Museumsbesuche als Brücke zwischen Fachunterricht und politischer Bildung
Details und Anmeldung Details zu Museumsbesuche als Brücke zwischen Fachunterricht und politischer Bildung anzeigen
Ziele
- Die Teilnehmenden erschließen das Haus der Geschichte als vielseitigen Lernort für fachliches und politisches Lernen.
- Sie entwickeln die Kompetenz, Ausstellungsinhalte sowie historische Bezüge mit aktuellen gesellschaftlichen Kontroversen zu verknüpfen und so die politische Urteilsbildung zu fördern.
- Die Teilnehmenden erproben ein praxiseffizientes, objektorientiertes didaktisches Instrumentarium zur Vor- und Nachbereitung von Erkundungsgängen, das sich unmittelbar auf die Spezifika der Bildungsgänge am Berufskolleg übertragen lässt.
- Sie bereiten Ausstellungsobjekte und -texte methodisch so auf, dass Lernende sowohl politische als auch fachliche Perspektiven erkennen und zugrunde liegende Interessenkonflikte analysieren können.
Inahlt
Politische Bildung und Demokratiebildung sind Grundpfeiler unserer Gesellschaft, sie tragen das Zusammenleben und gehören zu den zentralen Bildungsaufträgen von Schule.
Doch wie lassen sich politische Lerninhalte fachgerecht, adressatenorientiert und ansprechend vermitteln?
Diese Fortbildung greift diese Frage am Lernort Haus der Geschichte in Bonn auf. Mit seiner Verbindung von Aktualität und historischer Tiefe, seiner besonderen Atmosphäre sowie einer modernen, lernendenorientierten Didaktik bietet es ideale Voraussetzungen, um Demokratiebildung lebendig und praxisnah zu gestalten. Politische Themen werden hier sowohl im fachlichen als auch im gesellschaftlichen Kontext anschaulich erfahrbar und eröffnen vielfältige Zugänge für den Unterricht.
Die Teilnehmenden setzen sich intensiv mit der Ausstellung auseinander und erarbeiten methodisch, wie eine objektorientierte Didaktik sowohl Fachkompetenz als auch politische Urteilsbildung fördern kann. Am ersten Tag lernen sie die Ausstellung und ihre didaktische Konzeption kennen und entwickeln erste Unterrichtsideen. Am zweiten Tag vertiefen sie, wie sich fachbereichsbezogene Unterrichtskonzepte anhand politischer Inhalte – wie sie die Dauerausstellung bietet – gezielt erweitern und „politisieren“ lassen.
Durch die Arbeit mit dem Museum als außerschulischem Lernort werden fachliche Inhalte, Gegenwartsbezüge und Lebensweltorientierung miteinander verknüpft. Die Teilnehmenden erproben einen fundierten Mix aus analogen und digitalen Methoden der Lernortdidaktik und entwickeln den klassischen Museumsbesuch zu einem strukturierten, problemorientierten Unterrichtsgang weiter. Zugleich eröffnet die objektorientierte Didaktik Möglichkeiten zum Perspektivwechsel.
Die Fortbildung trägt zur Entwicklung von Urteils-, Entscheidungs- und Handlungskompetenz bei. Sie unterstützt damit die Zielsetzung des Unterrichts, Lernende zu befähigen, gesellschaftliche und politische Zusammenhänge zu analysieren, unterschiedliche Interessenlagen zu erkennen und begründet Stellung zu beziehen.
Bezug zum Referenzrahmen Schulqualität
Schulkultur: 3.3.1:
Die Schule verfügt über eine demokratische Gestaltungs-, Diskussions- und Streitkultur
Professionalisierung: 4.2.1 / A4:
Lehrkräfte reflektieren ihre Rolle bei der Entwicklung von Urteilsfähigkeit und Wertorientierungen.
Hinweis
- Bitte bringen Sie mobile Endgeräte, Stifte und ggf. Papier mit.
- Die Übernachtung wird seitens der BR Arnsberg gebucht und die Kosten übernommen.
- Kaffee und Wasser werden bereitgestellt. Die BR Arnsberg übernimmt ebenfalls die Kosten des Abendessens am ersten Tag und des Mittagessens am zweiten Tag. (Für den ersten Tag mittags wird empfohlen, in Eigenregie einen kleinen Snack einzupacken).
- Reisekosten werden vom Fortbildungsbudget der Schule übernommen und dort beantragt.
Termine
- –
Ziele
- Die Teilnehmenden erschließen das Haus der Geschichte als vielseitigen Lernort für fachliches und politisches Lernen.
- Sie entwickeln die Kompetenz, Ausstellungsinhalte sowie historische Bezüge mit aktuellen gesellschaftlichen Kontroversen zu verknüpfen und so die politische Urteilsbildung zu fördern.
- Die Teilnehmenden erproben ein praxiseffizientes, objektorientiertes didaktisches Instrumentarium zur Vor- und Nachbereitung von Erkundungsgängen, das sich unmittelbar auf die Spezifika der Bildungsgänge am Berufskolleg übertragen lässt.
- Sie bereiten Ausstellungsobjekte und -texte methodisch so auf, dass Lernende sowohl politische als auch fachliche Perspektiven erkennen und zugrunde liegende Interessenkonflikte analysieren können.
Inahlt
Politische Bildung und Demokratiebildung sind Grundpfeiler unserer Gesellschaft, sie tragen das Zusammenleben und gehören zu den zentralen Bildungsaufträgen von Schule.
Doch wie lassen sich politische Lerninhalte fachgerecht, adressatenorientiert und ansprechend vermitteln?
Diese Fortbildung greift diese Frage am Lernort Haus der Geschichte in Bonn auf. Mit seiner Verbindung von Aktualität und historischer Tiefe, seiner besonderen Atmosphäre sowie einer modernen, lernendenorientierten Didaktik bietet es ideale Voraussetzungen, um Demokratiebildung lebendig und praxisnah zu gestalten. Politische Themen werden hier sowohl im fachlichen als auch im gesellschaftlichen Kontext anschaulich erfahrbar und eröffnen vielfältige Zugänge für den Unterricht.
Die Teilnehmenden setzen sich intensiv mit der Ausstellung auseinander und erarbeiten methodisch, wie eine objektorientierte Didaktik sowohl Fachkompetenz als auch politische Urteilsbildung fördern kann. Am ersten Tag lernen sie die Ausstellung und ihre didaktische Konzeption kennen und entwickeln erste Unterrichtsideen. Am zweiten Tag vertiefen sie, wie sich fachbereichsbezogene Unterrichtskonzepte anhand politischer Inhalte – wie sie die Dauerausstellung bietet – gezielt erweitern und „politisieren“ lassen.
Durch die Arbeit mit dem Museum als außerschulischem Lernort werden fachliche Inhalte, Gegenwartsbezüge und Lebensweltorientierung miteinander verknüpft. Die Teilnehmenden erproben einen fundierten Mix aus analogen und digitalen Methoden der Lernortdidaktik und entwickeln den klassischen Museumsbesuch zu einem strukturierten, problemorientierten Unterrichtsgang weiter. Zugleich eröffnet die objektorientierte Didaktik Möglichkeiten zum Perspektivwechsel.
Die Fortbildung trägt zur Entwicklung von Urteils-, Entscheidungs- und Handlungskompetenz bei. Sie unterstützt damit die Zielsetzung des Unterrichts, Lernende zu befähigen, gesellschaftliche und politische Zusammenhänge zu analysieren, unterschiedliche Interessenlagen zu erkennen und begründet Stellung zu beziehen.
Bezug zum Referenzrahmen Schulqualität
Schulkultur: 3.3.1:
Die Schule verfügt über eine demokratische Gestaltungs-, Diskussions- und Streitkultur
Professionalisierung: 4.2.1 / A4:
Lehrkräfte reflektieren ihre Rolle bei der Entwicklung von Urteilsfähigkeit und Wertorientierungen.
Hinweis
- Bitte bringen Sie mobile Endgeräte, Stifte und ggf. Papier mit.
- Die Übernachtung wird seitens der BR Arnsberg gebucht und die Kosten übernommen.
- Kaffee und Wasser werden bereitgestellt. Die BR Arnsberg übernimmt ebenfalls die Kosten des Abendessens am ersten Tag und des Mittagessens am zweiten Tag. (Für den ersten Tag mittags wird empfohlen, in Eigenregie einen kleinen Snack einzupacken).
- Reisekosten werden vom Fortbildungsbudget der Schule übernommen und dort beantragt.
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Lehrkräfte in allen Bildungsgängen
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- 09:00–16:00 Uhr Bonn, Haus der Geschichte Bonn