Kinderschutz in der Primarstufe: Sexualisierte, emotionale und körperliche Gewalt erkennen und sicher handeln (Modul 3)
Inhalt
Ziele
Die Fortbildungsmaßnahme dient der Stärkung der Handlungssicherheit von Lehrkräften und weiterem pädagogischen Schulpersonal im Bereich des Kinderschutzes. Die Teilnehmenden erwerben fachliche, rechtliche und pädagogische Kompetenzen, um sexualisierte, emotionale und körperliche Gewalt gegenüber Kindern frühzeitig wahrzunehmen, professionell einzuordnen und entsprechend ihrer Rollen angemessen zu handeln.Inhalt
Modul 3: Handeln bei Verdacht – rechtliche Grundlagen und Meldewege- Gesetzliche Grundlagen
- Bestandteile eines schulischen Schutzkonzepts
- Rollen und Zuständigkeiten
- Kooperation mit externen Fachstellen
- Vernetzung mit Kooperationspartnern und Unterstützenden vor Ort
- Nachhaltige Verankerung von Kinderschutz
- Fürsorge- und Schutzpflicht von Lehrkräften
- Umgang mit Verdachtsmomenten
- Schulinterne Melde- und Handlungswege
- Sachliche und wertfreie Dokumentation
Bezüge
Folgende Bezüge zum Referenzrahmen Schulqualität sind u. a. gegeben:Kriterium 4.2.2: Lehrkräfte bewältigen belastende Anforderungen professionell.
Kriterium 4.3.1: An Schulen wird teamorientiert gearbeitet
Kriterium 6.1.4: Übergreifende Vorgaben zu pädagogischen und gesellschaftlich bedeutenden Aufgabenbereichen
Organisatorischer Rahmen
Dazu werden drei Fortbildungsmodule angeboten, die sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten an unterschiedliche Zielgruppen wenden:Modul 1: Grundlagen, Haltung und professioneller Auftrag
Modul 2: Gespräche führen und angemessen reagieren
Modul 3: Handeln bei Verdacht – rechtliche Grundlagen und Meldewege
Die Fortbildungsmodule sind unabhängig voneinander buchbar. Jedes Modul hat einen Umfang von 16 Fortbildungsstunden. Alle Fortbildungsmodule finden in Präsenz statt. Die gesamte Fortbildungsmaßnahme wird als schulexterne Lehrkräftefortbildung durchgeführt.
Spezielle Hinweise
- Zur systematischen Verankerung von Fortbildungserkenntnissen im Kollegium ist die Anmeldung von zwei oder mehreren Lehrkräften einer Schule möglich und begrüßenswert.
- Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, ein digitales Endgerät (Tablet oder Laptop) mitzubringen. Die Nutzung von dienstlich zur Verfügung gestellten digitalen Endgeräten wird empfohlen.
- Ggf. entstehende Kosten müssen über das jeweilige Schulfortbildungsbudget erstattet werden.
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- In der Primarstufe tätige Lehrkräfte sowie weiteres pädagogisches Schulpersonal im Landesdienst, insbesondere Mitglieder von Teams für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention sowie Schulleitungen.
Fachberatung Fortbildung
Sachbearbeitung
Termine
Derzeit sind keine Anmeldungen als schulexterne Lehrkräftefortbildung möglich. Neue Termine werden ausschließlich online veröffentlicht.