Handlungssicherheit im Schulalltag: Gewaltprävention und Deeskalation durch Haltung und Kommunikation
Inhalt
Die Fortbildungsmaßnahme zielt ab auf den Erwerb bzw. Ausbau von Kompetenzen im Umgang mit Gewalt an Schulen. Sie richtet sich an Lehrkräfte, an sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und an das weitere pädagogische Personal aller Schulformen der SI und SII, um das professionelle Handlungsrepertoire der Beschäftigten vor allem im Bereich der Haltung und Prävention, aber auch im Sinne der Intervention in akuten Konfliktsituationen zu stärken und zu erweitern. Dabei werden auch Perspektiven der Geschlechtersozialisation berücksichtigt.
Die Teilnehmenden erwerben praxisnahe und konkrete Handlungsmöglichkeiten, um effektiv und zielorientiert zu agieren, wobei eine wertschätzende Haltung und die offene Thematisierung von Regelverletzungen im Mittelpunkt stehen.
Die Fortbildung umfasst theoretische Grundlagen sowie praktische Übungen, die jeweils in mehreren Modulen erarbeitet werden.
Modul 1: Grundlagen der Gewaltprävention
Modul 2: Anwendung deeskalierender Kommunikationsformen
Modul 3: Umsetzungskonzepte und Intervention
Aufbaumodul: Arbeit am Klassenklima bezogen auf individuelle Herausforderungen
Die Module 1-3 finden ganztägig in Präsenz, das Aufbaumodul digital und halbtägig statt. Je nach Schulgröße nehmen zwei bis vier Personen, mindestens aber zwei Personen und hiervon mindestens eine Lehrkraft pro Schule teil.
Bezüge zum Referenzrahmen Schulqualität
Organisation
Sofern mehr Anmeldungen vorliegen, als Plätze vorhanden sind, erfolgt die Teilnehmerauswahl nach einem mit den Personalräten vereinbarten Auswahlverfahren. Personen mit Schwerbehinderung werden bei der Anmeldung bevorzugt berücksichtigt.
In der Regel sind die Veranstaltungen barrierefrei. Bitte geben Sie dennoch bei der Anmeldung Ihren spezifischen Unterstützungsbedarf an, damit Ihre Teilhabe bestmöglich gesichert werden kann.
Die Reisekosten der Teilnehmenden werden aus dem Fortbildungsbudget der Schule erstattet.
Bringen Sie bitte nach Möglichkeit Ihr dienstliches digitales Endgerät für die Arbeitsphasen mit.
Die Teilnehmenden erwerben praxisnahe und konkrete Handlungsmöglichkeiten, um effektiv und zielorientiert zu agieren, wobei eine wertschätzende Haltung und die offene Thematisierung von Regelverletzungen im Mittelpunkt stehen.
Die Fortbildung umfasst theoretische Grundlagen sowie praktische Übungen, die jeweils in mehreren Modulen erarbeitet werden.
Modul 1: Grundlagen der Gewaltprävention
- Theoretische Hintergründe zu Eskalationsprozessen
- Identifizieren von Warnsignalen und Belastungsanzeichen
- Auseinandersetzen mit dem Gewaltbegriff sowie dem Konzept der konfrontativen Pädagogik und Erziehungsstilen
- Grundlagen deeskalierender Kommunikation
Modul 2: Anwendung deeskalierender Kommunikationsformen
- Beziehungsorientierte Kommunikationsformen
- Exemplarisches und praxisnahes Üben strukturierter Interventionsgespräche
- Anwenden von Impact-Techniken
Modul 3: Umsetzungskonzepte und Intervention
- Festigung und Stärkung einer grenzziehenden empathischen Haltung
- Vorgehensweisen in akuten Gewaltsituationen
- Konzepte zur Ritualisierung von Präventionsarbeit im Schulalltag
Aufbaumodul: Arbeit am Klassenklima bezogen auf individuelle Herausforderungen
- Bearbeitung bedarfsspezifischer Fragestellungen der Teilnehmenden zur Absicherung des Transfers in die Praxis
Die Module 1-3 finden ganztägig in Präsenz, das Aufbaumodul digital und halbtägig statt. Je nach Schulgröße nehmen zwei bis vier Personen, mindestens aber zwei Personen und hiervon mindestens eine Lehrkraft pro Schule teil.
Bezüge zum Referenzrahmen Schulqualität
- 2.4 – Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität, (v.a. 2.4.2)
- 2.5 – Kognitive Aktivierung, (v.a. 2.5.2)
- 2.6 – Lern- und Bildungsangebot, (v.a. 2.6.2)
- 3.1 – Werte- und Normenreflexion, (v.a. 3.1.1, 3.1.2)
- 3.2 - Kultur des Umgangs miteinander, (v.a. 3.2.1, 3.2.2)
- 4.2 - Umgang mit beruflichen Anforderungen, (v. a. 4.2.2)
Organisation
Sofern mehr Anmeldungen vorliegen, als Plätze vorhanden sind, erfolgt die Teilnehmerauswahl nach einem mit den Personalräten vereinbarten Auswahlverfahren. Personen mit Schwerbehinderung werden bei der Anmeldung bevorzugt berücksichtigt.
In der Regel sind die Veranstaltungen barrierefrei. Bitte geben Sie dennoch bei der Anmeldung Ihren spezifischen Unterstützungsbedarf an, damit Ihre Teilhabe bestmöglich gesichert werden kann.
Die Reisekosten der Teilnehmenden werden aus dem Fortbildungsbudget der Schule erstattet.
Bringen Sie bitte nach Möglichkeit Ihr dienstliches digitales Endgerät für die Arbeitsphasen mit.
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Lehrkräfte, sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und das weitere pädagogische Personal aller Schulformen der SI und SII
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- 09:00–16:00 Uhr Heinrich-Böll-Gesamtschule Dortmund
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