Sprachsensibles Unterrichten - Einführung und Vertiefungsmodule
Inhalt
Die Fortbildung bildet ein Querschnittsthema für alle Unterrichtsfächer der Sekundarstufe I. Die leitenden Fragestellungen sind: Wie kann eine optimale Vermittlung fachlicher Inhalte in unseren heterogenen und mehrsprachigen Klassen gelingen? Welche Rolle spielt dabei die Sprache im Fach? Die Vermittlung bildungssprachlicher Kompetenzen ist dabei nicht als additive Herausforderung zu verstehen, sondern vielmehr als eine in allen Fächern durchgängige Sprachbildung. Sprache selbst soll mit ihren fachlichen Besonderheiten (z.B. fachspezifischer Wortschatz, fachliche Redewendungen) zum Gegenstand gemacht werden.
Die Fortbildung legt ein theoretisches wie didaktisch-methodisches Fundament für das Verständnis dessen, was „Sprachsensibler Fachunterricht“ meint. Grundsätzliche Prinzipien, Strategien und Methoden des sprachsensiblen Unterrichts werden im Vormittagsbereich in komprimierter Form vorgestellt. Dabei wechseln sich informierende und aktivierende Phasen ab. Darauf aufbauend wird für den Nachmittagsbereich ein Lernangebot mit den Kompetenzbereichen „Sprechen und Zuhören“, „Lesen“ und „Schreiben“ angeboten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fortbildung entscheiden hier nach eigenen Bedarfen, mit welchem Kompetenzbereich sie sich intensiv auseinandersetzen wollen. Anhand von (eigenen) Schulbuchtexten arbeiten sie sprachliche Stolperstellen heraus und entdecken erste Methodenwerkzeuge zur sprachsensiblen Erweiterung. Ebenso werden im Nachmittagsbereich Möglichkeiten der Diagnose von Sprachfähigkeiten aufgezeigt.
In einem zweiten Schritt setzen sich die Teilnehmenden konkret mit den Prinzipien, Werkzeugen und Hilfen des sprachsensiblen Fachunterrichts auseinander, indem sie Schulbuchtexte und Unterrichtsideen sprachsensibel aufbereiten und in der Unterrichtspraxis umsetzen können.
Nur mit dem Sprachregister der Bildungssprache auf mündlicher und schriftlicher Ebene ist es für unsere Schülerinnen und Schüler möglich, in der Schule erfolgreich sein zu können. Die aus sozioökonomischen Gründen bedingte Nähe zur Alltagssprache sowie mangelnde Sprachkenntnisse aufgrund eines Migrationshintergrundes sollen dabei kein Hindernis für das Erlernen fachlicher Kompetenzen sein.
Die Inhalte dieser Fortbildung tangieren folgende im Referenzrahmen Schulqualität NRW aufgeführten Dimensionen bzw. Kriterien:
Die Teilnehmenden der Fortbildung sollen durch
Bei dieser Fortbildung handelt sich i.d.R. um einen Ganztag in Präsenz, an den im Sinne der Nachhaltigkeit zeitversetzt ein Zusammentreffen an einem Folgenachmittag – möglicherweise digital per Videokonferenz – geknüpft ist. Die Folgeveranstaltung dient der Reflexion der Praxistauglichkeit erprobter Fortbildungsinhalte, der sprachsensiblen Aufbereitung eigener Unterrichtsideen sowie der Evaluation von Lernerfolgen und Problemen bei der Durchführung.
Um die Fortbildungsstandards der Prozessorientierung und Nachhaltigkeit zu gewährleisten, empfiehlt sich die Anmeldung von mindestens zwei Lehrkräften Ihrer Schule.
Die Fortbildung legt ein theoretisches wie didaktisch-methodisches Fundament für das Verständnis dessen, was „Sprachsensibler Fachunterricht“ meint. Grundsätzliche Prinzipien, Strategien und Methoden des sprachsensiblen Unterrichts werden im Vormittagsbereich in komprimierter Form vorgestellt. Dabei wechseln sich informierende und aktivierende Phasen ab. Darauf aufbauend wird für den Nachmittagsbereich ein Lernangebot mit den Kompetenzbereichen „Sprechen und Zuhören“, „Lesen“ und „Schreiben“ angeboten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fortbildung entscheiden hier nach eigenen Bedarfen, mit welchem Kompetenzbereich sie sich intensiv auseinandersetzen wollen. Anhand von (eigenen) Schulbuchtexten arbeiten sie sprachliche Stolperstellen heraus und entdecken erste Methodenwerkzeuge zur sprachsensiblen Erweiterung. Ebenso werden im Nachmittagsbereich Möglichkeiten der Diagnose von Sprachfähigkeiten aufgezeigt.
In einem zweiten Schritt setzen sich die Teilnehmenden konkret mit den Prinzipien, Werkzeugen und Hilfen des sprachsensiblen Fachunterrichts auseinander, indem sie Schulbuchtexte und Unterrichtsideen sprachsensibel aufbereiten und in der Unterrichtspraxis umsetzen können.
Nur mit dem Sprachregister der Bildungssprache auf mündlicher und schriftlicher Ebene ist es für unsere Schülerinnen und Schüler möglich, in der Schule erfolgreich sein zu können. Die aus sozioökonomischen Gründen bedingte Nähe zur Alltagssprache sowie mangelnde Sprachkenntnisse aufgrund eines Migrationshintergrundes sollen dabei kein Hindernis für das Erlernen fachlicher Kompetenzen sein.
Die Inhalte dieser Fortbildung tangieren folgende im Referenzrahmen Schulqualität NRW aufgeführten Dimensionen bzw. Kriterien:
- Dimension 2.9 - Bildungssprache und sprachsensibler Fachunterricht
Kriterium 2.9.1 - Die Schule fördert den Erwerb der Bildungssprache systematisch und koordiniert.
Kriterium 2.9.2 - Sprachliche Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern anderer Herkunftssprachen werden nach Möglichkeit aufgegriffen und berücksichtigt. - Dimension 2.4 - Schülerorientierung und Heterogenität
Kriterium 2.4.1 - Das Lehren und Lernen wird schülerorientiert und heterogenitäts-sensibel gestaltet. - Dimension 2.6 - Lern- und Bildungsangebot
Kriterium 2.6.1 - Die Schule gestaltet ein differenziertes und standortgerechtes unterrichtliches Angebot.
Die Teilnehmenden der Fortbildung sollen durch
- eigene Spracherfahrungen,
- fachspezifische Reflexionen,
- einen fachübergreifenden Austausch und
- sprachsensible Materialanalysen
Bei dieser Fortbildung handelt sich i.d.R. um einen Ganztag in Präsenz, an den im Sinne der Nachhaltigkeit zeitversetzt ein Zusammentreffen an einem Folgenachmittag – möglicherweise digital per Videokonferenz – geknüpft ist. Die Folgeveranstaltung dient der Reflexion der Praxistauglichkeit erprobter Fortbildungsinhalte, der sprachsensiblen Aufbereitung eigener Unterrichtsideen sowie der Evaluation von Lernerfolgen und Problemen bei der Durchführung.
Um die Fortbildungsstandards der Prozessorientierung und Nachhaltigkeit zu gewährleisten, empfiehlt sich die Anmeldung von mindestens zwei Lehrkräften Ihrer Schule.
- Fächer
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Deutsch
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Lehrkräfte für das Fach Deutsch in der Sek. I, die ihren Unterricht sprachsensibel ausschärfen wollen.
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