Angebote der Gruppe BK Gewaltprävention

Bezirk: BRMS

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Klare Linie mit Herz- Gewaltpräventive Strategien zur Förderung eines stressfreien Lernklimas am BK auf Grundlage konfrontativer Pädagogik

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Hinweis: Diese Maßnahme wird im kommenden Schuljahr für alle Schulformen unter dem Namen "Handlungssicherheit im Schulalltag: Gewaltprävention und Deeskalation durch Haltung und Kommunikation" angeboten.




Anmeldungen sind ab Anfang...

Termine

Klare Linie mit Herz- Gewaltpräventive Strategien zur Förderung eines stressfreien Lernklimas am BK auf Grundlage konfrontativer Pädagogik

ANR: 109119 Schulform: Berufskollegs Bereich/Teilbereich: Fachbereichsübergreifende Fortbildungen / Unterrichtsentwicklung am Berufskolleg
Angebotsdetails
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Hinweis: Diese Maßnahme wird im kommenden Schuljahr für alle Schulformen unter dem Namen "Handlungssicherheit im Schulalltag: Gewaltprävention und Deeskalation durch Haltung und Kommunikation" angeboten.




Anmeldungen sind ab Anfang August im diesem Fortbildungskatalog möglich.





Präambel

Täglich kommt es an deutschen Schulen zu physischer und psychischer Gewalt. Zunehmend müssen Lehrkräfte in diesem Kontext die Erfahrung machen, dass das eigene Handlungsrepertoire in herausfordernden und konflikt- bzw. gewaltbetonten Situationen nicht (mehr) ausreicht.

Das Konzept der Konfrontativen Pädagogik, welches dieser Fortbildung zu Grunde liegt, bietet praxisnahe und konkrete Handlungsmöglichkeiten diesen Herausforderungen angemessen zu begegnen. Dabei steht die Haltung, eine Störung oder Verletzung von Regeln nicht zu akzeptieren, im Mittelpunkt. Gleichzeitig geht es darum, die regelverletzende Person als Mensch wert zu schätzen. Es erfolgt eine Abkehr sowohl von ausschließlich „entschuldigenden“ Erziehungsstilen als auch solchen, die lediglich mit autoritärem Druck und Zwang pädagogische oder disziplinarische Ziele zu erreichen versuchen.

„Klare Linie mit Herz – Gewaltpräventive Strategien zur Förderung eines stressfreien Lernklimas auf Grundlage konfrontativer Pädagogik“.
Gewaltpräventive Projekte, Maßnahmen und Unterrichtssequenzen werden keinem konkreten Unterrichtsfach zugeordnet, stellen aber eine übergeordnete Aufgabe an Schulen dar.
Ziel dieser Fortbildung ist ein respektvoller und friedfertiger Umgang im Schulleben.


Inhalt

Den Teilnehmenden bieten wir in dieser viertägigen Fortbildung einen Überblick über die Grundlagen der Konfrontativen Pädagogik unter Berücksichtigung des spezifischen Schülerklientels an einem Berufskolleg. Sie entwickeln eigene Übungen und erproben diese. Zudem werden die Themen Jugendkriminalität, Erziehungsstile, Gewalt und Aggression vs. Aggressivität angesprochen.
Theoretisch und praktisch werden die Teilnehmenden an die deeskalierende Gesprächsführung herangeführt, welche im Schulalltag zur Gewaltprävention und als Interventionstechnik eingesetzt werden kann. Ebenso wird die Bedeutung des Status erläutert und in einen konkreten Handlungszusammenhang in Schule gebracht.

Außerdem werden Vorgehensweisen in akuten Gewaltsituationen thematisiert und erprobt. Ebenso lernen die Teilnehmenden Umsetzungsmöglichkeiten für Vertretungsstunden und Projekttage kennen, in denen mit Schülerinnen und Schülern gewaltpräventiv am Klassenklima gearbeitet werden kann. Hierbei stellen Impacttechniken einen wichtigen Baustein dar, welcher praktisch aufgegriffen wird.

Zudem werden Einblicke in Gewaltprävention als festinstalliertes Unterrichtsfach als CT® (Cooless-Training) in der Ausbildungsvorbereitung vorgestellt und Umsetzungsmöglichkeiten an der eigenen Schule ausgeleuchtet. Für die eigene Konzeptarbeit wird Unterstützung und Raum gegeben.
Die Themen „Werte“ und „Mobbing“ spielen im Schulalltag für alle Beteiligten eine zunehmend große Rolle.

Diese Themenschwerpunkte werden grundlegend aufgegriffen und Handlungsmöglichkeiten dargestellt und diskutiert.
  • Theoretischer Einstieg in die Gewaltprävention (Gewaltbegriff, Konfrontative Pädagogik, Erziehungsstile, Klientel)
  • Erlebnisorientiertes Kennenlernen, Anwenden gewaltpräventiver Übungen
  • Entwicklung und Erprobung von Impacttechniken
  • Herstellen einer gewaltfreien Gesprächsführung durch Deeskalation (Machtkonstellationen, Fürsorgliche Hierarchie, Stufen der Eskalation, Status-Wippe, kaputte Schallplatte, Hell- Heaven, geplante konfrontative Gespräche)
  • Mobbing und das Thema „Werte“ als Herausforderung im Schulalltag
    Vermittlung möglicher Umsetzungsformen der Gewaltprävention im schulischen Kontext (Vertretungsstundenkonzept, Projekttage/-wochen, CT®, u.Ä.)
  • Möglichkeit zum Austausch und Raum zur Konzeptarbeit im Bereich Gewaltprävention


Ziele der Fortbildung


Die Fortbildung will Lehrkräfte dazu befähigen, ein grenzziehendes, aber empathisches Verhalten gegenüber Lernenden in den Schulalltag zu integrieren. Die Teilnehmenden können nach der Veranstaltung auf ein größeres Handlungsspektrum zurückgreifen, welches sie in potenziell herausfordernden, von Aggression und Gewalt geprägten Situationen anwenden bzw. vor allem präventiv zur Vorbeugung auffälligen Verhaltens im Rahmen eines in der Schule etablierten Konzeptes einsetzen können.


Ablauf


Die Fortbildung besteht aus 4 Fortbildungstagen:
Tag 1: Theoretische Grundlagen der Gewaltprävention (Gewaltbegriff, Konfrontative Pädagogik, Erziehungsstile, Klientel, Übungserstellung zur Gewaltprävention)
Tag 2: Deeskalierende Kommunikationsformen im schulischen Kontext (Kommunikative Umgangsformen, Status-Wippe, geplante disziplinarische Gespräche etc.)
Tag 3: Umsetzungskonzepte zu Gewaltsituationen (Vorgehensweisen in akuten Gewaltsituationen, Vertretungsstundenkonzept, Projekttage/-wochen, CT®)
Tag 4: Mobbing und Werte als Spannungsfeld im Schulalltag und Möglichkeiten der Prävention und frühzeitigen Intervention. Raum für Austausch und Konzeptarbeit mit Teilnehmenden und Moderierenden.
Hinweis:
Die aktive Teilnahme an den erfahrungsorientierten Übungen ist ausdrücklich erwünscht


Bezüge zum Referenzrahmen Schulqualität:
Kriterium 2.4.1: Das Lehren und Lernen wird schülerorientiert und heterogenitätssensibel gestaltet.
Kriterium 2.4.2: Unterricht findet in einer konstruktiven Lernatmosphäre statt.
Kriterium 4.2.2: Lehrkräfte bewältigen belastende Anforderungen professionell.


Allgemeine Hinweise

  • Der Veranstaltungsort ist barrierefrei. Bitte geben Sie dennoch bei der Anmeldung Ihren spezifischen Unterstützungsbedarf an, damit Ihre Teilhabe gesichert werden kann.
  • Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, ein digitales Endgerät (Tablet oder Laptop) mitzubringen. Die Nutzung von dienstlich zur Verfügung gestellten digitalen Endgeräten wird empfohlen.
  • Sofern mehr Anmeldungen vorliegen als Plätze vorhanden sind, erfolgt die Teilnehmendenauswahl nach einem mit den Personalräten vereinbarten Auswahlverfahren. Personen mit Schwerbehinderung werden bei der Anmeldung bevorzugt berücksichtigt.
  • Angaben zum Datenschutz, Kinderbetreuungskosten etc. entnehmen Sie bitte den FAQs: https://www.bezreg-muenster.de/de/schule_und_bildung/lehrerausbildung_lehrerfortbildung/lehrerfortbildung/faq/index.html
  • Gegebenenfalls entstehende (Reise-)Kosten müssen über das jeweilige Schulfortbildungsbudget erstattet werden.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrkräfte und pädagogisches Personal am Berufskolleg

Fachberatung Fortbildung

Maria Hülsmann

E-Mail: maria.huelsmann@brms.nrw.de

Tel: +49 251 411-4671

Sachbearbeitung

Johanna Scheel

E-Mail: johanna.scheel@brms.nrw.de

Tel: 0251/411-5224

Termine

Derzeit sind keine Anmeldungen als schulexterne Lehrkräftefortbildung möglich. Neue Termine werden ausschließlich online veröffentlicht.

Schulinterne Fortbildung (Schilf): Gewaltprävention am BK Klare Linie mit Herz - konfrontative Pädagogik an der Schule

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Klare Linie mit Herz - konfrontative Pädagogik an der Schule, KI-generiertes Bild
Praktische Anwendung gewaltpräventiver Strategien zur Förderung eines stressfreien Lernklimas auf Grundlage Konfrontativer Pädagogik

Präambel


Das Konzept der Konfrontativen Pädagogik, welches dieser Fortbildung zu Grunde liegt, bietet praxis...

Termine

Schulinterne Fortbildung (Schilf): Gewaltprävention am BK Klare Linie mit Herz - konfrontative Pädagogik an der Schule

ANR: 107207 Schulform: Berufskollegs Bereich/Teilbereich: Fachbereichsübergreifende Fortbildungen / Unterrichtsentwicklung am Berufskolleg
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Klare Linie mit Herz - konfrontative Pädagogik an der Schule, KI-generiertes Bild
Praktische Anwendung gewaltpräventiver Strategien zur Förderung eines stressfreien Lernklimas auf Grundlage Konfrontativer Pädagogik

Präambel


Das Konzept der Konfrontativen Pädagogik, welches dieser Fortbildung zu Grunde liegt, bietet praxisnahe und konkrete Handlungsmöglichkeiten diesen Herausforderungen angemessen zu begegnen. Dabei steht die Haltung, eine Störung oder Verletzung von Regeln nicht zu akzeptieren im Mittelpunkt. Gleichzeitig geht es darum die regelverletzende Person als Mensch wert zu schätzen. Es erfolgt eine Abkehr sowohl von ausschließlich „entschuldigenden“ Erziehungsstilen als auch solchen, die lediglich mit autoritärem Druck und Zwang pädagogische oder disziplinarische Ziele zu erreichen versuchen. Daraus ergibt sich die Namensbildung dieser Fortbildung:

„Klare Linie mit Herz – Gewaltpräventive Strategien zur Förderung eines stressfreien Lernklimas auf Grundlage konfrontativer Pädagogik“.
Gewaltpräventive Projekte, Maßnahmen und Unterrichtssequenzen werden keinem konkreten Unterrichtsfach zugeordnet, stellen aber eine übergeordnete Aufgabe an Schulen dar.

Ziel dieser Fortbildung ist ein respektvoller und friedfertiger Umgang im Schulleben.

Inhalt

Den Teilnehmenden bieten wir einen Überblick über die Grundlagen der Konfrontativen Pädagogik unter Berücksichtigung des Schülerklientels des Teams/des Bildungsgangs. Sie entwickeln eigene Unterrichtsszenarien und erproben einzelne Übungen. Zudem werden die Themen Jugendkriminalität, Erziehungsstile, Gewalt und Aggression vs. Aggressivität angesprochen.

Theoretisch und praktisch werden die Teilnehmenden an die deeskalierende Gesprächsführung herangeführt, welche im Schulalltag zur Gewaltprävention und als Interventionstechnik eingesetzt werden kann. Ebenso wird die Bedeutung des Status erläutert und in einen konkreten Handlungszusammenhang in Schule gebracht.

Außerdem werden Vorgehensweisen in akuten Gewaltsituationen thematisiert und erprobt. Ebenso lernen die Teilnehmenden Umsetzungsmöglichkeiten für Vertretungsstunden und Projekttage kennen, in denen mit Schülerinnen und Schülern gewaltpräventiv am Klassenklima gearbeitet werden kann.

Zudem werden Einblicke in Gewaltprävention als festinstalliertes Unterrichtsfach des lizenzierten CTs (Cooless-Training) in der Ausbildungsvorbereitung vorgestellt.

  • Theoretischer Einstieg in die Gewaltprävention (Gewaltbegriff, Konfrontative Pädagogik, Erziehungsstile, Klientel)

  • Erlebnisorientiertes Kennenlernen, Anwenden gewaltpräventiver Übungen

  • Herstellen einer gewaltfreien Gesprächsführung durch Deeskalation (Machtkonstellationen, Fürsorgliche Hierarchie, Stufen der Eskalation, Status-Wippe, kaputte Schallplatte, Hell- Heaven, geplante konfrontative Gespräche)

  • Vermittlung möglicher Umsetzungsformen der Gewaltprävention im schulischen Kontext (Vertretungsstundenkonzept, Projekttage/-wochen, CT®, u.Ä.)


Ziele der Fortbildung

Die Fortbildung will Lehrkräfte dazu befähigen, ein grenzziehendes, aber empathisches Verhalten gegenüber Lernenden in den Schulalltag zu integrieren. Die Teilnehmenden können nach der Veranstaltung auf ein größeres Handlungsspektrum zurückgreifen, welches sie in potenziell herausfordernden, von Aggression und Gewalt geprägten Situationen anwenden bzw. vor allem präventiv zur Vorbeugung auffälligen Verhaltens im Rahmen eines in der Schule etablierten Konzeptes einsetzen können.


Hinweis
Die aktive Teilnahme an den erfahrungsorientierten Übungen ist ausdrücklich erwünscht.

Bezüge zum Referenzrahmen Schulqualität
3.1.1
Der Umgang und die Auseinandersetzung mit Werten und Normen regen zur Wertereflexion und zur Auseinandersetzung mit demokratischen, ethischen und sozialen Aspekten an.
3.2.1
Der Umgang miteinander ist von gegenseitigem Respekt und gegenseitiger Unterstützung geprägt.
3.2.2
In allen Bereichen wird Diversität geachtet und berücksichtigt.
3.3.1
Die Schule verfügt über eine demokratische Gestaltungs-, Diskussions- und Streitkultur.

Hinweis:

Die Maßnahme dienst als Grundlage eines fundierten Präventivkonzeptes im Bildungsgang. Die verschiedenen Maßnahmen werden zwischenzeitlich bereits angewandt und im Unterricht erprobt.

Der Umfang beträgt zwei bis drei Fortbildungstage.

Vor der schulinternen Umsetzung wird ein Vorgespräch mit der Ansprechperson der Schule durchgeführt.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Lehrkräfte und pädagogisches Personal am Berufskolleg

Fachberatung Fortbildung

Maria Hülsmann

E-Mail: maria.huelsmann@brms.nrw.de

Tel: +49 251 411-4671

Sachbearbeitung

Johanna Scheel

E-Mail: johanna.scheel@brms.nrw.de

Tel: 0251/411-5224