortbildung möglich. Neue Termine werden ausschließlich online veröffentlicht.

Being part of time-based art – Assoziativ-interaktive Annäherung an Videokunst im Kunst-/Projektunterricht

ANR: 110421 Schulform: Allgemeine Schulformen außer Grundschulen Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
Angebotsdetails
Bild zu Being part of time-based art –
Assoziativ-interaktive Annäherung an Videokunst im Kunst-/Projektunterricht, KI-generiertes Bild
Digitale Videografie prägt die Lebenswelt von Jugendlichen maßgeblich und spiegelt sich
insbesondere in Sozialen Netzwerken wider. Der Einbezug videografischer Formate in den
Kunstunterricht erfolgt bislang fragmentarisch und stellt Lehrkräfte vor erhebliche Herausforderungen.
Die Fortbildung zielt darauf ab, Schülerinnen und Schüler als aktive Rezipientinnen und Rezipienten
zeitbasierter Kunst in den Unterricht einzubeziehen und ihnen individuelle, persönliche
Zugänge zur Videokunst zu eröffnen.
Zentrales Anliegen der Fortbildung ist die Schaffung eines Raums, in dem Teilnehmende
neue methodische Herangehensweisen praktisch erproben und bei Nutzung aktueller Online-
Archive eine reflektierte Haltung zur Integration zeitbasierter Kunst im Kunstunterricht
entwickeln. Die Fortbildung ist stark erfahrungsbasiert und legt den Schwerpunkt auf eigenes
Handeln, Ausprobieren und die praxisnahe Erprobung im Unterricht.
Die Fortbildung richtet sich an Kunstkolleginnen und -kollegen der Sekundarstufen I und II
(GY/GE). Sie bietet Grundlagenwissen in Bezug auf die Geschichte der Videokunst und der
Bedeutung Zeitbasierter Kunst im aktuellen Kunstdiskurs. Durch vielfältige, praktische und
(praktisch-)rezeptive Zugänge werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie im Kunst-, Projekt oder
projektorientierten Kunstunterricht Zeitbasierte Kunst in den Blick genommen werden kann.
Bezüge zum RRSQ:
2.1. Ergebnis- und Standardorientierung
2.5 Kognitive Aktivierung
3.1 Kommunikations- und Kooperationsprozesse
4.1 Medienproduktion und Präsentation
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrkräfte für Kunst (SI und SII) Vorerfahrungen im Bereich Videokunst/Zeitbasierter Kunst sind nicht erforderlich.

Fachberatung Fortbildung

Kirsten Ludewig-Paffrath

E-Mail: kirsten.ludewig-paffrath@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2266

Sachbearbeitung

Merve Nur Cekinmez

E-Mail: merve.cekinmez@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2595

Termine

Derzeit sind keine Anmeldungen als schulexterne Lehrkräftefortbildung möglich. Neue Termine werden ausschließlich online veröffentlicht.

Extensions and other Dimensions Kunst und Körper in der Transformation

Angebotsdetails Details zu Extensions and other Dimensions Kunst und Körper in der Transformation anzeigen
Bild zu Extensions and other Dimensions
Kunst und Körper in der Transformation, KI-generiertes Bild
Die Fortbildung findet im Rahmen von zwei Tagen statt. Der erste Fortbildungstag ist sowohl input- als
auch outputorientiert. In einer ersten Phase rücken frühe Formen transformativer Kunst ins Zentrum
der Betrachtung. Darüber hinaus werden i...

Extensions and other Dimensions Kunst und Körper in der Transformation

ANR: 104486 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. II Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
Angebotsdetails
Bild zu Extensions and other Dimensions
Kunst und Körper in der Transformation, KI-generiertes Bild
Die Fortbildung findet im Rahmen von zwei Tagen statt. Der erste Fortbildungstag ist sowohl input- als
auch outputorientiert. In einer ersten Phase rücken frühe Formen transformativer Kunst ins Zentrum
der Betrachtung. Darüber hinaus werden in – auch multi-medialen – praktischen Teilen der
Fortbildung individuelle Zugänge im Vordergrund stehen. Ein Werküberblick über Rebecca Horns
künstlerisches Schaffen soll in einer zweiten Phase als Fundament eigenen praktischen Arbeitens und
als Grundlage für den fachlichen Austausch bis hin zur Erstellung von Ideenskizzen für den eigenen
Kunstunterricht dienen.
Der zweite Fortbildungstag ist produktionsorientiert ausgerichtet und sieht die konzentrierte
Weiterarbeit der Teilnehmer*innen an den am ersten Fortbildungstag erstellten Ideenskizzen in Form
eigener Unterrichtsreihen vor. Einleitende praktische Übungen erweitern einerseits die Optionen für
den Kunstunterricht und ermöglichen andererseits den Teilnehmer*innen, individuelle Zugänge zu
Horns Werk selbst zu erfahren und deren Chancen und Herausforderungen für die Arbeit mit
Schüler*innen einschätzen zu können. Die am ersten Fortbildungstag gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse sowie das Erproben der entstandenen Ideenskizzen zwischen beiden Fortbildungstagen
werden als Grundlage für den fachlich-professionellen Austausch genutzt.
Alle Teilnehmer*innen werden gebeten, zum ersten Teil der Fortbildung einen Gegenstand
mitzubringen, der sich durch äußere Einflüsse im Laufe der Zeit verändert hat („Fundstück“). Das
Mitbringen eines digitalen Endgeräts ist erforderlich.
Bezüge zum RRSQ:
3.1 Kommunikations- und Kooperationsprozesse
4.1 Medienproduktion und Präsentation
4.2 Gestaltungsmittel
5.1 Medienanalyse
Fächer
Kunst
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Teilnahme an beiden Terminen wird vorausgesetzt.

Fachberatung Fortbildung

Kirsten Ludewig-Paffrath

E-Mail: kirsten.ludewig-paffrath@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2266

Sachbearbeitung

Merve Nur Cekinmez

E-Mail: merve.cekinmez@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2595

Kentridge X Zeit

Angebotsdetails Details zu Kentridge X Zeit anzeigen
Bild zu Kentridge X Zeit, KI-generiertes Bild
Der südafrikanische Künstler William Kentridge zeichnet sich durch sein vielfältiges künstlerisches Schaffen voller historischer und biografischer Bezüge aus.
An zwei Fortbildungstagen wollen wir uns diesen (zeitlichen) Verflechtungen widmen...

Termine

Derzeit sind keine Anmeldungen als schulexterne Lehrkräftefortbildung möglich. Neue Termine werden ausschließlich online veröffentlicht.

Kentridge X Zeit

ANR: 105789 Schulform: Allgemeine Schulformen Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
Angebotsdetails
Bild zu Kentridge X Zeit, KI-generiertes Bild
Der südafrikanische Künstler William Kentridge zeichnet sich durch sein vielfältiges künstlerisches Schaffen voller historischer und biografischer Bezüge aus.
An zwei Fortbildungstagen wollen wir uns diesen (zeitlichen) Verflechtungen widmen, um darauf aufbauend Ideen für den eigenen Kunstunterricht, eigene praktische Aufgaben wie Unterrichtsreihen zu generieren.
Beispielhaft für Kentridges vielseitiges Schaffen werden unterschiedliche Werke und Zugänge thematisiert und somit die vielschichtige Verwobenheit zu zeitlichen Bezügen der Arbeiten verdeutlicht. Hiervon ausgehend werden – im Sinne eines Setzkastens – mögliche Themen und Bildstrategien gesammelt, die in der Erstellung praktischer Aufgaben für den eigenen Kunstunterricht und deren Erprobung münden. Hierauf aufbauend werden eigene Unterrichtsreihen geplant, die Verbindungen zu unterschiedliche Referenzkünstlerinnen und -künstlern beinhalten.
Fächer
Kunst
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Fortbildung besteht aus zwei ganztägigen Fortbildungstagen von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr in Präsenz. Vorausgesetzt wird die vollständige Teilnahme an beiden Präsenztagen und die Bereitschaft, in der Zeit zwischen beiden Präsenzterminen eigene Ideen im Unterricht zu erproben, um diese im Teilnehmerk...

Fachberatung Fortbildung

Kirsten Ludewig-Paffrath

E-Mail: kirsten.ludewig-paffrath@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2266

Sachbearbeitung

Merve Nur Cekinmez

E-Mail: merve.cekinmez@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2595

Termine

Derzeit sind keine Anmeldungen als schulexterne Lehrkräftefortbildung möglich. Neue Termine werden ausschließlich online veröffentlicht.

Kunstunterricht – von der digitalen Seite gedacht (Sek. I/II)

Angebotsdetails Details zu Kunstunterricht – von der digitalen Seite gedacht (Sek. I/II) anzeigen
Bild zu Kunstunterricht – von der digitalen Seite gedacht (Sek. I/II), KI-generiertes Bild
Bilder erleben in Zeiten der Digitalisierung einen enormen Bedeutungszuwachs. Die sozialen Medien werden dabei als Plattform zur Verbreitung und Dokumentation genutzt. Mit der allgemeinen Verfügbarkeit von Smartphones lassen sie sich rasche...

Termine

Derzeit sind keine Anmeldungen als schulexterne Lehrkräftefortbildung möglich. Neue Termine werden ausschließlich online veröffentlicht.

Kunstunterricht – von der digitalen Seite gedacht (Sek. I/II)

ANR: 104009 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY), Förder- und Klinikschulen Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
Angebotsdetails
Bild zu Kunstunterricht – von der digitalen Seite gedacht (Sek. I/II), KI-generiertes Bild
Bilder erleben in Zeiten der Digitalisierung einen enormen Bedeutungszuwachs. Die sozialen Medien werden dabei als Plattform zur Verbreitung und Dokumentation genutzt. Mit der allgemeinen Verfügbarkeit von Smartphones lassen sie sich rascher, variabler und teilweise auch professioneller herstellen und manipulieren, mit augmented und virtuel reality werden sie Teil unserer Umgebung. Der »Iconic Turn« ist Realität geworden. Daraus ergeben sich auch zahlreiche neue Formen und Funk¬tionen von Bildern: Selfies, Memes oder Fake-Bilder, die die Bildkompetenz der Kinder und Jugendlichen herausfordern und auch beeinflussen.
An dieser Stelle setzt die ausgeschriebene Fortbildung im Fach Kunst an:
Sie möchte einen Beitrag leisten, die digitale Affinität der Lernenden aufzugreifen und Kunstunterricht von der digitalen Seite zu betrachten - nicht als Ersatz, sondern vielmehr als Erweiterung zu analogen Verfahren im Umgang mit Bildern und Werken; im Bereich der Rezeption vordergründig in praktisch-rezeptiven Zugriffen auf Bildern und im Bereich der Produktion im ästhetischen Ausdruckshandeln in unbewegten und bewegten Bildwerken.
Ziel der Fortbildung ist es, in einem Wechsel aus Inputphasen und Praxismodulen verschiedene Möglichkeiten eines digitalen Umgangs mit Bildern im Kunstunterricht kennenzulernen, diese selbst zu erproben und für den eigenen Unterricht nutzbar zu machen – im steten Austausch und kritisch-konstruktiven Diskurs mit den Fachkolleg:innen. Die Anwendungen beziehen sich dabei sowohl auf den Bereich der Bildrezeption als auch auf die Bildproduktion.
Diese Fortbildung ...
  • vertieft und erweitert den Umgang mit ‚digitalen Medien’,
  • intensiviert den Umgang sowohl mit bewegten als auch unbewegten Bildwerken,
  • präsentiert Apps und Internetplattformen für rezeptive und praktische Herangehensweisen für den Kunstunterricht,
  • stellt Bezüge zu (z. T. abiturrelevanten) Künstlerinnen und Künstlern her, die mit digitalen Medien arbeiten oder diese hinterfragen,
  • zeigt Chancen und Grenzen der ‚digitalen Medien’ auf,
  • vertieft und erweitert neue kunstdidaktische Herangehensweisen,
  • fokussiert sich inhaltliche auf den KLP für die Sek. I und II sowie den Medienpass NRW,
  • bietet Raum zum Austausch von Erfahrungen zu dem Thema ‚digitale Medien’ in einem ‚Open Space’,
  • führt zu Unterrichtsvorhaben mit dem Schwerpunkt auf schülerorientiertem, selbstgesteuertem und individuellem Lernen.
Dabei ist die bisherige Kompetenz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Umgang mit Bildbearbeitungsprogrammen o.Ä. nicht von Belang, da unterschiedliche Apps, Plattformen und Programme auf verschiedenen Niveaustufen
Berücksichtigung finden.
Bitte bringen Sie Ihre dienstlichen, digitalen Endgeräte (Smartphones, Tablets, Laptops o.Ä.) - im aufgeladenen Zustand - mit zur Fortbildung.

Bezüge zum RRSQ:
2.10_Lernen und Lehren im digitalen Wandel
2.6_Lern- und Bildungsangebot
2.4_Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
Fächer
Kunst
Zielgruppe und Voraussetzungen
-

Fachberatung Fortbildung

Kirsten Ludewig-Paffrath

E-Mail: kirsten.ludewig-paffrath@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2266

Sachbearbeitung

Merve Nur Cekinmez

E-Mail: merve.cekinmez@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2595

Termine

Derzeit sind keine Anmeldungen als schulexterne Lehrkräftefortbildung möglich. Neue Termine werden ausschließlich online veröffentlicht.

Spannungsfelder und Leerstellen - Jeff Walls Fotografien zwischen Realität und Fiktion (Kunst Sek. I/II)

Angebotsdetails Details zu Spannungsfelder und Leerstellen - Jeff Walls Fotografien zwischen Realität und Fiktion (Kunst Sek. I/II) anzeigen
Bild zu Spannungsfelder und Leerstellen - Jeff Walls Fotografien zwischen Realität und Fiktion (Kunst Sek. I/II), KI-generiertes Bild
Jeff Walls Werk spielt im Spannungsfeld des “Dazwischen”… zwischen Realität und Fiktion, Inszenierung und Zufall, Individuum und Gesellschaft.

Oft finden sich in seinen Bildern kalkulierte Leerstellen, die Betrachter*innen anregen, das Werk...

Termine

Derzeit sind keine Anmeldungen als schulexterne Lehrkräftefortbildung möglich. Neue Termine werden ausschließlich online veröffentlicht.

Spannungsfelder und Leerstellen - Jeff Walls Fotografien zwischen Realität und Fiktion (Kunst Sek. I/II)

ANR: 106400 Schulform: Allgemeine Schulformen Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
Angebotsdetails
Bild zu Spannungsfelder und Leerstellen - Jeff Walls Fotografien zwischen Realität und Fiktion (Kunst Sek. I/II), KI-generiertes Bild
Jeff Walls Werk spielt im Spannungsfeld des “Dazwischen”… zwischen Realität und Fiktion, Inszenierung und Zufall, Individuum und Gesellschaft.

Oft finden sich in seinen Bildern kalkulierte Leerstellen, die Betrachter*innen anregen, das Werk weiter- und mitzudenken.
Im Gegensatz zu anderen Künstler*innen gibt es in Jeff Walls Gesamtwerk von ungefähr 200 Fotografien keine definierten Werkgruppen oder Serien. Jedes Bild von Jeff Wall steht zunächst einmal für sich.

Zentrales Anliegen in der Fortbildung ist es, die Vielschichtigkeit seines fotografischen Ansatzes aufzuzeigen. In seinem Werk finden sich viele Ansatzpunkte, um im Kunstunterricht an die Lebenswelt der Schüler*innen anzuknüpfen. So können ausgehend von der Ästhetik der (Schnappschuss-)Fotografie oder dem Spiel mit den inneren Bildern der Betrachter*innen sinnvolle Zugänge gefunden werden.

Die Fortbildung wird an zwei Ganztagen von 9-16 Uhr stattfinden.

Sie bietet Orientierungswissen in Bezug auf die Künstlerpersönlichkeit und das Werk Jeff Walls. Durch vielfältige, praktische und (praktisch-) rezeptive Zugänge werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie im Kunstunterricht der Q-Phase, aber auch in der Sek I zu aktuellen Fragestellungen gearbeitet werden kann.
Jeff Walls Fotografien sind dabei Ausgangspunkte, darüber hinaus werden weitere fotografische (auch inszenierten) Positionen und ihr Verhältnis zur Wirklichkeit vor-gestellt.

Bezüge zum RRSQ:
2.1. Ergebnis- und Standardorientierung
2.5 Kognitive Aktivierung
3.1 Kommunikations- und Kooperationsprozesse
4.1 Medienproduktion und Präsentation
Fächer
Kunst
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Teilnahme an beiden Terminen wird vorausgesetzt. Bitte bringen Sie folgendes mit: 1. Ein Skizzenheft oder Skizzenbuch (falls vorhanden), ansonsten reicht ein DIN A5 Blankoheft 2. Ein Smartphone, ggf. ein zweites digitales Endgerät 3. Schreibutensilien

Fachberatung Fortbildung

Kirsten Ludewig-Paffrath

E-Mail: kirsten.ludewig-paffrath@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2266

Sachbearbeitung

Merve Nur Cekinmez

E-Mail: merve.cekinmez@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2595

Termine

Derzeit sind keine Anmeldungen als schulexterne Lehrkräftefortbildung möglich. Neue Termine werden ausschließlich online veröffentlicht.

Vergleichendes Sehen – Anschauliches Denken: Museumspädagogische Praxis im Kunstunterricht (Sek. I/II)

Angebotsdetails Details zu Vergleichendes Sehen – Anschauliches Denken: Museumspädagogische Praxis im Kunstunterricht (Sek. I/II) anzeigen
Bild zu Vergleichendes Sehen – Anschauliches Denken: Museumspädagogische Praxis im Kunstunterricht (Sek. I/II), KI-generiertes Bild
Vernetzt sein – es gibt kaum ein Grundbedürfnis, das für die Schüler:innen wichtiger ist – ob im Freundeskreis oder den sozialen Medien. Vernetzt zu sein ist aber nicht allein ein Grundbedürfnis sozialer Interaktion – vernetzt zu sein bedeu...

Vergleichendes Sehen – Anschauliches Denken: Museumspädagogische Praxis im Kunstunterricht (Sek. I/II)

ANR: 104010 Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. II Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst
Angebotsdetails
Bild zu Vergleichendes Sehen – Anschauliches Denken: Museumspädagogische Praxis im Kunstunterricht (Sek. I/II), KI-generiertes Bild
Vernetzt sein – es gibt kaum ein Grundbedürfnis, das für die Schüler:innen wichtiger ist – ob im Freundeskreis oder den sozialen Medien. Vernetzt zu sein ist aber nicht allein ein Grundbedürfnis sozialer Interaktion – vernetzt zu sein bedeutet auch, vernetzend zu denken, Informationen kritisch zu hinterfragen und gesellschaftliche Verhältnisse (de)konstruieren zu lernen.
Wir möchten in der Fortbildung „Vergleichendes Sehen – Anschauliches Denken“ Möglichkeiten eröffnen, wie durch eine gezielte Neubetrachtung der thematischen Obligatorik der Kernlehrpläne und Vorgaben Kunstunterricht vernetzend gestaltet werden kann. Dabei geht es immer um die Frage, wie Kunst auf drängende gesellschaftliche Themen reagiert und umgekehrt, wie gesellschaftliche Themen durch Kunst angestoßen werden können.
Eine besondere Rolle soll hierbei der museumspädagogischen Praxis beigemessen werden. Diese bietet im Kunstunterricht oft ungenutzte Möglichkeiten rezeptive und produktive Erfahrungen miteinander zu verzahnen. Mit der Fortbildung möchten wir Ihnen Anregungen bieten, Unterrichtsreihen nicht allein auf Grundlage von Techniken oder einzelnen Künstler:innen zu gestalten, sondern gesellschaftlich relevante Themen (z.B. Geschlechterrollen, soziale Ungleichheit oder die Beeinträchtigungen durch Covid) in den Fokus der Unterrichtsplanung zu rücken, ohne in der Sek. II die Künstler:innen in den Abiturvorgaben zu vernachlässigen. Ein Kunstunterricht, der schon in seiner Planung die Vernetzungsmöglichkeiten zwischen verschiedenen künstlerischen Positionen mitbedenkt, soll Schüler:innen dazu befähigen, die gesellschaftliche Bedingtheit dieser künstlerischen Positionen zu erkennen und die Funktionsweisen des künstlerischen Diskurses zu durchschauen.
Im Rahmen der Fortbildung werden darüber hinaus Methoden der museumspädagogischen Praxis, z.B. der Bilderatlas oder die Arbeit als Kurator:in, erprobt und in ihrem Potential für den Kunstunterricht reflektiert. In einer praktischen Phase der Fortbildung soll außerdem die Erstellung eines Museumsmodells als mögliche Vermittlungsform erprobt werden. Durch den Bau von Museumsmodellen erfahren Sie anwendungsbezogen, wie Kunst durch Kunst vermittelt werden kann und wie Sie Schüler:innen anleiten, Kunst zu vermitteln.
Als schulinterne Fortbildung können hierbei auch, je nach Schulstandort und Bedarf, individuelle Schwerpunkte gesetzt werden.

Bezüge zum RRSQ:
2.2 – Kompetenzorientierung
2.4 – Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
2.5 – Kognitive Aktivierung
Fächer
Kunst
Zielgruppe und Voraussetzungen
-

Fachberatung Fortbildung

Kirsten Ludewig-Paffrath

E-Mail: kirsten.ludewig-paffrath@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2266

Sachbearbeitung

Merve Nur Cekinmez

E-Mail: merve.cekinmez@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2595